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BOB ISST ÄPFEL

ja leck mich doch am arsche des propheten. bob karliczek von berthold haas karliczek schreibt seine gedanken nun in einen computer aus cupertino. das war es heute. und zwei stück schwarzwälderkirschtorte auf ex. und dann heim, der finnin das macbook hingestellt und den rest des abends einen buckel gemacht wie immer. gleich geht unsere seite online. das heft wird ab freitag verteilt. mein anderer neuer rechner (man braucht ja mindestens zwei) kommt diese woche und im sommer fahren berthold haas karliczek mit dem wohnmobil nach nizza und tun so als ob.

ich bin froh, dass ich jetzt nicht jeden tag bilder in den blog reinstellen muss und wünsche eine arbeitsreiche woche.

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je später der abend, desto aua der rücken

ich bin klein mein herz ist rein, habe ich früher vor dem schlafen immer aufgesagt. dabei ist es leider nicht geblieben. aber ich kukke mir noch ein buddha realm auf 3sat an und schlafe dann ein. wir haben die tagebücher eines clowns jetzt bis auf 3 monate rübergschaufelt von html ins php. wir machen am sonntag noch einen knick ins kissen, wichsen die seite dann hoch und anschliessend ist bescherung. gute nacht.

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HEFT HEFTCHEN, HEFTELEIN UND AUCH HEFTI

so fertig. die letzte woche war eine suppenküche. sie war eine schleimbeutelentzündung. eine knochenentzündung. leichenwasser. kakerlakensandwich. ziegenurin. knabenkarzinom. schlumperhosenlook. blutwursteis. krampfadersalat. bandscheibenbremsenshake. was red ich. es war nämlich auch ganz schön. dabei rausgekommen: das neue stijlroyalprintding, das ich ja früher unter beteiligung einer dame, die mich an den rande des nervenzusammenbruch gebracht hat, leider nie heft nennen durfte. sie sagte: das sagt man nicht, das hört sich nichts an. wir müssen dick auftragen. aber jetzt kann ich heft sagen solange ich will. das heft ist gemacht, nur muss es noch gedruckt werden. das heft, das heft, das heft. heft heft heft und sogar: heftchen. heftelein. hefti. das alles sage ich mit voller inbrunst und obwohls ein heft ist, ist es trotzdem sagenhaft geworden. so richtig schön sinnlos, nur schön und zum liebhaben. das müssen sich die leute mit ins bett nehmen und streicheln. oder mit in den urlaub oder mit zum rendezvous oder mit ins restaurant. überall hin. wenn man mal ein paar ausgaben mehr hat, kann man sich damit erst eindecken, dann zudecken. man kann es mit milch und honig, gebrannten mandeln aufkochen und einen pudding draus machen. alle, die kiffen, können es wochenlang als bauunterlage verwenden und den umschlag sogar als filter. wenn man kein toilettenpapier hat, kann man sich welches daraus machen. man kann es als fallschirm verwenden, als fliegenklatsche, als türstopper, tischbeinwackelsperre, man kann sich luft zu fächeln, fisch einwickeln, auch eis. man kann davon pommes frites essen, man kann es (hoppla) lesen und sich bilden, sich verblöden lassen, sich aufgeilen (es sind genau zwei brüste drin), man kann damit in der kneipe angeben, davon lernen, abschreiben, spicken. freunde des origamis können es zum trinkbecher falten, zum flugzeug, zum lampenschirm, zu kleinen vögelchen, zu blumen, elefanten, affen, hirschen, flugzeugträgern, monstertrucks. man kann sein lagerfeuer damit anzündeln, man kann es zu konfetti verarbeiten, einen hut draus falten, einen sonnenschutz basteln, drauf schiffen, die zähne putzen und man kann es als kissen verwenden. dieser text war schon wieder nicht politisch und wird es auch nimmer sein. das hefti kommt raus gegen ende des monats. überall da, wo man denkt, dass es dort sein könnte und dann wieder auch nicht. ruft uns an. wir sagen euch wo. nummer steht im impressum. mail auch. auf kommentare aus potsdam reagiere ich nicht. hurra.

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NEUJAHR PLUS 8

gott, ist mir das peinlich, dass ich es noch nicht geschafft habe, einen beitrag zu posten. das jahr ist ja schon wieder ein alter sack. aber ich bin emotional und kreativ im siechtum mich befindend. zudem darf ich an dieser stelle ankündigen, dass wir zum ende des monats das STIJLROYAL wieder als printausgabe raushauen. dann kann man hier in der stadt der goldenen dächer wieder durchdrehen, was wir für mongos auf den jeweiligen spezialgebieten sind. heute wurde ich übrigens gefragt, was ich von der wiesbadener freien kunstschule halte. da musste ich kurz überlegen. vor zwanzig jahren war ich ja da und habe den pinsel halten gelernt, dann bin ich weggelaufen und habe mich 7 jahre hinter einem misthaufen versteckt. den pinsel kann ich halten, die kunst starb am 24. mai 1992 auf einem brennenden scheiterhaufen in worpswede. ich kann wieder lachen. immerhin. von der wfk halte ich nichts, weil deren aussendarstellung der letzte dreck ist. die will nix erzählen die wfk und die geht zum lachen in den keller. die wfk.
uns war heute allen schuwmmi in der ADS. das kam von dem quasiurlaub, den wir die letzten zwei wochen hatten. urlaub heißt bei uns, man geht nur sporadisch ins büro und sitzt stattdessen zuhause im schneidersitz im bett und tippt sonderbare zeichen ins laptöpfchen. den ganzen tag und auch nachts. das ist urlaub. mensch klasse. im sommer waren die finnin und ich ja sogar weg, unten in frankreich bei dem komischen typen, der uns seitdem auf seiner schrottigen website verlinkt hat. da lobe ich mir den arbeitsurlaub zuhause. zuhause ists doch am schönsten. zuhause hat stil. keine muster an den wänden und auch keine porzellanhündchen mit porzellanfässern um den hals stehen in den ecken und jaulen. das gibt es bei uns nicht. ach und all diese umstände, da hätte ich doch auch mal was schreiben können. es ist ja nicht so, dass der tod von james brown mich so gelähmt hat, aber ich konnte nicht anders. ich musste schweigen. ich habe ja ohnhin nichts zu sagen und sage es trotzdem. manchmal finde ich das schwierig. außerdem fehlt die motivation, weil wir analog zum printmagazin das hier auch revolutionieren. es wird alles anders. es wird alles ganz anders und einfacher und noch schöner und alle, die sich bisher über die navigationen gewundert, geärgert und von derselben verprellt gefühlt haben, denen verspreche ich blühende landschaften.
so jetzt habe ich wieder erwartungen geweckt, die wir dann eh nicht erfüllen können. die enttäuschten gesichter möchte ich sehen. har har… hust…