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[keinstromland]

hui wie es wippt und flippt, wenn der strom ausfällt, dann hat man wenigstens
was davon und blickt mit verachtung auf seine abhängigkeit. aber der
herr eklektiker hat gute arbeit geleistet. die über uns haben sich eine
schöne bescherung geleistet und wir haben uns ein paar minuten der ruhe
geleistet. zumindest oberflächlich betrachtet und ihr wisst ja: oberflächlich
geht!

und dann standen eigenartiger weise auch noch hinz
& kunz in aller herrgottsfrühe im lande sedan und blickten ziemlich
betröpelt drein, worauf ihnen r.k. gleich mal eine vor den latz knallte.
er kann das, ja er darf das sogar. er ist der chef. einer von vielen. er hat
sich selbst den dürfschein ausgestellt und deshalb darf er sogut wie
alles. der liebe r.k. ach wie ich ihn lieb hab. wenn ich mal groß bin,
dann mag ich ihn gerne heiraten. hoffentlich hat er dann noch bock. man zerfällt
ja so schnell und sieht hinterher ganz faltig und benutzt aus. wer will einen
da schon. da muss die frau ab dreissig schon obachten, sonst steht sie hinterher
alleine da und alles jammern ist für die katz‘.

aber zurück zum eigentlichen großereignis.
die lichter flackern wieder lustig und die telefonanlage flackert noch viel
lustiger. die abgestürzten rechner auch. ich auch. r.k. auch. love lovner,
der patrickant und bull bulla versuchen uns zu beruhigen. riechsalz hat nichts
genützt. im gegenteil. die anderen tranquilen ideen jedoch haben eingeschlagen
wie eine atombombe. wir sitzen jetzt ruhig und gelassen neben dem faxgerät
und schauen uns die bescherung an. womit wir das verdient haben, wissen wir
auch schon. wir sind schweine. man hätte es uns auch anders sagen können.

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