was macht denn michael schuhmacher (der unsägliche) beim papst (der unsägliche)? naja. was ich darüber gerade im radio höre, kann ich nicht wiedergeben, es ist unsäglich.
so. aber man muss auch verzweifeln können. der papst darf auto fahren, der dalai lama nicht. schade eigentlich. das kommt davon. seltsam, aber so steht es geschrieben. da muss man dabei gewesen sein.
neue royalistin
menschen die ca. ein viertel meiner masse ausmachen, müssten eigentlich hochkant aus dem sedanland fliegen, doch warum eigentlich? das erinnert mich an asterix und kleopatra, als dem einen architekten (dem guten) beim mit-gold-überschütten noch der hintern rausschaute, doch warum eigentlich.
ABER
ich höre im radio amerikaner. sie erklären gerade, dass das wählervotum vom 2. november ja ganz klar aussage, dass der amerikaner für den krieg im irak war und ist. danke schön. billigend in kauf genommen. ich muss gleich kotzen, ähnlich wie herr zimmermann nach dem verzehr von estragon-senf. wirres zeug ich rede. mein vater ich bin. wir haben eine neue mitarbeiterin. jay-z. jay-z klingt allerdings eher männlich, hip hoppisch, nativ-amerikanisch. aber ganz so ist es ja nicht. aber so ähnlich. ihre aufgabe ist es, das royale-chaos in den griff zu bekommen. was heisst denn hier chaos? naja, wenn man eine zeitung macht und lauter webseiten, grafikdesign und mahnwesen und mülleimer ausleeren, kunst organisieren, druck administratione, telefonieren, rumkommandieren, haas sitzt auf dem stuhl und gibt anweisungen, flips kaufen, kaffee kochen, tomaten vierteln, tisch wischen, musik editieren, apple.de kukken, spiegel.de kukken, aus dem fenster kukken, meelbiin machen, finnin anrufen, finnin nochmal anrufen, bull bulla beim schreiben zu kukken, holz hacken (naja), feuer machen, schachfiguren schnitzen, schnitzel braten, frieren, heizung hochdrehen, papier kaufen, r.k. beim stirn in falten legen zu kukken, r.k. beim freudig erregt sein zu kukken, texte schreiben, klassenbuch schreiben, tippfeler machen, tippfehler korrigieren… das ist irgendwann alles zu viel. also: jay-z. jana. guten tag. wir sind gespannt.
harry hirsch
ach die engländer sind witzig, sie können so schön vergessen. damals in afrika, was haben wir gelacht und gewonnen um später zu verlieren. zum glück. soll doch prinz harry seine nazi-uniform anziehen. darum gehts ja letztlich ohnehin nicht. blödes geflenne der betroffenheitsweltmeister. ich erinnere nochmal an die mia-diskussion im sommer und im dezember rennen genau die gleichen deppen in den schlachthof zu motörhead (keine nazis) um sich zusammen mit hundertern anderen glatzköpfen (diesmal schon nazis) beim gebrüll von lemmy und seinen kumpels köstlich zu amüsieren. ach jeh. das ist alles nicht das worum es geht. mit einer nazi-uniform sieht man ja allerhöchstens lächerlich aus. mit csu-politikern die auf kosten von ausländern und asylbewerbern wahlkämpfe gestalten, sieht ein land dafür ganz schön scheisse aus.
bannmeilendurchfall
ja gut, eeeh… wenn ich’s recht bedenke, bleibe ich einfach gleich liegen. liegen haben kotze locken. und hier übertreibe ich nicht. ich ärgere mich nur über meinen bandscheibensalatigen rücken. der hat mich nicht mehr lieb. und einen fluch spreche ich gegen die belegschaft der kernspinner am hotte schmidt hospital aus. blöde und schlechtgelaunte zicken mit nix im kopp. ihr werdet noch schmoren in der hölle und auf erden. was glauben die eigentlich wer die sind, mit ihrer blöden röhre da hinten im matsch zwischen schelmengraben und freudenberg. blöde kühe.
so. soviel dazu. also ich bin froh mein kleines ei-büggelchen hier zu haben, da kann ich auch vertikal arbeiten. ein beruf im vertikalen gewerbe, das war’s was ich mir seinerzeit gewünscht habe. im kindergarten der bergkirche zu wiesbaden. ich kontaktarme frohnatur.
so und jetzt werde ich versuchen meinem leben als hufeisenmagnet weiter einen sinn zu geben. vielleicht bestelle ich mir ja auch essen auf rädern.
die unschuld vom lande
hallo selbstverwirklicher und alkoholiker. hier ist wieder das klassenbuch und auch diesmal mit wunderbaren weisheiten aus 1.000 religionen und mehreren philosophien verschiedener herkunft. zunächst sei folgendes erwähnt: dienstagabend saß ich mit einer freundin auf dem sofa und auf rbb lief mal wieder bowling for columbine. dort lauschte ich einer rede des in den us of a einheimischen präsidenten, der plötzlich und für mich völlig unerwartet von evildoers sprach. das hatte ich so nicht erwartet, aber es gefiel mir und so musste ich es unbedingt erwähnen und warum, so dachte ich mir, nicht als überschrift meines mittwöcheligen klassenbucheintrages verwenden. dass jedoch nun ein nicht mehr ganz so junger mann, der noch am dienstag seinen, ich glaube 35sten geburtstag feierte (hoch soll er leben – dreimal hoch…), glaubt ich habe damit ihn gemeint, das hatte ich so nicht erwartet, doch es gefiel mir. zur aufklärung beitragend, es war kein wink mit dem zaunpfahl und das postgeburtstagskind (gleichzeitiger kolumnist des stijlroyalmagazines) muss sich keine sorgen machen. alles wird gut und vielleicht sogar noch besser, denn genau jener sollte sich langsam mal kolumnial-gedanken machen. ich will resultate sehen.
im übrigen möchte ich darauf hinweisen, dass ich nun mit der langjährigen tradition, stets am ende des eintrages auf das lied des tages hinzuweisen, breche. da muss man sicher brechen, aber mir gehen lieder auf den sack. ich kann keine lieder mehr ertragen. lieder sind der letzte scheiss. manchmal sind lieder das schönste auf der ganzen welt, aber dann auch wieder der letzte scheiss und genauso eine dumme sau, wie die sonne, der kölner dom oder der himalaja. ja es stimmt, lieder sind eine dumme sau. dumme sau zu schreiben macht einen solchen spaß, ich kann gar nicht mehr damit aufhören. aber nicht dass mir unser kolumnist wieder eine mail schreibt… er ist keine dumme sau. ich möchte sogar sagen, er geht. auf jeden fall werde ich mir erlauben hin und wieder das buch des tages, den film des tages, das bild des tages, die fernsehserie des tages oder einfach irgendwas anderes des tages dort einzutragen, wo bis gestern und seit dem 1. april 2003 immer das lied des tages stand. ist das jetzt jedem klar? auch denen da hinten in der letzten reihe, die unter der bank prontohefte lesen? ich wills hoffen. nächste woche schreiben wir eine klassenarbeit. das thema dann: der buchara-teppich im micky maus heft
the evildoer
wie schön einfach die englische sprache manchmal ist… erstaunlich. finden sich nicht auch herr bulla? sie kennen sich doch aus in der englischsprachigen sprache. während hingegen ich ein meister im maul halten geht bin. behaupte ich jetzt einfach mal.
so!
cola light mit zitrone am morgen vertreibt kummer und sorgen. das gönnt man sich, wenn man von karottensäften, brottrunk und fencheltee die nase gestrichen voll hat. auch ein kleines detail aus meinem langweilgen leben. ein leben das sich nicht an das bekloppte wetter da draußen gewöhnen möchte. das wetter, die dumme sau, könnte ja auch anders sein. ich weiss, dass das geht. ich hab das auch schon beobachtet. aber das wetter, die dumme sau, will einfach nicht. so muss ich darben und mit r.k. frohe farben des kunterbunten auf das papier (monitor) zaubern, damit andere wenigstens ein klitzekleines stückchen erblühen im gehirn und anderswo, angsichts unserer schaffenskünste, die ja bekanntlich sehr erregend und beglückend sind, das höre ich immer wieder. aber da höre ich gar nicht mehr hin. ich kann lob nicht ertragen. kritik auch nicht. gleichgültigkeit aber auch nicht. was dann???
kein schöner land
r.k. hatte heute ganz recht, als er sagte, dass wir ja angesichts verschiedener krisenherde weltweit, nur micky maus sorgen haben… oder waren’s mickey mouse sorgen? er hat in jedem falle recht. was soll’s denn auch. mein lieber schwan. irgendwie monströses desaster, dass einem da beim plätzchen essen an weihnachten um die ohren geschlagen wurde. wer hätte das gedacht?! über die vorrunde bei den betroffensheitsweltmeisterschaften bin ich ja noch nie drüber hinaus gekommen, aber nun als quasi tagesdecke die flut über allen sorgen, gedanken, rotweinflecken und bandscheibenvorfällen (jawohl) und relationelles abwägen als weg zum ziel. da kommst du schon ins grübeln. nichts neues in eueren intellektuellen köpfchen, nicht wahr? habt ihr alles schon gewusst. das gönn ich euch ja auch, aber gesagt hat’s keiner. erst hinterher. wie immer. also wünsch ich den lieben leuten im süd-osten der erde trockene füße und sauberes wasser und dass die spenden wirklich irgendwie da ankommen wo sie gebraucht werden und nicht in der bürokratischen einöde versickern. zum beispiel fand ich die idee mit den spenden-sms ja ganz gut, aber warum muss die telekom 35 cent behalten. wären fünf cent nicht wirklich genug gewesen? oder null cent. das wäre doch echt knorke gewesen von der telekom. aber die telekom… das ist schon eine. und nicht nur die telekom, die anderen… die sind alle auch schon eine. und das ist mein ernst.
einbahnstrass und glitter
kein kater, keine koppschmerzen, kein nix. einfach ein paar freunden beim jahreswechsel zugeschaut, die finnin gedrückt und dann war das neue jahr ein alter kumpel.
ABER
wenn man sieht, wie anderswo die hütten der gesamten nachbarschaft plus hüttenbewohner von der flut weggespült wurden, da fällt es schwer über eine verfaulte apfelsine oder über die preisstruktur der deutschen bahn zu jammern. auch dass die neuverfilmung von „planet der affen“ inzwischen conan-der- barbar-charakterzüge angenommen hat, ist dann nicht wirklich schlimm. ich hab vergessen wer die lieben und wer die bösen affen sind und stelle mir gerade die frage ob es in diesem film auch böse menschen gibt oder ob die alle von grund auf gut sind. ach tim burton, was soll denn das? ärgerlicher sind da die voll duften rucksacktouristen mit ihren voll duftenden dreadlocks, die ich heute im tv-gerät betrachten durfte, als sie erklärten wie supi-lässig und casual das jetzt insgesamt in thaiiland ist. und weil das so ist bleiben sie einfach ein paar wochen länger und machen mal so richtig einen auf dicke hose. gut erkannt ihr arschgeigen.
stop in the name of plastikfolie
so. fertig und ab in den apfeleimer mit diesem 2004. durchwachsen war’s. nicht richtig schlimm, aber auch nicht der burner. es gab gute ereignisse und schöne erkenntnisse, liebe menschen, spiel, spaß, spannung und was zu naschen. es gab aber auch blödsinn und unfug und derren auslöser. manchmal standen uns auch unsere eigenen ichs im weg. aber im großen und ganzen kämpft man gegen die windmühlen der marktwirtschaft.
schwachköpfe gabs auch, zum beispiel dieser naseweis von um die ecke, der in bizarrer selbstgesprächlichkeit sehr sehr kranke süchteleien auf seiner website zelebriert. viele meiner freunde staunten nicht schlecht, als ich ihnen das zeigte. aber ansonsten gings ja eigentlich im ärgernisbereich. einen komischen leut‘ gibts ja immer.
schön war aber das neue magazin und die reaktionen darauf. als bastler eines solchen projektes ist man ja nie zufrieden, aber die vielen lobs haben uns doch mut gemacht. so machen wir also wie geplant weiter und im februar gibts ein neues magazin. neu und bunt und mit gewohnt viel freiraum. wir werden anders sein, sogar anders als wir selbst, die wir ja schon anders sind.
und vorsätze gibts…. ähm… naja schon einiges, reduktion und mehrung an den richtigen stellen. im prinzip und sich in zukunft nicht mehr über einzelschicksale in diesem sonderbaren klassenbuch auszulassen. heut bin ich noch mal so frei, aber dann ist schluss. jedem nur so viel ehre, wie ihm gebührt. das klassenbuch wird sich auch entwickeln, manche dinge werden modifiziert, weiss noch nicht welche, aber es wird welche geben. schaut euch das klassenbuch im wandel der zeiten an. oben auf die backissues klicken. schaut euch aber auch euer leben im wandel der gezeiten an, einfach auf euer köpchen klicken und einen augenblick nachdenken. kann ja ganz spannend sein, sollte hier aber nicht als big must behauptet werden. kann man machen, muss man aber nicht…
ich selbst werd mir wohl oder übel treu bleiben. man ist ja nicht mehr der jüngste. jede menge tippfehler, ein hü und hott zwischen alter und neuer rechtschreibung, kleinkariert, großkariert, größenwahnsinnig und verzagt, voll glucksenden glückes und dann wieder gar nicht. alles in einer stunde wenns sein muss und dann wieder von vorn. und meinen inneren blödmann werd ich hegen und pflegen, ich hab ihn im laufe der jahre lieb gewonnen.
wohl an!
die perfekte welle
wer sich langeweilt hat den vorteil, dass er oder sie nicht von sich behaupten kann, gerade zu ersaufen. mal wieder und immer wieder, wird dem heimatlichen inhaber von funsorgen klar, dass ungemach nicht gleich ungemach ist. man könnte es sich zu abwechslung mal hinter die ohren schreiben, angesichts der ereignisse in südostasien. eine flutwelle, ausgelöst durch ein seebeben reisst die dortige welt in stücke und hinterlässt not und elend. gebt von eurem übermaß denen, die das jetzt brauchen, aber spart euch die betroffenheitsweltmeisterschaft. am 11. september 2001 hat man in amerika songs wie „it’s raining men“ von den weather girls oder „walk like an egyptian“ von den bangles aus dem programm genommen, heute sind es die songs „die perfekte welle“ von juli und „land unter“ von herbert grönemeyer, die bei einigen deutschen sendern auf den index gesetzt wurden. ob das wirklich passt? wer kann es mir sagen???



