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wie heißt der sympathische wahlkampfhelfer von roland koch nochmal? der mit dem roten kleid. ach ja, tenzin gyatso. was der grad für eine tolle presse bekommt – sagenhaft. da müssen sich die hinterbänkler hierzulande lange in ukrainischen puffs aufhalten, bevor über die mal so intensiv berichtet wird. als ich vorgestern in einer kleinen runde mal anmerkte, dass man sich mit dieser ganzen china/tibet-sache doch auch mal zur abwechslung etwas allumfassender beschäftigen sollte, bevor man sein weltbild in stein meiselt, da war ich dann gleich so was ähnliches wie adolf hitler und man schnappte im todesgesamtzahlendroppingrausch fast über. diese gutsmenschen, die gar keine sind. wie werden wir die bloß los? vielleicht mit der gulagkanone. gulagwitze gehen oder welche über die große proletarische kulturrevolution. konzentrationslagerwitze darf man dagegen ja nicht bringen. höchstens ernst lubitsch oder mel brooks. auf jeden fall gab ich mich dann erst noch ein bißchen kämpferisch, bis ich es satt hatte den anwalt chinas zu spielen, der ich ja nicht bin und nicht sein will. sodann begann ich schnell was von dem köstlichen weisswein zu trinken, von dem ich bis heute nicht weiss, warum er so lustig prickelte und alle konnten auf ihren dünnen postionen verharren und sich voll gut fühlen mit ihren free-tibet-shirts und ihren hübschen hütchen, geflochten von zarten chinesischen kinderhänden.
mal scharf nachdenken, wie ich jetzt aus der politkacke wieder rauskomme, hier in meiner larifarikolumne. wer die wahrheit wissen will, soll al-jazeera kukken oder hr1-nachrichten hören. ulrich wickert gibts ja leider nicht mehr. schade. hier bei mir wird nur gefaselt. mein leben und ich. heute gabs zum beispiel einen salat aus grünem spargel. dazu habe ich den spargel kurz in olivenöl geschwenkt, dazu ein paar zwiebelringe, luftgetrockneten putenschinken und radieschen dran geworfen und das ganze mit balsamico-honig-essig benetzt. fertig. das ist meiner meinung nach schon mehr, als ich erwarten durfte, als ich mich der esel im galopp verloren hatte. andere leute schlafen auf matratzen aus blechbüchsen und decken sich mit papiertaschentüchern zu und zwar mit benutzten. zum essen gibt es fucking gar nichts. ich sollte dankbar sein. ja und was zum teufel, glauben sie, was ich bin?

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