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[öööööööööh]

blumenkästen hätte ich gerne. derrer zwei noch lieber. kräuterlein
so pflänzte ich an und schmuckte alsbald mein gärtchen damitehit.
blüüüh. du sau. ich sag’s nicht nochmal. krüsch ich sie
an. damit sie erblühe im sanften sonnenlichte gar wunderbar. so war der
ganze samstag. mehr kann man von solch einem tage nicht wollen. nicht wollen
dürfen. nicht mehr und nicht weniger. der erste monat des jahres 2004
ist nun vorüber. wäre schön wenn schalke 04 diesmal deutscher
meister würde. das täte doch passen. hauptsache nicht der fc bayern.
sonst gerne jeder. am liebsten die aus frankfurt am schönen maine. doch
darauf kann ich wohl lange warten.

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[mit honza nach monza]

nicht jedoch ins monza. auch nicht im märzen, wenns wieder aufmacht.
das ist nicht die welt, in der ich meinen wein trinken möchte. auch nicht
meine cocktails. aber nach monza zum autorennen, das wäre toll. einmal
autorennen kukken. oder nach… ach was weiß denn ich. autorennen sind
für’n arsch.

juhuu. aber nun ist… aber egal.

also springen wir aus dem fensterlein hinaus in
die weite laue blaue welt der technik und des wohlstandes und tun so als sei
wochenende. ist aber keins. ich erkenne das sams als lebende figur des öffentlichen
lebens nicht an. da bin ich nicht für.

schüss & schöne feiertage.

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[schneeverwehungen für meganormalos]

obwohl wir nicht am kilimandscharo oder in neapel leben, hat’s trotzdem geschneit
und es liegen sagenhafte 4,5cm schnee auf der gasse herum. r.k. kam heute
morgen mit tennisschlägern an den füßen. bull bulla trägt
moonboots aus nerz. unser belgischer patrickant fährt schlitten auf irgendeiner
der zahlreichen wiesbadener todespisten und ruichy shimano steckt im schneechaos
fest. seit gestern abend irgendwo auf der A66, wo ihm anwohner heute nacht
schon nudelsuppe und tee serviert haben. ihm gehts gut. er hat ja sein notebook
dabei. so kann er arbeiten und das ist die hauptsache. mehr interessiert uns
ohnehin nicht. arbeit ist das ah und zugleich das oh unseres ganzen jämmerlichen
lebens. und das meine damen und herren ist nämlich gar nicht jämmerlich,
wer so was behauptet, der hat ja gar keine ahnung. das ist eine frechheit.
wir sind ohnehin gerade in klagelaune und so eine klageschrift liegt schnell
vor. wir haben die besten anwälte der ganzen welt. fast so gut wie weiland
die von o.j. simpson. der hatte verdammt gute anwälte, er war aber auch
der angeklagteste neger aller zeiten. da brauchts eine menge guter anwälte
in einer von weißbroten regierten welt. auch wenn in diesem fall der
richter ja gewissermaßen gelb war. was er im grunde aber gar nicht war,
weil asiaten ja in wirklichkeit keine gelbe hautfarbe haben. niemand hat eine
gelbe hautfarbe, nicht mal ein hepathitiskranker. ich glaube das gerücht
stammt vom internationalen olympischen komitee. die haben sich das mit den
hautfarben ausgedacht, damit alles zu den ringen passt. aber wenn das so ist,
wo sind dann die weißen ringen, oder zumindest wären ja beige ringe
mal locker angesagt. ich fühle mich unterepräsentiert. ich glaube
ich zieh mir meine lance ito-maske auf und verklage das internationale olmypische
komitee. noch heute. das kann nie schaden.

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[grund gütiger]

ein guter drucker muss nicht weit weg sein. manchmal ist er sogar um die ecke.
das ist schön. die architekten aus darmstadt und hoffentlich zahlreiche
weitere kunden werden sich freuen. dann freuen wir uns auch.

gestern hammse im radio gesagt, dass es heute nacht
schneien wird. chaos wird erwartet. mensch wär das geil. richtiges chaos
auf westendlichen strassen. so mit in den graben fallen und kaputtenem lichtglas…
wobei wir leider keine gräben aufzuweisen haben im westend. höchstens
hinten in der klarenthaler straße, da könnts welche haben. oder
halt eben die gräben zwischen den menschen. tiefe gräben die sich
manchmal wegen nix auftun und zu derren zuschüttung oder überbrückung
es nur ein paar sanfte worte bräuchte. doch nein! das geht natürlich
nicht. einfach ist zu einfach. lieber kompliziert. da bin ich aber froh, dass
ich von allzu argen gräbereien in diesen tagen verschont bleibe. wäre
mir auch unangenehm. man will ja schließlich frieden. auf erden und
im kopp. darauf stoßen wir an. warte… ich habe noch eine flasche schampus…

so. die jungs sind jetzt wahlweise versorgt oder
betrunken. ganz so wie’s sich für ein seriöses unternehmen gehört.
r.k. und unser belgischer praktikant sind schon gegangen. die hat hier nichts
mehr gehalten. schwupp di wupp kartoffelsupp, da waren sie weg. zack. das
ging ganz schnell. das hat man gar nicht gesehen. so schnell wie das ging.
eigentlich zu schnell für meine begriffe. für meine begriffsstutzigkeit.
ach nee lass maaaaaa…

übrgigens: das mit dem betrunkensein war ein
scherz. übertrieben. dumm von mir. so zu tun, als ob… ich schäme
mich maßlos. gute nacht.

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[neues klonbewusstsein]

aber auch neues clownbewusstsein. möglicherweise auch noch neues klauenbewusstsein.
wird zeit, dass die maniküre mal wieder vorbeikommt. meine hände
sind unrein. eigentlich ja nicht, aber eigentlich in diesem sinne zählt
ja nur bedingt, insofern hat man also ja immer nur das sub vorm jektiv. was
anderes gibt es nicht (wahrscheinlich). wahrheit und wirklichkeit sind zwei
verschiedene dinge. ich will nicht unken, aber so wäre es, wenn es so
wäre. was man aber nicht mit bestimmtheit sagen kann.

am dienstag kam er und sitzt jetzt hier. die suche
hat womöglich ein ende. ruichy schymano aus japan ist ein neuer mann
bei royalkomm, attakke royal und stijlroyal magazin (und wie das alles so
heißt). damit wir uns mit unseren projekten nicht verzetteln. steht
ja alles am anfang. die letzten monate wurden da ja nur unzureichend genutzt.
ich log mir was vor. die idee war da, doch die dazu bereite welt noch sehr
weit weg. jetzt ist die welt immer noch da wo sie war, wir aber im propheten/berg-verhältnis,
sind ein stück zueinander gerückt und nun schlagen wir zu. es wurde
sehr konzentriert an unserem bevorstehenden relaunch gearbeitet. intern an
strukturen gefeilt, unser bild in den rahmen gerückt. es wird nicht gearbeitet,
es wird geschaffen. erschaffen. die ideen purzeln uns aus dem kopf.

stijlroyal kommt.

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[runtergeholt]

geschafft. nach ca. 8 monaten habe ich es endlich geschafft. ich hab sie mir
runterholt. die fotos von meinem völlig überbewerteten angebertelefon.
und nun weiß ich auch wie es geht. technik ist nicht mein bereich. technik
ist eher mein feind. ich nutze technik zwar gerne zum besser leben, aber sie
soll mir nicht kaputt gehen und wie man den videorekorder programmiert, habe
ich erst drei jahre später herausgefunden. es hat mich um ehrlich zu
sein auch nicht wirklich interessiert. aber die bilder vom sony-ericsson auf
den mac zu laden, dass hat mich brennend interessiert. nun isses soweit. ein
wahnsinn.

morgenstund hatte indes auch mal wieder x-trem
viel von diesem teuren zeug im mund. aber was will man machen. die arbeit
ruft, schreit, brüllt. man muss ihr gehorchen. ich mag sie ja auch. wenn’s
hier nur nicht so kalt wäre. man könnte mal andere fenster einbauen.
oder einen kanonenofen oder r.k. schraubt nicht die heizung auf sieben grad,
damit alle räume montags derart runtergekühlt sind, dass es tage
dauert bis wieder wärme einzieht im sedanland. obwohl love lovner es
laut und deutlich gesagt hat, dass das passieren wird. da lässt sich
r.k. nichts sagen, schließlich ist er der chef. wenn er kommt werde
ich ihn verprügeln. ich bin immerhin der andere chef. da wird er aber
augen machen, wenn ich ihm mit einem gezielten schwinger die brille von der
nase hole. ach das wird klasse. ich freu mich schon so. guten morgen allerseits.

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[where the wild things are]

max hatte keine angst, ich hätte seinerzeit angst gehabt, bei all den
wilden monstern. aber nun. ich hatte ja auch gerne mal angst. immerhin hat
man mir beizeiten eingetrichtert: wenn irgendwas in die luft fliegen kann,
dann tut’s das auch. so eine einstellung macht laune. jeder benzinkanister
ist eine zeitbombe, der gasherd ein fanal, jeder zischende heizkörper
ein alptraum. aber nun bin ich darüber hinweg und habe so gut wie gar
keine angst mehr. höchstens, dass mir der himmel auf den kopf fällt.
beim belenus.

das wochenende war dümpelhaft. eins ums andere
mal frage ich mich, was soll man tun? mir fiele eine menge ein, aber dann
übermannt mich stets eine sagenhafte faulheit. da bin ich selbst dran
schuld. müsste mal zum bösner fahren, denke ich mir. leinwand kaufen.
mir ist aber nach buch aufklappen oder ole einar björndalen kukken. finn
auch. wir sind uns einig. darin liegt die kraft. in der einigkeit. nächstes
wochenende latschen wir durch den wald, besuchen eine ausstellung, gehen ins
kino. feiern eine party, schauen uns was von beckett an, melden uns im fitnessstudio
an, hören heavy metal platten und planen eine nordmeer-kreuzfahrt. nächstes
wochenende.

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[dienststelle sedanland]

juhuu. schreie ich mir selbst ins ohr. ist hell draußen und drinnen
auch. hier heulen die sirenen. hehaj. draußen hamm sie die bank wieder
hingestellt. die an der haltestelle. da werden sich die außerirdischen
unter der leitung gilbert becauds aber freuen. die werden staunen. der alfmann
und seine kumpels. können dann wieder meedchen anpöpeln. wir werden
ihnen beine machen. den außerirdischen. die werden sich noch wundern,
falls die vor haben, was wir befürchten. mit bier trinken vorm sedanland
ist jetzt schluss. alkohol ist ein satanus der ersten stunde. ich habe stets
davor gewarnt. musste ihn natürlich selbst auch ausprobieren, nur damit
ich weiss wovon ich rede. das weiß ich ja in den seltensten fällen.

hier drinnen ist alles im lot. in mir drinnen zwar
auch, aber hier drin im holy sedanland ist alles im lack. im schritte des
sedanlandes ist alles fit. bull bulla schreibt an seinem pamphlet wider die
globale & emotionale ausbeutung und auch r.k. macht seinerseits alles
klar. viele wird es nicht überraschen, jedoch traurig stimmen, love lovner
ist von uns gegangen. seine naturbezogenheit, sein drang in die umliegenden
wälder war einfach stärker. er lässt sich von rüdiger
nehberg zum jäger ausbilden und lebt fortan von birkenrinde und maggikraut.
da wo er mal war steht jetzt ein anderer rechner. die tränen der sehnsucht
verdecken mir die klare sicht aufs geradewohl. er wird wiederkommen. da bin
ich mir sicher – und zwar in ganz großem stil.

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[zunächst erregt]

man merkt’s gleich: keine zeit. sonst hat man ja auch nicht immer zeit, aber
man (in beiden fällen ich) muss sich kümmern. wir hatten mal wieder
die idee unser design unseren hirngespinsten anzupassen. das will aber wohl
überlegt sein. dieser innere und äußere zwang möglichst
vielen menschen zu gefallen zieht sich ja wie ein roter faden durchs designerleben.
fähnchenindenwindhängism. nicht zwingend, aber doch manchmal ganz
extrem. dafür bekommen wir dann lob, anerkennung und geld… viel geld.
letzteres geben wir dann für lässigen kopfschmuck aus oder setzen
uns nach panama ab. je nach charakterstärke. aber deswegen, wegen all
dieser umstände kommt das liebe klassenbuch zu kurz. es kommen wieder
bessere zeiten. schon bald. vielleicht schon morgen. spätestens aber
ab dem 15. februar, wenn das neue corporate design steht. und dann ist aber
auch keine zeit, weil ja dann die zweite stijlroyal vorbereitet werden muss.
full heavy mayr heisst das dann und frau sybille mayr wird hier ihre organe
ausstellen. das wird ein gemetzel. ich freu mich so!