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MÄNNER WEINEN HEIMLICH

diversitäten zum thema offenbach. zunächst: wir finden den typ nicht witzig. der geht nicht. noch nicht mal als extrem ironische überhöhung. und auch die diskussion ob uns hier im hause nur der sozialimpertinente ansatz daran hindert auch so zu sein, also quasi, dass wir ja so sind, drinnen im finsteren inneren, die braucht eigentlich nicht geführt zu werden. schwachsinn. ich ziehe einen anderen umgang mit menschlichkeiten vor. es wäre ja auch noch nicht mal im ansatz befriedigend, nicht mal für eine viertel stunde, weil da einfach kein leben im inneren ist. dass es einen diskurs dennoch gab, dass aufgeführt würde, dass wir „ja letztlich männer“ seien (jedenfalls die männer unter den männern), fand ich geradezu absurd, weil die hier anwesenden im umfeld ja den macho bis zur selbstaufgabe an der eingangstür abgegeben haben. mir gehen zwar männliche feministen auf den sack. genauso verhält es sich mit dem peinlich, mitleidig abwertenden duktus der frauenversteher, grauenhaft. aber die bemühte einteilung in mann und frau und wer am besten auto fährt, strukturierter denkt, besser kochen oder mehr reden kann ist ebenso armselig.
also haben hier bei uns einige die schultern gezuckt, den kopf geschüttelt und sind rausgegangen. so ist das mit dem toni. da geht der weg hin. einfach raus gehen. es gibt den kosmos in der toni im einvernehmen funktioniert und es gibt den, in dem er sich der lächerlichkeit preis gibt. das regelt sich von selbst.
klar, den hätten wir nicht bringen müssen, aber den können wir bringen. auch wenn wir nicht harald schmidt sind und wir hier viel falscher verstanden werden können, als irgendeine bundesbekannte komikerinstitution. und was red ich hier eigentlich? zum glück kann man ja umschalten. zum beispiel: bei emil „ich bin total entspannt“ knipst, gibts kühe, parkhäuser, schlumperhosen und berichte über ungesundes essen. garantiert politisch korrekt.

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