Artikel
0 Kommentare

Chipsbrot

Schon als Kind empfand ich ein zünftiges Chipsbrot als die herrlichste Errungenschaft der Postmoderne. Doch dann ist der Drang Chipsbrot zu kochen etwas in den Hintergrund gerrückt, weil niemand mehr da war, der sich darüber mokierte. Heute ließ ich zur Feier des Tages, diese liebgewonnene Tradition wieder aufleben.

"Zur Feier welchen Anlasses?"

Das geht Dich nichts an.

"Aha, okay. Verstehe!"

Was gibt’s denn da zu verstehen?

"Das geht Dich nichts an."

Artikel
0 Kommentare

Neuerdings und so

Im Augusr werden es 8 Jahre Blogroyal sein. Ich schrieb darüber gestern, doch dann wurde mir ganz übel. Ich kann mein inhaltsloses Geschreibe auf längeren Textstrecken kaum ertragen. Ich finde, es gibt seit 1965 nichts mehr, über das man schreiben kann ohne eine Redundanz zu produzieren. Wenn Ihnen jedich etwas einfällt, das unbedingt geschrieben werden müsste, nehmen sie Kontakt mit uns auf. Wir schreiben dann darüber.

Artikel
0 Kommentare

2002-2010

Als ich im August 2002 anfing Sachen in das Internet zu schreiben, da ahnte ich bereits, dass ich das Blog nennen muss. Der Blog, dachte ich. Damals gab es noch keine Nazispießer, die permanent darauf herumreiten müssen, dass sie im Besitz des Wissens sind, dass es im Grunde ja »das Blog« heisst. Als jemand der in einer Zeit aufgewachsen ist, in der Taxis noch schwarz und Eisenbahnen aus Eisen waren, ist der Duden immer noch etwas, zu dem man aufkukkt wie weiland zum eigenen Papi. Und im Duden steht die Wahrheit. Die Wahrheit ist, ihr habt beide recht. Ich aber schrieb also mein Blog. Um meinen, im Jahre 2002 bis heute, genauso internetunfähigen Echtzteitkumpels in etwa zu erklären was das soll, nannte ich das Blog liebevoll Webdiary. Von Antville oder irgendwelchen Blogsystemen hatte ich noch nie gehört und von .php und irgendwelchen Datenbanken, die an irgendwelchen Websiten anhungen, hatten wir einen blassen Schimmer, aber keine Fähigkeiten beides miteinander zu verbinden. Die Ankunft des Erfinder des Eric Bethold-Sterns war noch Teil einer ungewissen Zukunft. Also… wie soll ich es sagen… bastelte ich mittels des Programms Dreamweaver mein eigenes Blog. Jeder Blogeintrag wurde in diesem Programm verfasst, mit einer Kamera, die sie hier sehen können, schoss ich Bilder, die ich in Photoshop bearbeitete und dann »hoch wichste«, wie wir Internetfuzzies damals sagten. Ich bildete mir ein, jeden Tag einen Blogeintrag verfassen zu müssen und weil mir gerade nichts besseres einfiel schrieb ich über mein Lebens als Dings. Na also… Grafikdesigner und wie unwirklich der Damalige immer war und wie schockierend deprimierend unser erstes Büro und wie das Leben außerhalb des Arbeitens damals war. Und dann zogen wir um ins legendäre Sedanland am Sedanplatz. In mir kochte es. Die Zeiten waren gut. 2003 war das heißeste Jahr aller Zeiten.

Inzwischen las ich Spreeblick und Felix Schwenzel.

Und dann kam die Finnin und danach habe ich alles vergessen oder es geht niemanden was an oder beides und dann kam Eric Berthold, der Erfinder des Eric Berthold Sternes. Er half uns. Er zeigte uns das Internet. Also nicht so inhaltlich, eher technisch. Ich staunte. Gab es doch tatsächlich auf meinem iBook ein Programm namens iChat. Mit diesem Programm konnte man sich nachts stundenlang mit Menschen unterhalten, die eine Straße weiter wohnten. Genau mein Bereich. Ich kaufte mir eine Webcam ‚für einen schmalen Taler‘, welche ich insgesamt ca. eine Minute und 35 Sekunden verwendete, denn ich wusste nicht wozu. Eric Berthold vernetzte unser Computer und empfahl mir eine Airport-Karte in mein iBook einzubauen. Ich sagte: aha! Ich hatte ja schon Internet, als meine Freunde gerade dem Faustkeil entsagten, aber Technik war mir ein Graus. Ich wahr froh wenn alles wie am Schnürchen klappte. Man fand mich auch nie unter meinem Auto liegend mit ölverschmiertem Gesicht. Eric Berthold stieg in unsere Firma ein und dann zogen wir auch schon weg aus dem Sedanland in die ADS4 wo Jahre später einmal die berühmte #duweisstschon12 stattfinden sollte.

Inzwischen lief unser System auf einem selbstprogrammierten Blogsystem im Rahmen des legendären Content Management Systems »Dynamo Royal«, Menschen konnten meine Blogeinträge kommentieren, das einstellen von Beiträgen (sagt man das so?) war kinderleicht. Und dann… bla bla bla bla… Das ist ja alles auch reichlich uninteressant. Heute veröffentliche ich Bilder von meinem Kaffee im Internet und berichte von eigenartigen Fummelreffen mit Twitter-Bots. Ich hab’s quasi geschafft.

Artikel
0 Kommentare

Ick heff mol in Nordenstadt…

…een Veermaster sehn usw. usf. etc. pp. Grade waren wir bei unserem Kunden, Kollegen und märchenhaften Onkel Bernd und erfuhren wieder Neuigkeiten aus der unmöglichen Welt des Marketings und der Werbung. Die Heizung stand auf 230. Wir waren aber guter Dinge was die Zukunft betrifft. Was soll man auch sonst machen?!

 

Das bahnbrechende an dem Bild oben ist übrigens, dass ich das Modell eines Schiffes mittels iPhone-App so aussehen habe lassen, wie das Modell eines Schiffes. Die moderne Technik vollzieht immer wieder Wunder und die Menschheit ist ein echt dufter Kumpel von mir, weil die ja immer wieder für all diese technischen Sensationen sorgt.

Artikel
0 Kommentare

Juhuu Montag

Montage sind durchaus erfreulich in Ihrer Erscheinung, weiß man dann doch, dass man Sonntags nicht verstorben ist, was ich jedesmal als großen Erfolg betrachte, denn ich bin ja nun gerne ein von Arbeit und Funsorgen geknechteter Teilnehmer am Alltag.

Artikel
0 Kommentare

Huch!

War nicht gestern erst Mittwoch und ist nicht heute schon Freitag? Kann das sein? Na egal. Hier sehen Sie wie mein geliebter Kompagnon und Hinterfotz Kacper „Haa, diss is Kacper Potega“ Potega, genannt Bodega beim so tun als tränke im Rahmen einer Videokonferenz meinen Kaffee.