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mein baby war beim hairstylisten

manchmal muss man nachts um drei uhr aufstehen und sich anders entscheiden
als noch am abend zuvor. heute war es wieder soweit. anders entscheiden ist
eine qualität, die ich an leuten mitunter sehr schätze. manchmal
auch nicht. ich entscheide mich da jedes mal anders. heute jedoch nicht und
gleichzeitig doch.

das wetter entscheidet sich auch minütlich anders. um halb sieben in
der früh war es noch ganz nett. dann zog’s zu und eben polterte die sonne
ins sedanland, dass es eine wahre freude war. ja was denn jetzt?! geht’s noch.
ich wäre dafür wir entscheiden uns ab heute für sommer und
zwar bis zum 15. november. dann darf es wieder herbst sein. aber erst dann.

so beginnt der tag heute.

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weltmeisterschaft

es war diesig. blödes wetter um zum äppelwoi-schmidt
zu fahren. also blieb ich zuhause. ich alleine mit meinem non-premieretauglichen
tv-abspielgerät. es ging um die wurst. und zwar um die frankfurter wurst.
aufstieg, liebe freunde war das ziel unserer träume. ich kann ganz bestimmt
nicht die ganze situation schildern, aber es stand im frankfurter waldstadion
neun minuten vor schluss gegen reutlingen 3:3 . viele zuschauer gingen schon
beleidigt nach hause. mainz 05 war der sicher geglaubte aufsteiger in die
erste bundesliga, in diesem minuten stand es für die mainzer gegen braunschweig
4:1. das torverhältnis entschied zu gunsten der eebschseitigen. ich war
sauer und mir war schlecht. mainz, naja dachte ich. besser als greutherfürth.
noch ein jahr zweite liga dachte ich. zum glück sitze ich jetzt nicht
beim äppelwoi-schmidt. zuhause kann ich besser beleidigt sein. dachte
ich. aber dann… man macht ja als freund der frankfurter eintracht einges
mit. man muss sich einiges gefallen lassen. ich erinnere da ungern an den
16. mai 1992. das spiel in rostock. chrissi hornack sagt immer: es gibt kein
rostock. es gibt ja auch kein alesia. aber es gibt ein wunder. das spiel heute
endete mit 6:3. max und ich haben uns geschworen, nächste saison kaufen
wir uns eine dauerkarte. für alle heimspiele. wir haben so geweint. und
weinen noch heute.

aber das beste war ja, und bitte liebe mainzer verzeiht es mir, folgende
begebenheit: die konstellation meiner empfangsgerät war so, dass ich
per zdf-videotext die livetabelle im auge hatte und parallel dazu die ganze
veranstaltung live im radio verfolgte. als dann in mainz das spiel beendet
war, schaltete das zdf auf den gutenbergplatz in mz. gröhlende, schlecht
geschminkte und in die kamera sabbernde mainzer fans waren zu betrachten und
wie sie „nie mehr zweite liga“ gröhlten, als sich im radio
das unglaubliche genau zeitgleich zusammenbraute und in der 93. minute alexander
schur das sechste tor schoss. es dauerte noch etwa dreissig sekunden, dann
hatten es auch die mainzer begriffen.

ich dachte an schalke 04 in der saison 00/01 und ich musste lachen.

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eröffnung. fest. fetz & grong brie

die sonne hat gebrüllt und unter diesen umständen bin ich zum schönigkeiten-laden
geradelt und habe dort ein glas mineralwasser mit einem schuss spülmittel
mit zitronengeschmack zu mir genommen. sehr erfrischend. der schönigkeiten-laden
ist in der marcobrunnerstrasse ecke da wo’s café klatsch ist. das café
wo es sage und schreibe über 70 verschiedene sorten cola gibt. da hängen
auch nur models rum und welche die so aussehen. wie zum beispiel ich. ich
sehe einem model sehr ähnlich. man könnt meinen ich wär eins.
junge junge, um hier das frollein zearöbb zu zitieren. „mein lieber
schollimowski“ ist toter als tot. „junge junge“ kommt wieder.
und zwar in ganz großem stil. der sommerhit des jahres. wenn man sich
entsprechend benimmt. ich benehme mich stets entsprechend und ich sehe aus
wie ein modell. strich achter. ich bin aber auch ein verdammt schöner
mann. ich könnte kötzen vor erregung.

also und dann hat also die mimmi ihren laden also aufgemacht, ich habe spülmittel
getrunken und dann haben noch die niedlichen bewohner der webergasse ein fest
gefeiert. großes highlight war der große klaus klamauk. ich bin
eing großer freund von clowns. schon früher wollte ich immer zirkusluft
schnuppern. zu diesem zweck pflegte ich einige freundschaften mit schaustellerkindern.
sie sind noch heute meine besten freunde. die schaustellerkinder von damals
fahren heute alle einen tiefergelegten mercedes in weiss mit spoilern und
affigem gezäum. klaus klamauk war grandios. wir haben uns vor lachen
komplett eingeschissen. ein schöner nachmittag.

dann saß ich im sedanland und habe aus dem fenster geschaut. das hat
spass gemacht. nicht immer richtig, aber im großen und ganzen bin ich
ja doch ein spassvogel. jeder der hier reinkommt merkt es sofort. ich bin
zweifellos leicht auszumachen. unkompliziert, serienreif und zudem ein wunderschöner
mann. halt ein selfmademillionär. wie mein freund jonathan hart.

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monstersonne

es regnet und es schneit. heute jedoch nicht. früher war ich mal wetterunabhängiger.
heute jedoch nicht. ich bin ein wetterflenner geworden. wenn’s regnet bin
ich sauer und mir ist schlecht. da bin ich mit dem hiesigen klima ja gut bedient.
vielleicht ziehe ich in kürze auch nach helsinki oder nach riga. mal
sehen. nowosibirsk.

heute war es schön und laut und zahlreich und die zwischenpräsentation
hat spass gemacht, weil der kunde ja auch spass macht. es ist ein netter kunde.
danke lieber kunde.

es ist freitag und wir haben sonnenbrillen auf.

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rocksteady crew

das haben wir alle dem maximilian a.ka maxxxx aus eebschhausen zu verdanken.
dessen spezielle sammlung an elektronischem gerümpel macht, dass hier
battle-rock-mäßisch voll rohr was geht. und zwar vom scheitel bis
zur sohle. ich kann kaum noch an mich halten. man kann es beobachten. ich
beim helikopter. am boden ein b-boy vor dem herrn. oder rub rubner: worm &
snake. meisterhaft. aber was soll’s?! was berichte ich hier über uns
zwei würmer (wie gesagt). der sagen- und fabelhafte r.k. hat uns ganz
klar die show gestohlen. unfassbare moves. präzise am boden sowie beim
elektrik boogie. die applejacks waren so heftig, dass die kamera geschmolzen
ist. ich glaube das kann sich alles keiner vorstellen. ich schreibe das während
sich hier kreischende damen auf dem boden wälzen, nackt.

es ist ein inferno der lust.

tyrone brunson „the smurf“
newcleus „jam on it“

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wir sind keine fahrschule

jetzt mal in echt. wenn wir eine fahrschule wären, dann wäre ich
für die theorie und r.k. für’s praktische zuständig. das wäre
heiss. wir böten autoscooterlizenzen an. so was halt.

mir fällt nix ein. die ariane war hier und hat uns das neue SPEX gezeigt.
mit ihren sachen drin. da waren wir alle hoch erfreut. und dann… wadde ma.
was ist denn noch passiert? nee nichts. es ist nichts passiert. das kann doch
gar nicht sein. irgendwas muss doch passiert sein. noch mal überlegen.
heute morgen… was war denn heute morgen? ach stimmt ja. na klar. das war
natürlich klasse. aahaaa. wie konnte ich das denn vergessen. mein lieber
mann. das war ja voll rohr der hammer. verrückt. mir ist jetzt noch ganz
schwummerig. puuh. oh jeh… der kaffee war alle. da habe ich neuen gekauft.
knapp.

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franz meersdonk & guenter willers

auf achse wiedermal ganz früh und da soll man nicht den tag vor dem
abend loben. leichte anwandlungen von aberglaube ergreifen mich, schüttel
schüttel und werfen mich in die ecke. na gut, ich werde den tag nicht
vor dem abend loben. es hat sich ja auch selten ausgezahlt. hinterher ist
man immer schlauer.

trotzdem glaube ich, dass der tag heute sonnig und kometenhaft wird. voller
inbrunst wird das tagwerk unsere von der dunklen seite der macht… blah blah
und nochmals blah. auf jeden fall schlüfe ich jetzt erstmal einen eiskalten
kaffee. da macht mir hier keiner was vor. gestern abend im lokal hat man mir
einen brachialkaffee vor dem herrn serviert. der hätte rub rubner auf
monate, wenn nicht sogar jahre, sodbrennen beschert, ich bin jedoch tapfer
raus vibriert mit meinem kligelnden schlüsselbund in der zitternden hand.
aber da habe ich mal wieder festgestellt, dass man kaffee offenbar heiss trinkt.
aha. sehr interessant. warum sagt mir das denn keiner? die buben schweigen.
das werden sie bereuen.

an dieser stelle möchten wir dem größten werbetexter, singer,
songwriter und alleinunterhalter aller zeiten zu dessen geburtstag gratulieren.
robby c. aus dem fernen ffm lebe hoch. vielleicht sogar noch höher.

egal was die letzten monate so brachten. unsere empfehlung: hold’m high !
! !

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hurra. die befreiung naht

aus welcher richtung kommt sie nur, die befreiung. meiner treu. wir befreien
uns lieber selbst. dann ist die befreiung ganz nah. heute waren wir so fleissig,
dass wir alle kopfüber den balkon hinunterpuzelten vor lauter fleiss.
und natürlich vor einer derart absonderlichen kreativität, wie sie
nur selten zu beobachten ist. und wenn dann nur in der mongolei oder auf dem
packeis. heute war es aber anders.

draussen spielt sich allerdings eine ganz besondere frechheit ab. da kommt
mir grad schon wieder die galle hoch. bindfäden fallen vom himmel. menschen
laufen durch metertiefe pfützen und rutschen auf glitschigem laub aus.
das ist beleibe kein schöner anblick.

so geht das. twentyfourschrägstrichsevenmäßisch. du kannst
nichts machen. mein glück ist, ich muss es mir nicht anschauen, ich sitze
mit dem rücken zum fenster. und hinten habe ich neuerdings keine augen
mehr. nur noch vorne. früher war das anders. aber heute…

die ariane hat uns jedem eine soarpuppe geschenkt. sie hat die form eines…
einer… naja. ehm. also jetzt nicht die ariane, die puppe. und was rub rubner
alles damit anstellt. bizarr. so sitzen wir hier und es wird nie langweilig,
denn wir haben ja uns und die soar-puppen.

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die relevanten

wenn man großes glück hat und vielleicht nicht komplett von oben
bis unten aus ignoranz und dummheit besteht, dann hat man ein paar freunde.
boah. das ist ganz schön klasse. man kann mit ihnen einkaufen gehen,
cocktails trinken und zigarren rauchen oder man brät sich ein paar nudeln
in der pfanne und schaut sich fernsehsendungen an, bei denen einem der verstand
still steht. manchmal muss man mal eine waschmaschine durch die gegend tragen.
man kann auch prima die pizza teilen oder über rennautos und rasenmährertechnologie
debatieren. fussball geht auch immer. musik ist ganz groß. oder einfach
nur filmsachtatbestände namedroppen. oder man erregt sich über die
kunst. das wird dann oft länger und kostet schon mal einige flaschen
rotwein und mehrere packungen reval ohne filter. manchmal auch ernte 23. man
kann die tür öffnen und sie hereinlassen. dann kann man sich in
die küche stellen und zwiebeln schneiden und obwohl sie sich ganz alleine
wähnen, klauen sie nichts und machen auch nichts kaputt. manche kann
man sogar nachts um drei uhr anrufen und diverse universen abspulen. man kann
sich glücklich schätzen und halleluja schreien bis der putz von
der wand rieselt. das ist alles drin. ich kann jetzt nicht alle diese damen
und herren, die ich meine, hier mit einer gelungenen fotografie abbilden,
viele waren ja auch schon drin im klassenbuch, manche finden immer wieder
den weg hier rein, aber diese drei herrschaften waren heute abend zu gast
und es wurde auch diesmal nichts geklaut. kein wunder. sind es doch auch alle
drei gentlemen vom scheitel bis zur sohle. danke!

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balkon full of sackgesichter

hui wie der wind bläst. hui hui. uijuijui. heute abend kommt ein musiker
ins sedanland, der begann eine mail neulich mit „ui“. das fand ich
voll klasse und ehrlich von ihm. es war ja auch alles ziemlich uiesque. und
heute morgen dann, auf einmal war der rasen vom sedanplatz gemäht und
wir wissen nicht wie es geschehen konnte. über nacht vielleicht. oder
man hat uns mit betäubungsgas vorrübergehend ausser gefecht gesetzt
und dann den rasen gemäht. oder ausserirdische haben uns entführt.
flugs geht’s durch einen riss im raum/zeitkontinuum und dann war auf einmal
der rasen gemäht. oder man hat uns bewusstseinsverändernde drogen
verabreicht und wir denken jetzt nur, dass der rasen gemäht sei, in wirklichkeit
ist dort aber dichter und wilder dschungel. daher auch die kreisch- und fiebgeräusche.
ich habe neulich erst eine schlange vom balkon verjagt. komisch, dacht ich
noch. in diesen breitengraden und vor allen dingen in diesen längengeraden…
und nun kommt auch noch dieser nichtsnutz und nennt mich einen scheinheiligen.
das hat mir gerade noch gefehlt. alles hätte so schön werden können.
aber nun ist alles ganz schlimm. meine geduld ist am ende. ich bin betroffen
und wütend zugleich. ich bin entsetzt und mehr als traurig. jetzt muss
ich ihm die beine brechen, diesem nichtsnützigen drei-d-visualisten und
innenarchitekten, dem r.k. heute in gewohnt erstklassigem stil, die website
fertig gebaut hat. aber ich muss tun, was ein mann tun muss. und das tut mir
selbst am meisten weh. vielleicht macht er mir ja noch ein angebot, dass ich
nicht ausschlagen kann. aber ich glaube es nicht. na, was soll’s. ich breche
ihm jetzt die beine. bis dann. schüüühüüüss.

schönes wochenende liebe kinder.