hello spackos. ich war verhindert. es waren finnische wochen und weihnachten war auch. ich bin außer rand und band und zudem wird ja ganz besoffen von dem wetter da draußen. so was peinliches habe ich ja noch nie erlebt. was denkt sich dieser frühling eigentlich? der kann mich mal.
so. und jetzt sitzen wir hier und schauen uns dieses erbärmliche gewimmer an, was uns da geboten wird beim europäischen liederwettbewerb. grad läuft der beitrag der ukraine. die sind ja nicht bei trost. die ukraine rappt, mir schwinden die sinne.
ansonsten ist irgendwie weihnachten. draußen fällt regen vom himmel und plumpst auf die terrasse. das macht lustige geräusche und die finnin und ich wähnen uns in sicherheit. so ist das wenn man ein dach über dem kopfe hat. man sollte da stets dankbar sein.
das sedanland ist wieder weiß und hell. da werden eric bee und ich dann unsere powerbooks aneinander reiben und einen auf dicke hose machen. ausserdem ist genug weiss da, dass wir die objekte von zamojre ordentlich präsentieren können. das wird alles supi. wir sind alle voll rohr am jodeln vor glücklichkeit.
und noch was: der fettgehalt von italienischen lebensmitteln ist enorm hoch. das trübt die situation jedoch nur unwesentlich. tutto va bene.
schlampus
wir sind faul wie die schweine, sitzen nur rum und trinken getränke der firma coca cola. dienstag im sedanland. der feiertag hat uns zu dem gemacht, was wir jetzt sind: schlampen in männlich. was jedoch frau lorenz und die als pressefrau eingekaufte finnin ausschließen. ob die beiden schlampen sind, lässt sich nicht auf anhieb feststellen. ein heikles thema. r.k. jedoch ist auf jedenfall eine schlampe. das thema ist durch. er steht dazu, er weiss das und er trägt auch ein button mit der aufschrift schlampe. eric bee wäre gerne ein gentleman, trägt jedoch junge-männer-hosen und sportsschuhe aus dem jahre 1913. er ist ebenso ein schlamperich. und ich erst. das haar baumelt offen am blutverschmierten haupte entlang. die hose hängt auf halbmast, die schuhe offen und auch sonst visuelle ähnlichkeiten mit einer gräselberger pommesbude. aber dafür haben wir ja hier ein päckchen fritierte schweinehaut aus dänemark. hmmm lecker.
walton
freitach der 13. jetzt hab ich aber ängst. es reihen sich die termine perlenkettenmässig aneinander und dann fahren der chef (r.k.) und ich (auch chef) mit der schubkarre zum ladengeschäft des sam walton und kaufen fleischpeitschen, grillfackeln und wilde kräuter, sowie bier und schnaps mit taschenmesser am flaschenhals. abends sitzen alle royalisten auf der yorckshire-terrasse und trinken schnaps mit taschenmesser am flaschenhals und fressen fleischpeitschen, ausser der finnin, die ja keine fleischpeitschen isst und sich so mit der nachbarin (achtung und jetzt kommts) eierlikör mit bitterlemon zu gemüte führte. ich muss doch wirklich sehr bitten. mein leben ist wie ein bild von jean michel basquiat. jedenfalls dann, wenn ich die augen schliesse.
WALTON
freitach der 13. jetzt hab ich aber ängst. es reihen sich die termine
perlenkettenmässig aneinander und dann fahren der chef (r.k.) und ich
(auch chef) mit der schubkarre zum ladengeschäft des sam walton und
kaufen fleischpeitschen, grillfackeln und wilde kräuter, sowie bier und
schnaps mit taschenmesser am flaschenhals. abends sitzen alle
royalisten auf der yorckshire-terrasse und trinken schnaps mit
taschenmesser am flaschenhals und fressen fleischpeitschen, ausser der
finnin, die ja keine fleischpeitschen isst und sich so mit der
nachbarin (achtung und jetzt kommts) eierlikör mit bitterlemon zu
gemüte führte. ich muss doch wirklich sehr bitten. mein leben ist wie
ein bild von jean michel basquiat. jedenfalls dann, wenn ich die augen
schliesse.
SCHWABEN HEIZUNG
ich will mal nicht so sein. ich saug mir was aus den fingern. gerade am
abschluss eines tages, wenn ich vor dem fernsehmonitor liege und bob
ross beim versauen einer leinwand zusehe, dann lasse ich den tag
nochmal vor meinem geistigen auge revue passieren und dann fällt mir
auf, was ich alles falsch gemacht habe. da gibt es einiges. aber sei’s
drum. bob ross ist ein vollidiot. wenn man mal ehrlich ist, hat er die
ausstrahlung eines sektenführes aus wyoming aus dem jahre 1976. was für
ein penner. was schau ich mir denn den dauernd an? vielleicht sollte
ich so werden wie inox kapell. der isst keine big king xxls, kukkt nie
fern und geht zum amüsieren in den wald und schwätzt mit insekten. ich
aber schaue mir diesen schmierenkomödianten auf bayern alpha an und
werde meines lebens nicht mehr froh. ich sollte auch sektenführer
werden. noch besser ist, ich werde gospelsänger. das wäre klasse.
pee-ess von teejaypeekay hat mir im vertrauen verraten, dass ich als
gospelsänger der star auf der party von teejay wäre. die party ist am
25. kommt alle. hihihi. wir kommen auch. danach werden sich die
herrschaften andere geschäftspartner suchen. ich werde uns nach strich
und faden blamieren. freegt sich nur wie. im grund genommen, bin ich ja
ausgesprochen stilsicher. um nicht zu sagen stijlsicher. fuck, bin ich
stijlsicher. das gibt’s ja nicht. immer den lässigsten anzug am leibe
und im hofe den schnittigsten ofen für die weiber. koteletten bis zum
knie und auf dem haupte minipli… ich hab alles richtig gemacht. und
was sich dieser bob ross auch einbildet. tannenbäume, tannenbäume,
tannenbäume… als gäb’s nur noch tannenbäume. der soll mal was
anständiges malen. zum beispiel einen spitzer.
back into the geschwätzigkeit
manche denken ja das hier, was ich hier schreibe, hätte einen sinn. das ist nicht immer der fall. es füllt mein leben nur mehr aus. pausen im handlungsbereich kann ich schwer ertragen. ich bin hypermotoriker und schlafe fast nie. das sieht man mir aber nicht an. ich bin mämlich groß. sehr groß. sehr, sehr groß. also aufgepasst.
ähnlich verhält es sich mit dem song des tages. auch hier wird viel unsinn verzapft. es gab eine zeit, da wollte ich meine stimmungslage zaunpfahltechnisch vermitteln, was aber überhaupt nicht funktioniert hat. da ging keiner im zaunpfahlbereich. man hat nicht kapiert was ich sagen wollte. man kannte die songs noch nicht mal. wenn ich an diese lausige angelegenheit damals denke, muss ich herzlichen lachen.
die funktion des songs des tages als kommunikationsmittel wurde danach in den mülleimer geworfen. r.k. hat von all dem natürlich nichts mitbekommen. eine zeitlang war der song des tages dann einfach der, der gerade lief, als ich den eintrag ins klassenbuch vornahm. wie verlogen es ist, dies dann song des tages zu nennen… ich scheeme mich sehr, so oberflächlich zu sein.
heute ist der song alles aufeinmal. stimmungsbarometer, fluch, segen, hilferuf, liebeserklärung, drohung, beiläufigkeit und zufall in einem. da kann sich jeder was raussuchen. wer möchte, kann beleidigt sein, wer lieber denkt ich habe sie nicht mehr alle, gepaart mit einem schlechten musikgeschmack, bitte sehr…
ein herr mittleren alters aus potsdam motzte einmal, ich brächte nicht mehr aus dem bereich der zwölftonmusik und forderte niveau ein. damit kann ich allerdings nicht dienen. so was geht meistens aus wie das hornberger schiessen und wirkt bemüht. da mach ich nicht mit. das kann sich der herr aus potsdam hinter die abstehenden ohren schreiben. jamiroquai muss für heute reichen. oder soll ich vielleicht das kölnkonzert von keith jarrett anführen? das könnte euch so passen.
tunnelblick
da mich die hufeisenkrankheit seinerzeit zu einem gewissenlosen monster gemacht hat, empfinde ich für meine umwelt nun rein gar nichts mehr. daher kann ich die geschehnisse rund um das wundersame sedanland nicht mehr reflektieren. es ist mir nicht mehr möglich. aufgrund einer seltenen hufeisenvergiftung ist mein gehirn nun auf die größe einer senfkornbibel geschrumpft. höchstens noch 40 sekunden des zuvor geschehenen kann ich mir merken, danach übermannt mich eine tsunamihafte welle der vergesslichkeit. doch damit nicht genug, denn… hab ich vergessen. und… habe ich auch vergessen.
so kann’s nicht weitergehen. ich muss mich jetzt um meinen job kümmern (tan-listen bei unserer hausbank anfordern). zudem muss ich noch die liebe finnin giessen, meinen staubsauger kochen, den drachenbaum vorprogrammieren und meine kinder (ludmila, robert und eric) zum segelflugschein anmelden. daher wird das hier der letzte eintrag ins klassenbuch sein, denn ich… was wollte ich denn nochmal…???
UMNACHTET
wie ich mich scheeme. eben wollte mich noch der als „pillow“ bekannnte
robert r. dazu zwingen wahlweise ein gestüt oder einen schlachthof
aufzusuchen, aber ich wollte und konnte nicht. war müde und
abgespannnt. mir war schlecht. ich hatte keine lust. mir war nicht
danach. ich war schlecht gelaunt und hing schlaff im sofa. da ist er
eben alleine gegangen, vielleicht ist er auch heim. das weiss ich jetzt
gar nicht. ich jedenfalls bin nach einem x-trem schlaf von ca. 13.
minuten wieder so wach wie eine haubitze und nun ärgere ich mich. hätte
ich doch einmal auf ihn gehört. nur ein einziges mal. ich könnte mich
jetzt mit anderen auf angenehm gestalteten sitzmöbeln oder in
unangenehm gestalteten zweithand-sofas flötzen und getränke in mich
hinein gießen, die es in sich haben. womöglich hätte ich einen schwips.
vielleicht würden wir uns auf französisch unterhalten wie weiland 1996.
was haben wir uns damals blamiert, aber das fiel uns erst tage später
auf. immerhin fiel es uns auf. nur eine weitreichende entwicklung
konnte dazu führen. aber nun. ich habe alles falsch gemacht und nun
muss/kann/darf ich mir eine sendung anschauen, in derren verlauf ich
götz alsmann klaräugige und schmissige dinge sagen hören
muss/kann/darf. meine güte bin ich wach. das ist ja ekelhaft. das sind
die auswüchse der hufeisenkrankheit. die ist schuld. ich bin ein
nachtmensch geworden, obwohl ich besser ein machtmensch geworden wäre.
ich hab’s verwechselt/verbockt/vergeigt. heisa das macht spaß mit
diesen schrägstrichen. ich wäre lieber müde. dann könnte ich morgen
früh mit schwung und elan und eric bee zum therapeutischen einkaufen in
einen großraumsupermarkt fahren und alles hätte endlich einen sinn. und
da fällt mir noch die finnin ein, die nahe regensburg in einem fremden
bette schlummert und womöglich von den englein im stall träumt. ihr
wünsche ich alles gute. und dem rest auch. amen.
eric bee in love
fällt mir eigentlich immer was ein, frage ich mich oft. und dann antworte ich nach einigen minuten der reifen überlegung mit einem klaren nöh. aber das kann man ja hier nachlesen. was zum beispiel hat johann wolfgang von goethe mit eckart von klaeden gemein? nix. dafür kann ich garantieren. sprachwitz, größe und beliebtheit differenzieren extrem. aber es muss ja weitergehen und wenn ich eine möglichkeit sehe, in meinem leben noch was sinnloses zu machen, dann hier in diesem absonderlichen tagebuch. hier bin ich mensch, hier darf ich’s sein. im realen leben bin ich argem gezänk ausgesetzt, wenn was mal nicht so durchdacht erscheint. „warum sind denn die ecken von dem bedienelement abgerundet und die von dem anderen ding nicht?“ ereifern sich die spitzendesigner p-kay und r.k. nämlich dann und ich gerate in erklärungsnotstand. warum, warum, warum flüstere ich und bin beleidigt. dann stehe ich ruckartig auf und laufe heulend raus und mehrfach um den block, bis ich nicht mehr kann. dann ruhe ich mich auf einem der zahlreichen meilensteine meines daseins aus und lasse mein leben revue passieren. von einst bis jetzt. das was da alles passiert ist, kann man zwar physikalisch nachweisen, aber nicht physikalisch erklären. warum ist eigentlich frau fröhlich mit herrn scobel verheiratet? interessant. warum liegt hier eingentlich ein buch von juan moreno? sollte ich das lesen, statt mir um das Eheband der familie fröhlich/scobel gedanken zu machen? könnte ja sein. oder aber er traut sich folgendes: er geht schon um 1:09 uhr ins bett! hoh hoh hoh! der traut sich was. wer? na du. ach er.
(den hatte ich schon mal. den kann man aber gar nicht oft genug bringen.)
die weltraumschrottexperten der esa
eigentlich wollte ich an dieser stelle über den zdf-quoten-exoten cherno jobatey schreiben, doch dann habe ich es gelassen. es lohnt sich ja doch nicht. der uncoolste mensch schwarzer hautfarbe auf erden, hat nämlich das lässigkeitspotential von eckart von klaeden längst mehrfach unterschritten. was soll man da noch sagen?
aber dann hätte ich wenigstens was zu sagen. ich könnte was sagen. ich sag aber nichts. ach vielleicht folgendes: mein leben als hufeisenmagnet ist beendet. rum. vorbei. aus. schluss. ende. ich bin wieder da. man kann mich auch anrufen und anpöpeln. allerdings pöple ich dann zurück. und zwar vom feinsten. vom allerfeinsten. vielleicht fange ich auch an zu heulen. diese option lasse ich mir offen.
am ende der sendung karambolage auf arte wird am ende immer ein bild eingeblendet. der zuschauer muss raten ob es in deutschland oder in frankreich gemacht wurde. das ist gar nicht sooooo schwer, aber es zeigt mir, dass es in frankreich fast genauso aussieht wie in deutschland, mal von verschiedenen aufklebern abgesehen. sonst ist alles gleich. sehr beruhigend. da kann ich mich zurücklehnen, was mir durch das abhandengekommensein meiner nervensägenentzündung ja jetzt wieder ohne weiteres gelingt.







