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brem bremerin

noch nix genaues weiß man nicht. die junge dame unten hat sich so ergeben.
nicht uns, sondern dem schicksal. jetzt ist sie erstmal hier und wir kümmern
uns um sie und dann sie sich um uns. wir sind ja relativ hilflos, wie man
weiß. also so startet der montag mit einem neuen gesicht.

alte gesichter gehen indes ihren eigenen weg. möglichweise
hat sich da das schicksal ergeben und sich eine auszeit genommen. tschüss
sagen wir an dieser stelle… nein, nicht wir, das sage ich.

gerade ist mir tatsächlich der klassenbuch-stoff ausgegangen.
hmm. grübel. es ist zur zeit alles so normal. fast schon zu normal. mal
abgesehen davon, dass wir demnächst zum schnick schnack händler
fahren um uns lecker teppich zu kaufen und bier und maibowle und knirsch knarsch
dies und das, damit die dritte (INOX) auch was wird. das darf man nicht vergessen.
das ist ja wichtig. wenn die leute dann da sind, wollen sie auch was trinken
und wie wir wissen und das nicht zu knapp. wir müssen vorsorgen. ich
muss inox anrufen, ich muss die barleute aktivieren, ich muss… ich muss…
ach du lieber himmel. es gibt ja noch einiges zu tun, mal vom geschäft
abgesehen, denn auch hier gibt es schon viel zu tun. man ist ja als eigener
herr 12 stunden und mehr im büro… ach jeh. schlimm, aber es hätte
schlimmer kommen können.

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bleep & slinga

coolheimermäßiges treffen inhouse, weil regenverdacht, der dann
ausgeräumt wurde und somit die erste blah blah blah…

das war also das wocheende. ähm… och. ich glaube
an den song „samstag ist selbstmord“ von tocotronic. was man alles
machen muss am wochenende. ich bin zum beispiel auf den wiesbadener wochenmarkt
und habe vier pfund griesheimer spargel erworben und in den topf geschmissen.
dazu haben die finnin und ich meeeeeeeh… lämmer verspeist. hurra haben
wir geschrien. das war ein wochenende. puh. ich bin noch ganz erschöpft.

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sommersau, was hängst du matt in den wolken?

das leben ist real. wir wissen etwas von satzfragmenten wie „die jungfrau
zum kind“. wir wissen einiges darüber zu berichten. es ist schwierig
die leichtigkeit von zufällen zu beschreiben, drum lass ich’s sein.

kaffee ist auch alle (motz!). und gleich regnet es und ausserdem…
grein…

oasis singen i’m the walrus. das gönne ich den gallaghers
nicht. so ist der morgen. und von dem fitzeligen rest kaffee den ich mir heiss
brodelnd in mein kaffeeglas gegossen habe, ist fast nichts mehr übrig,
weil das glas gesprungen ist. das hat es noch nie gemacht. all die jahre.
nun trinke ich kaffee aus einem coca cola plastikbecher. und oasis singen
i’m the walrus. draussen sieht’s so aus wie unten auf dem bild. coo coo coo
shoo. das wird schon werden heute mit den kundschaftlichkeiten. mit den beschwerlichkeiten,
mit den leichtigkeiten. mit allem was dazu gehört. sechs jobs auf einmal
und dann noch das übliche. am nächsten samstag ist INOX in the house.
was gibt es dazu zu sagen?

so. ähh ähh ähh. hmm hmm. verstehe. nee is
klar. das war klar…

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katzenallergie

weil da ein hühnchen ist… sagt die finnin.
ich hatte gestern in einer art wahnvorstellung ein hühnchen aufs papier
gekritzelt. das wird mir jetzt zum verhängnis. die protagonisten schauen
mich traurig an. das zeichnen von hühnchen bedeutet im sedanland ein
tabubruch. ein misstrauensbeweis, wie er abseitiger nicht sein könnte.
ich könne mit meinem hühnchen in der hölle schmoren sagt r.k.
im brustton der überzeugung und lüdia a.ka sülvia fügt
hinzu: „und zwar in der hölle des nordens!“. in Roubaix? um
himmels willen. ja ist denn das reale leben nun die fortsetzung unserer fortsetzunggeschichte?

weil dem ja aber gar nicht so ist und ich nicht
nur hühnchen sondern auch noch das real
leben dahin phantasiere, deshalb bin ich so. so bin ich. die finnin sitzt
am i-mac, sülvia ist noch gar nicht da und r.k. kämpft mit ruichy
shimano um die vorherrschaft im all.

farbenprächtiges gedünge. ich weiss was
passiert. es passiert ja jeden tag da draussen. ich frage mich nur, ob ich
der einzige bin, der das mitkrickt. kann man das sehen? zunächst ist
es hell draussen. die sonne keift rum und es ist ein schöner frühlingsmorgen.

an die arbeit!


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flashcrackeuse

jetzt macht unsere flashcrackeuse eine sache, die nach eigenem bekunden „saugeil
ist“. man darf also gespannt sein. sie ist schließlich frisch verliebt.
in flash MX. die beiden sind schon ein paar. sogar werbung für die vertriebsfirma
wurde schon generiert. da bahnt sich nicht nur was an, da läuten schon
die hochzeitsnudeln.

r.k. aber macht indes einen auf lieb kind. er rattert wie
gewohnt, doch wenn man auf seinen monitor schaut, dann wird man sich wundern.
er macht in duschvorhangringen.

die finnin sitzt im konferenzraum und plaudert mit potentiellen.
das macht sie ganz prima und weil wir in der richtung den hals nicht

voll bekommen können, kommt nun ab montag eine junge,
nicht zu bremsende dame, die sich dem volk mit tücke nähern wird.
es will gerufen sein. es braucht sicher neues design. schauen sie sich ihres
dochmal an. muss das sein??? wir können es besser. glauben sie das wohl.
es hat sich in der vergangenheit stets als die wahrheit erwiesen, es ist gegenwärtig,
es ist wie ein fanal. wir sind die besten!

(kicher…)

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ergebnis der gezeiten

es ist morgens. es ist ja noch nicht mal früh morgens, aber sich morgens
aufregen ist sehr aufregend. zum beispiel weil r.k. meine rechneranlage still
gelegt hat. man darf ihn nicht alleine lassen. er legt sonst immer den stecker
um. egal wie der stand der dinge ist. er legt den stecker um. wenn er kommt,
dann strecke ich ihn nieder. zitter…

also… der künstler georg haubrich aus berlin
will eine präsentationsmappe haben. gut. mach ich. aber bitte bitte lieber
schorsch, nicht bei neonlicht digital fotografieren, die bilder werden doch
alle gelb oder grün. und jetzt muss ich die ganzen bilder entgrünen
und entgelben und hinterher weiss niemand mehr, wie sie wirklich aussehen.
verrückte welt. aber ich kann es nicht ändern. ich habe dir mehrfach
gesagt, dass es so nicht geht, aber du willst ja nicht auf mich hören.
licht muss her. gutes licht. fotografieren ohne licht ist für da wo dem
blumenmann die begonien rauswachsen. bitte bitte. tageslicht ist da der hit.
tageslicht kann viel mehr als die meisten lampen. tageslicht rockt. und ein
stativ für gemütliche belichtungszeiten und zeit und licht und ruhe
und volle auflösung. dann wird alles gut. wo sollen denn jetzt die 300dpi
herkommen, die zum druck benötigt werden? ich muss gleich wirklich weinen.

ich bin hier, jenseits von jedem…

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mohnstangenwunschattakke

r.k. heißt eigentlich robert und ist in wirklichkeit ein übersinnliches
wesen. das hat lüdia, die in wirklichkeit sülvia heißen tut
nun festgestellt und bull bulla ist nun in einem anderen raumschiff tätig.
er heißt in wirklichkeit andreas carsten und wohnt im europaviertel.
ich heiße im wirklichen leben rüdiger von der au und bin kapitän
eines ausflugsdampfers namens „micky maus 2“ und heiße negoramonius
schneck. in einer anderen wirklichkeit, also der wirklichen wirklichkeit,
namens wirklichkeit 17/24.3 bin ich kipyard sölskjör und bin besitzer
einer fabrik für schiffschaukelbremsen in oslo der hauptstadt von finnland.
mein name ist frank wörndl. genau aus diesem grunde sind mir die hände
gebunden. #!@#**.

also gut. man muss auch mal verlieren können.
oder gönnen können. oder auch mal verlieren oder auch mal dem anderen
nicht recht bei trost sein können. eben war jemand da… also kam eine
jemandin ins sedanland und frug nach einem kurzen intermezzo als praktikantin.
und da wir ja sonst nichts zu tun haben, sagen wir ja!

wir beuten euch alle nur aus. macht es uns gleich. es macht
verdammt viel spaß und kostet nur nerven. und zwar die, der anderen.

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solid gold

es ist solide und bringt was ein, wenn man
in aller herrgottsfrüh ins sedanland spaziert. es raubte mir den schlaf.
erstens weil ruichy verschollen scheint und zweitens, weil bull bulla seine
praktikantenzeit nun abgeschlossen hat. er ist nun öfter mal ausser haus
und das lässt mich weinen. um nicht zu sagen greinen, lässt mich
das. er wird aber weiterhin unser mann für den film sein und seine textlichkeiten,
werden auch in zukunft das klassenbuch schmücken. puuh! doch wo ist ruichy???
r.k… bei dem weiss ich wo der ist. der ist in belgium und gibt ein konzert.
heute abend. das wird bestimmt dufte. und er wird in gewohnter manier herum
brüllen, dass einem hören und sehen vergeht.
davon kann man ausgehen. das ist beschlossene sache. der lässt nix anbrennen.
ich werde heute abend allerdings neunzehn grade sein lassen und die terrassensaison
eröffnen. yorckshire goes nach draussen. lüdia, bull bulla… helm
helmo holt fleisch und wir anderen den wein. hoffentlich müssen wir nicht
weinen. ich freu mich so.
die andere sache sieht man jetzt hier. alles neu und ohne frames. höchstens
halt einer und der ist nicht dick. das magazin mal durch den fleischwolfgedreht.
ich hoffe es gefällt. wenn nicht, dann bitte ich schon jetzt um verzeihung.
schönes wochenende!

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king of peperoni

ja, das bin ich. jemand hat mir mal erzählt,
dass peperoniverzehr aggresiv macht. da kann ich ja nur lachen. pfeif sing.
besonders die aggression desjenigen hat mich indes sprach- und schließlich
gefühllos gemacht. das hat man nun davon.
aber sonst ist alles normal. ausser lüdia mai long. sie ist zu freundlich.
irgendwie absurd freundlich. wunk schon des morgens und jetzt werkelt sie
in unserer demnächst von rick mulligan verzierten küche und ist
ganz zauberhaft zu uns.
wir bestehen zwar auf eher gleitende hierachien, aber wer gerne die noch immer
nicht von rick mulligan verzierte küche in einen ort der wärme und
der sauberkeit verwandeln möchte, der darf das, wann immer ihm danach
ist. da geben wir uns gerne großzügig, auch wenn wir im herzen
tyrannen sind.
so. und nun muss das tagwerk begonnen werden und wem das tagwerk nicht passt,
der soll zuhause bleiben und die schafe hüten. oder harfe spielen. oder
sechzehnender erlegen oder wanne polieren oder spitzwegerich pflanzen oder
umtopfen oder zurecht stutzten oder oder oder oder.

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huch, schon dienstag

das telefon scheint nicht still stehen zu wollen
und obendrein wird hier wieder einmal genau passend mit unserem düsenjägerturbinensaugstauber
durch die räume lustwandelt, dass einem das gehirn aus den augenhöhlen
tritt. mir gehts zumindest so, r.k. liegt ohnmächtig unter dem tisch,
bull bulla hält sich die ohren zu und scheint zu schreien, ich kann ihn
aber NICHT HÖREN, ES IST SO VERDAMMT LAUT HIER DRIN. HALLO ICH
HALTE ES NICHT MEHR AUS. BITTE AUFHÖ
ren. oh gut. ich hätte
es wie gesagt nicht mehr ausgehalten, doch lüdia mai long WECHSELT
NUR DIE STECKDOSE, DER INFERNALE LÄRM GEHT IN DIE ZWEITE RUNDE.
FUNKEN STIEBEN AUS DEM AUSPUFFROHR UNSERES STAUBSAUGERS. DER TEPPICH FÄNGT
AN ZU BRENNEN, BLUT FLIESST VON DEN WÄNDEN, RUICHY SHIMANO KÄMPFT
MIT DEN TRÄNEN. LÜDIA MAI LONG NIMMT KEINE RÜCKSICHT. WAS SOLL
NUR WERDEN, ES IST JA NICHT ZUM AUSHALTEN, ABER DAS SAGTE ICH JA BEREITS.
ABER EGAL. WAS??? ABER EGAL! WIE BITTE??? ICH SAGTE ABER EGAAAAAAAAAL….