nein, ich bin nicht nach der wm im eigenen schland in ein loch gefallen. ich pass ja auch in keins rein. es ist aber der sonnige alltag zurückgekehrt und man erinnert sich an den sommer 2003. da war was los. was die protagonisten heute wohl so treiben. zearöbb, love lovner, der patrickant… lange nicht gesehen und schon gar nicht gehört. so jetzt fällt mir schon nichts mehr ein. der alltag kann so alltäglich sein. schlimm.
EUPHORISMUS
mal sehen. bisher hat sich noch nichts verändert. oder doch?! r.k. war heute wahnsinnig gut drauf, der kapellmeister aus der php-abteilung hessen-süd trug zimtlatschen, der schlozz blühte wie ein krokus im frühling. frau glück wedelte mit ihren schwarz-rot-goldenen cheerleaderpuscheln und die finnin kochte einen kaffee, der schmeckte wie ein gericht aus acht köstlichkeiten. und allen stand im gesicht geschrieben: wir sind deutschland. wir sind im grunde sogar asamoah. um nicht zu sagen dj-asamaoh. ich, der ich seit einigen wochen nur noch breakbeats höre, um eine vernünftige arbeitsgeschwindigkeit zu erreichen, bin sowas von dj-asamoah, dass kann man sich gar nicht vorstellen. und ich bin deutschland und damit bin ich hip. heute habe ich, glaube ich, gar keine deutschlandfähnchen mehr auf den dächern gesehen. bei mir hier in der straße wehen im ganzen jahr aber viele portugiesische flaggen. vielleicht wohne ich in einer portugiesischen kolonie. vielleicht in der größten portugiesischen kolonie ausserhalb portguals nach angola. und angola-light könnte ich mich totsaufen. hier erschießt sich der greis. alle achtung vor mir selbst, vor so viel kombinatorischer eleganz. mit ist aufgefallen, dass sich, wenn das ard-frohgemüt monika lierhaus worte wie euphorismus verwendet, beim feuilleton mit erhabener herablässigkeit eifrig punkte gesammelt wird im wettbewerb „herr lehrer, ich weiss was!“, hätte jedoch weiland der längst verstorbene arno schmidt solcherlei fabuliert, dann hätte die toskana-fraktion unter den möchtegergermanisten applaus spendiert und sich über den beispiellosen euphemismus gefreut. aber ist es nicht jener euphorismus, den wir jetzt dringend brauchten und für welchen es nötig war einen begriff dafür zu erfinden – von einer frau, welche fußballsendungen moderiert? ist das nicht angesichts der steak- und fahnenschwenkerei der vergangen wochen ein wunderbares menetekel? und ist menetekel hier nicht die vollkommen falsche vokabel? ich denke ja, aber es ist egal. drum frohlocket, streichelt euren kindern und liebsten die köpfelein, haut eurem nazinachbarn ein paar auf die fresse und entzündet im garten die grillanzünder, denn es ist sommer.
schade fussi-wm vorbei
am tag nach dem wm-finale 2002 haben r.k. und ich die fa. royalkomm.design gegründet. da gings los. in einem kleinen räumchen zwischen jugendknast und plattenbausiedlung. das war aufregend und zugleich grauenhaft. das haben wir natürlich erst gar nicht gemerkt. wir dachten: das geht schon, da muss man durch. und von draussen schallte lautes frauengerschrei zu uns herein. und der hausmeister war ein wütender, sprachbehinderter italiener, der uns jeden montagmorgen auf italienisch (das denken wir uns jedenfalls) beschimpfte (das denken wir uns jedenfalls). es klang auf alle fälle sehr flegelhaft und borstig und auch ein bißchen italienisch. und hier schließt sich der kreis.
erst hat italien die tschechen rausgeschmissen, da war r.k. (tscheche) schon sauer. dann waren wir dran. da war ich (deutscher) sauer. nun war ich aber nicht wegen des gegen italien verlorenen halbfinales auf der seite frankreichs, sondern aus folgenden gründen:
01) wir (finnin und ich) fahren demnächst nach frankreich in den urlaub (sic!) und da wären wir gerne in ein land gefahren, welches mindestens 2 sterne über dem wappen auf dem trikot mit sich rumtragen darf. eins das weltmeister ist. daraus wird jetzt nichts. darüber hinaus müssen wir auf unserer geplanten rückfahrt über italien auch noch durch ein land, welches nun vier sterne auf der brust trägt, was ich nicht ertragen kann, denn wir haben ja an der gleichen stelle nur drei sterne. aber eigentlich erzähle ich hier nur unsinn. es ist ja egal. wir fahren nach frankreich. hallo vize-weltmeister.
02) vor allen wegen zizou habe ich frankreich die daumen gedrückt. doch der verabschiedete sich vor dem offiziellen ende mit einem eigenartigen foul an marco materazzi. „ich bohre dir mein pilum in dein sternum“, wird er sich gedacht haben und benutzte mangels pilum seinen capitem. hätte er den lieber mal für was anderes benutzt. nach so einer großartigen karriere mit der roten karte vom platz geschickt zu werden, das ist doch die klassische tragödie im hier und jetzt. der arme mann. und ich frage mich, was materazzi zu ihm gesagt hat. vielleicht das gleiche wie unser hausmeister unseres büros von 2002 zu uns am montagmorgen 2002. und was macht zidane jetzt in diesem moment? heult er? läuft er durch berlin und besäuft sich? das würde ich machen. ich würde heulen und mich betrinken. aber zinedine zidane? schade.
03) es mag sein, dass italien zu recht weltmeister geworden ist. ich aber finde, dass es auch die italiener waren, die diesen scheissfussball erfunden haben, der jetzt offenbar gespielt werden muß, wenn man gewinnen will. das rad wird man nicht zurückdrehen können, denn den leuten ist das ja auch egal. vielleicht sollte man ins stadion gehen und das nicht zulassen, in dem man nicht mehr ins stadion geht. ich weiss es nicht. vielleicht sollte man einfach die nase rümpfen und die mannschaften unterstützen, die nach vorne spielen und auf dem platz räume schaffen. und wenn diese mannschaften dann dritter werden, dann kann man ja auch immer noch weltmeister der… röchel… herzen werden.
so und jetzt falle ich erstmal in ein loch und werde depressiv.
GUT GEMACHT JIM
erstens: dritter platz, habe ich mir gedacht, das ist besser das finale zu verlieren und zweiter zu werden. zweitens: hätte man eigentlich noch mehr ausrasten können? nein. drittens: als guter gastgeber lässt man die anderen gewinnen, am besten die nachbarn. bitte die nachbarn. viertens: jetzt mal ehrlich, wir sind noch keine weltmeister, weil wir noch nicht so gut spielen können, daher hätte der weltmeistertitel wieder so was gary-linekeresques gehabt. wenn man zwei weltmeisterschaften aufgrund zweifelhafter schiedrichterentscheidungen gewonnen hat, will man mal so richtig zu recht und ohne wenn und aber als weltmeister vom platz gehen.
und so ist der dritte platz voll okay. mehr wäre übertrieben, weniger wäre schade gewesen. wenn nur nicht ständig der gut gemeinte aber leider alberne spruch „weltmeister der herzen“ diese tatsache begleiten müsste.
WIR SIND WIEDER WER
NAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAJA
1000 meisterwerke
eine aufgeheizte szene vermittelt dem zuschauer eine immediate spannung und zugleich fällt auf – obgleich im hintergrund – der grüne rasen.
davor ein älterer herr mit grauen schläfen, im hellblauen hemd mit unauffälliger krawatte. er wirkt angespannnt, scheint einzuwirken auf den sportler, der ihm scheinbar gegenüber steht. der mann oben links, mit geradezu seeligem gesichtsausdruck scheint die szene kaum zu kümmern. er gehört nicht dazu, sucht jedoch den kontakt zum aufgeschäumten pöbel. ganz vorne im bild links der erzengel gabriel in blauem gewand, scheinbar unbeteiligt, doch ist er im grunde einer der beiden säulen des bildes, von welcher die andere der junge mann im weissen kleid rechts unten zu sein scheint. zärtlich umspielt dieser den unterarm seines gegenparts. zusammen mit dem grünen rasen bilden sie den rahmen des bildes und schaffen es so die zanksucht der protagonisten zum rande hin in milde zu methamophorsieren, schier in sich aufzusaugen.
eine vielzahl von händen und armen suchen sich und schenken dem betrachter ein bild von zusammenhalt in einem scheinbar verzweifelten moment. nehmen dem bild die schwere.
die menge scheint eins oder einig zu sein. plötzlich fällt ein mann, ganz rechts oben, mit einer eigenartigen fast anachronistischen haartracht ins auge. er scheint sich zu wehren, sein blick böse auf den jungen mann mit geschürzter lippe gerichtet, zum rückzug bereit. doch dann verlieh der maler ganz zum schluss dem ganzen bild die entscheidende reform, in dem er, in seiner anmutung und perspektive einen geradezu grotesk wirkenden arm mit faust dem bild hinzufügte und so die ursprungssituation entscheidend manipulierte, welche dem bild schließlich den seriösen schein nimmt. der übernatürlich lange arm, im vergleich zu dem arm des mannes im vordergrund, soll dem betrachter ins auge fallen. er soll dem bild so den charakter des unzulänglichen verleihen und zum nachdenken anregen. nur der künstler allein, weiss um den gradsinn dieser szenerie, die so zur ausflucht verkommt.
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA AAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!!!!!!!
ES IST GUT
jetzt könnte ich ja sagen, ich habs geahnt, dass wir jetzt so gut
fußball spielen, das käme allerdings schleimig und besserwisserisch
rüber. aber man wird niemanden finden, der davon berichten kann, dass
ich vor der WM so gejammert habe wie die anderen 80.000.000
bundestrainer. ich dachte, es kann nix schaden, wenn man einen neuen
weg geht. es ist voll okay, wenn man den komischen sepp maier mal in
den ruhestand schickt. was will denn überhaupt der? wenn man bedenkt,
dass er bei den bayern der trainer von oliver kahn ist, dann weiss ich
gar nicht, was er ihm beibringen könnte. oder vielleicht doch? darum
gehts ja auch gar nicht. jürgen klinsmann hat richtig gehandelt. so
muss man das machen. das macht doch auch die allianz, die deutsche
bank, daimler-chrysler… wer erfolg haben will muss über leichen
gehen. wenn man jemanden nicht mehr braucht, dann muss man ihn absägen
und fort jagen.
ich mach nur spaß. dies ist nicht meine philosphie. nicht dass ich
jetzt noch meine eltern bei mir auf dem bauernhof wohnen hätte, aber
absägen ist meine sache nicht. jene würden ja auch aus dem fenster
springen, wenn sie mit mir zusammenleben müssten. ich aber auch.
zurecht wie ich finde. es reicht ja auch zwanzig jahre lang. dann muss
schluss sein, dann muss man die motorsäge rausholen und den ast auf dem
sitzt absägen. dann fällt man PLUMPS in einen ameisenhaufen mit roten
waldameisen und das leben geht in seiner hülle und fülle los und lässt
einen nimmer in ruh.
das hat sich sicher auch jürgen klinsmann gedacht als er den
hinterfotzigen christian wörns aus dem kader geschmissen und mit einem
eisernen besen die werkshalle des deutschen fußballbundes durchgefegt
hat. er hat sich nicht beirren lassen. der jürgen. tapferer
bundestrainer. da kommt einem der rudi völler ja geradezu lächerlich
uneffektiv vor. der jürgen hingegen… und wenn wir jetzt doch im
viertelfinale rausfliegen? o mein gott. nein. das wird nicht passieren.
pfeif… quietsch… alles ist gut und so wirds auch bleiben.
HAGENS WILL BRUNO IN SCHEIBEN SCHNEIDEN
das hat mich fasziniert und es fasziniert mich noch. bruno in scheiben, das fänd ich sehr anständig von der menschheit. da hätte er ja noch einen zweck auf erden. man könnte seine muskelpartien bestaunen, seine hautschichten bewundern und igitt sagen zu seinen innereien. hagens sollte ihn auf jeden fall in hauchdünne scheibchen zerschneiden. so dass man noch die bildzeitung durch lesen kann, so dünn wie ein parmaschinken. der hagens gefällt mir. sicher weiss er auch den grund warum bruno plötzlich bruno heißt, wo er doch, so dachte ich, JJ1 im pass stehen hatte. der arme bär. da lässt man sich nach 170 jahren urlaub im rumänischen wanderzirkus mal wieder in good old germany blicken und schwupp di wupp kartoffelsupp hetzen sie die finnen auf einen und der garaus ist garantiert. die finnin hätte protestiert. sie hätte gesagt: „bärchen!“ egal ob es eine blutrünstige bestie (realität) oder ein honigtopf naschender teddy (meine realität) ist. bärchen. das arme bärchen. hängt es höher.
seufz!
PAAR ZEILEN HASS
ums vorwegzunehmen, mir ist kein volk auf erden und auch zukünftigen auf dem mars angesiedeltem unangenehm noch hege ich hass und missgunst gegen brasilianer und noch nicht mal gegen holländer. hier muss man zwischen fußball-wm und alltag unterscheiden. während der fußball-wm und während alle welt über holland lacht oder engländer doof finden, bin ich von ganzen herzen gegen den abermaligen brasilianischen gewinn des weltpokals. schon gar nicht nach dem spiel im achtelfinale gegen ghana. diese arroganten schnösel, na wartet. da ich aber gestern nach dem tor des großen zinedine zidane weinend vor dem fernseher zusammengebrochen bin, habe ich noch hoffnung, dass es nicht zum äußersten kommt und drücke den franzosen für das viertelfinale die daumen, bis das daumennagelbett sich violett verfärbt. vive la france. ich würde zwar abermals weinend vor dem tv-gerät zusammenklappen und zwar vor überschäumender freude und extremer erregung, falls wir weltmeister werden, aber wenn ein sieg nicht möglich ist, dann DARF AUF GAR KEINEN FALL brasilien weltmeister werden. dann eben frankreich, portugal, china, burkina faso, egal… aber (aaaaaaaaaAAAAAAAHHH) nicht brasilien. ich kann das gar nicht erklären. einige gründe sind sicher die vielen jungen damen mit geradezu absurd anstößig zurecht genschnippelten brasilianischen trikots und sambaschwingender hüfte, die glauben sie seien fußballfans ohne jemals auch nur im ansatz erfahren zu haben, was abgeht wenn belo horizonte, fluminense rio de janeiro oder gremio gegeneinander spielen. was da los ist. da würden sich auch die fußballer aus dieser ecke der erde komplett einkacken, wenn ihnen da während des spiels eiine jahrhundertpackung klopapier und bengalisches feuer um die ohren fliegen würde. aber wenn da so ein umnachtet vor sich hin wiehernder typ harlem globetrotteresquen unsinn mit einem fußball vollzieht, von dem man behauptet er sei der größte, ja dann wird extrem gejubelt und sich der promiskuität mit gleichgesinnten hingegeben. und jenen und ähnlichen sage ich: DER GRÖSSTE ist immer noch muhammed ali und falls irgendjemand schon mal den unterschied zwischen ballzauber und arrogantem standfußball gesehen hat, der packe bitte nun die brasilianische fahne ein und fahre nach hause. danke vorab.







