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they never come back

oder doch. ich bin ja extrem für’s immer wieder aufeinander
zu gehen. hallo ich bin’s und hier ist mein kleiner finger, aber du kannst
ruhig die ganze hand abschlagen und mach damit was du willst. ich bin ja gar
nicht so. hab ja genug hände. hallo hörst du? aber manchmal geht’s
einfach nicht zusammen. das wollen und das können. dann stehen die mit
ihren panzern in der und um die ecke, warten auf den marschbefehl. so könnt’s
weitergehen, denk ich mir manchmal und grummel was in meinen nicht vorhandenen
bart. strukturberieselung. man möchte gar nicht aufhören sich zu
entwickeln. und dann fällt mir gerade ein: ich würde gerne mal basketball
spielen gehen. wer hat einen ball?

das wochenende hat mich vollends verzückt und zur raserei
gebracht. die sonne schien und ein neuer rechner wollte in gang gebracht,
sowie der höchsteigene leib auf dem bergfahrrad durch die umliegenden
wälder bugsiert werden. am besten beides zur gleichen zeit. da erschien
mir ein wochenendausflug ins sedanland als eine willkommene abwechslung. ich
packte also die pappkoffer, zog mir meinen weissen wochenendausflugscordanzug
an und nahm den ersten zug richtung westen. in zug ging es entsprechend ruppig
zu. die bahnbediensteten waren wie immer frech und ungehalten. ich verstand
kein wort. später dann als die eisenbahn über die neiße ratterte,
aß ich ein senfkornbrötchen mit harzerkäse und trank dazu
eine flasche wodka. da war ausgelassene stimmung natürlich vorprogrammiert
und so kam was kommen musste. die mitreisenden (etwa 240 polnische matrosen,
zwei schulklassen aus meppen und ein handelsvertreter („ich mache in
duschvorhang-ringen.“) aus kamerun), die komplett beleidigten bahnbediensteten
und ich tanzten wie wild durch die abteile, so dass der ganz zug ins schwanken
geriet und vom gleis abkam, was aber keine merkte. so rasten wir mehrere 100
kilometer durch die hohe tatra, bis der zug an einem kleinen birkenbäumchen
zum stehen kam. dort in einem kleinen ort nahe stara lesna baute ich mir eine
kleine existenz auf. ich sammelte rinde und verkaufte sie als etwas äußerst
fabulöses. so wurde es doch noch ein schönes wochenende.

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x-trem gähning

alle waren schon herrgottsfrühlich im sedanland. wach und
voller zuversicht. aber dann legte sich die schwüle sowie ein schawerma
dajaj über unsere gemüter. ab da wurde gegähnt und wir schliefen
alle ein. man sagt r.k. habe sogar auf dem boden gelegen, so müde war
er, da war ich aber nicht im raume.
und unaufmerksam waren wir alle. keiner hörte dem anderen zu. alles ging
drunter und drüber. am anfang gings ja noch, aber gegen vierzehn uhr,
da war sense. nun ist es ja super uncool müde zu sein und es enspricht
überhaupt nicht der lässigen dynamik eines kreativbüros. dennoch
hängen wir die wehenden fahnen der schlaffheit aus dem fenster, denn
heute…

und grün ist es draussen und schwül. die autos fahren
in zeitlupe dahin. wir fallen über die brüstung und landen im vorgärtchen.
rub rubner merkt das gar nicht mehr. r.k. liegt im wachkoma. er sieht so unschuldig
aus. morgen muss ich mich wieder hier her schleppen und weitermachen. die
damen von meelbiin warten doch auf ihre bestellungen. und alle anderen…
blah blah blah. grunz…

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checkass

oho liebe kinderlein und welche die welche sein wollen, aber
nicht können, weil sie partout erwachsen sein wollen oder müssen,
der sonnenschein kitzelt unser antlitz und verzaubert unseren höchsteigenen
ansichtenkatalog. wir geben der liebe eine chance und sie wird durchaus ergriffen,
weil wir hier ja auch ein paar geile säue zur auswahl haben. immer wieder
neue. man muss nur mal reinschauen. das ganze sedanland ist von der schon
gestern erwähnten unendlichen geilheit geradezu geschwängert.

hier ist es brühwarm. gestern habe ich mit einem herrn
aus berlin
telefoniert, der hat mir klagend berichtet, dass es dort recht
herbstlich zugeht und man sich deswegen nur noch in der nähe des heizköprers
aufhält um ihn gegebenenfalls schnell zu erhitzen. ach die berliner.
die berliner machen’s richtig. wohnen in einer voll grellen stadt, die niemals
schläft und wo’s total in ist. wir hier sind schon ganz geil auf berlin,
denn wir machen einen betriebsausflug zur loveparade. unsere kostüme
schneidert uns die liebe ariane (siehe unten links)… besser gesagt, die
lässt sie nähen, denn sie ist ja die vorstandvorsitzende eines weltweit
operierenden modeimperiums
. r.k. geht als lt. commander geordi laforge,
rub rubner als ameisenbär und ich verkleide mich als ein als pelikan
verkleidetes schaukelpferd. hurra…

… mir wird gerade von r.k. und rub rubner bei strafe verboten
zu behaupten, dass wir am samstag auf die loveparade fahren. das wäre
ekelhaft und wenn ich darüber nachdenke, dann ist es das auch. wie konnte
ich nur. das mit den verkleidungen stimmt aber.

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so! so!

soso. so! sooooo. äh… wie meinen? ich bin in gedanken.
man muss es mir verzeihen. wir hatten heute dichtes kundengedrängel.
das macht spass. besonders wenn die kunden uns als model missbrauchen. da
kommt man sich gleich erheblich wichtig vor. und das ist ja das wichtigste.
wir kommen uns gerne enorm wichtig vor. das ist wichtig. wenn man wichtig
ist, dann hat man’s im leben leichter. das suppengrün gibt’s auf dem
markt umsonst und man bekommt von der kräuterfrau stets den besten boretsch.
dann ist man wichtig. auch stehen alle ampeln im leben auf grün. die
menschen begegnen einem wohlwollend und hinterher ist man auf dem cover verschiedener
hochglanzmagazine zu besichtigen. das erweckt bei vielen die von dem großen
philosophen und erzkomödianten helm helmo ins leben gerufene unendliche
geilheit. besonders wenn man sich selbst mit kräuterbutter würzt.
dann ist kein halten mehr. nicht selten jedoch, wird aus der unendlichen geilheit
unendlicher ekel. addiert man diese beiden gefühlswallungen, so entsteht
unendliches nichts. und das ist enorm wichtig. nichts ist so wichtig, wie
das nichts. das merkt man besonders, wenn man schon alles hat. merket euch
das liebe kinder. wünscht euch nichts, dann werdet ihr am ende eines
langen und erfüllten leben auch nichts bekommen und so zu unendlicher
wichtigkeit gelangen. auch der wichtigkeit unkundigere menschen können
getrost ihr süppchen weiter köcheln, es wird wie es wird. der rote
faden ist mir längst entfallen. so so, würde ari s. an diese stelle
sagen. wir machen uns gar keine soargen. so!

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vergessen macht spass

irgendwas habe ich heute vergessen. irgendjemand hat geburtstag…
ein kundentermin (das wäre ja furchtbar!) oder vielleicht habe ich auch
alles vergessen. das wäre gut. wie ein alter hund mit tendenz zur demenz,
auch lässiger hund genannt. das wäre ich gerne, doch bis dahin ist
es noch ein weiter weg. anke s. aus b. sieht das anders. sie weiss es nicht
besser. ich finde es besser sie in diesem glauben zu lassen. eines tages vielleicht,
kann ich davon profitieren.

heute war ein schöner tag im sedanland und auch auf dem
weg von wiesbaden nach mainz-marienborn und dann auf dem weg von marienborn
nach nieder-olm. dorthin düste ich wie der geölte blitz um dem herrn
e. einige dateien von seiner festplatte zu löschen. danach gings ab nach
hause ins sedanland. wir saßen auf dem balkon, die sonne ging etwa drei
stunden lang unter und ein mir unbekannter herr spielte auf seinem akkordeon
„la paloma“. das war sehr freundlich und zudem sehr schön.
la palomas sind ja ohnehin drastisch unterschätzte tiere. sie schmecken
bestimmt sehr gut und bringen obendrein die post. was willste mehr?!

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der herrgott sprach zu uns

wie benommen und nicht recht bei sinnen schwebe ich diagonal
zu den grundlinien im zimmer und bin wie verzaubert. der beamtenfozzi ist
schuld. denn er hatte gestern aus verschiedenen zutaten, die alle jeweils
ca. 2,5 milliarden kalorieren hatten, ein dessert gezaubert, das höchstwahrscheinlich
nie mehr übertroffen werden kann. zumindest nicht in diesem leben. vielleicht
im himmel, höchstwahrscheinlich auch in der hölle. ich weiss gar
nicht wie es möglich ist, dass man aus walnüssen, vanilleeis, sahne,
butter, stachelbeeren und äpfeln so etwas derartiges gestalten kann.
ich kann das nicht und weit und breit behaupten alle, sie könnten es
auch nicht. also muss der beamtenfozzi einzigartig sein. er ist der erlöser.
zunächst dachte ich ja, george w. bush sei der erlöser, doch nun
ist’s der beamtenfozzi und das ist mir auch nur recht. george w. bush ist
ja zu nichts zu gebrauchen. komisch, obwohl er doch der präsident der
vereinigten staaten von amerika zu sein scheint. sei’s drum.
viel mehr fragen wir uns seit samstagabend, wie wir dem herrn beamtenfozzi
in zukunft begegnen sollen. wie sollen wir ihn ansprechen? sollen wir ihn
überhaupt ansprechen? ja, dürfen wir ihn denn überhaupt noch
ansprechen? sollte das haupt nicht vielmehr in ehrfrucht gesenkt und vor lauter
ehrerbietung blässlich schimmernd im abendwind vom halse baumeln, wenn
ER noch einmal zu uns hinabsteigt in die würmergrube unseres liederlichen
daseins. ein helles licht hat uns geblendet. wie wir dereinst mit solcherlei
erscheinungen umgehen werden, wissen wir bislang noch nicht. ich hoffe ER
ist gnädig. ich hoffe ER ist es. amen.

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lichtblitzsommeraktion

ich bin reingefallen worden. hab ich grad festgestellt. ich
stelle es fast stündlich fest und mit jeder stunde wächst die freude
am dasein und die freude an den schönen dingen. erkenntnisheicherei ist…
wird „erkenntnisheischerei“ so oder doch so „erkenntnisheicherei“
geschrieben? mit s vorm ch oder ohne? auf der suche nach dem dümmsten.
man glaubt ja gar nicht, wen man da alles findet. die suche ist beendet. die
herrschaften von der benachbarten haltestelle gröhlen seltsames zeug
herüber. alkohol is king. prost, die herrschaften.

eine freundliche dame des modelabels meelbiin schaute herein
und mit mir gemeinsam in den monitor. so fanden wir eine lösung für
all unsere probleme. ich war sehr angetan. keine probleme mehr zu haben…
ho ho ho das wäre was… aber fast so ist es. reit ich über die
prärie mit meinem gaul named ichwiederholemich? er ist sehr zahm und
verspeist nur luft und liebe. gutes pferd. du kannst bleiben. der liebe smax
freut sich darüber, dass es die debug bei unserem russisch/türkischen
kiosk zu kaufen gibt. das lobe auch ich mir schon seit jahren. danke lieber
kiosk. die welt macht verdammt viel spass. auch kleine dinge können begeistern.
zum beispiel der gedanke an die künftige wohnung, an die nächste
scheibe von boogizm-records oder an die eigenartigen, jedoch sehr aufreizenden
tänze von rub rubner, auch der erhobene zeigefinger von r.k. lässt
mich vor lust fast zergehen. eine empfehlung für das neue magnum-sandwich
eis darf hier auch nicht fehlen. magnum-sandwich eis. der griff dieses eises
sieht aus wie aus vollkornbrot erschaffen, schmeckt aber so wie kindermilchschnitte.
geil. kaufbefehl!

ach und freuen tue ich mich auch auf die heutige ausgabe vom
kochclub. wir kochen salat und gegrillte hähnchen mit pilzen, spargel
und balsamico. so will es jedenfalls helm helmo und der muss es ja wissen.
es gibt cola-light und rotwein aus französischem anbau. letzteres jedoch
nicht für mich. alkohol ist ein teufel. und es gibt noch viele anderes
teufel. also obacht!

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see the trouble with me

wir weinen alle. noelle weint. bulla. helm helmo. das ninchen.
der schorsch. rub rubner. vielleicht sogar r.k. auch. boris c. k. k. e. v.
h. weint mit sicherheit. bestimmmt auch der dudel. robby aus ffm. die nic
würde weinen, wenn sie es wüsste. maxx aus mainz hat kurz gezuckt,
john cage ist wie aufgelöst, mit ihm richard fish. steffi maus greint.
und alle anderen auch.

barry white ist tot !!!

eines tages auf dem flohmarkt am fehrbelliner platz habe ich
mir aus einer laune heraus fünf platten von barry white gekauft. ich
weiss gar nicht mehr, wie ich auf diese idee kam, mir war einfach danach.
bis dahin dachte ich b.w. wäre einfach irgendein schmalzkasper, aber
er ist ja in wirklichkeit der papst, der osterhase, supermann und supergoof
in personalunion. in der folge hörte ich über tage, ja sogar wochen
nur noch platten von barry white bis mir eine seltsame substanz aus den ohren
lief.

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aufgegessen

kinners ich sach euch… es gibt missverständnisse, die
grenzen an ein wunder. die sind so obskur, dass man hinterher gar nicht mehr
weiss ob man überhaupt der landessprache mächtig ist. ich jedenfalls
scheine erhebliche aussetzer beim transport von fröhlichkeit und leichtigkeit
in einigen mitteilungen zu haben, die ich neulich noch schrieb. möglicherweise
entzürnt der inhalt dieses klassenbuches auch die halbe welt und sogar
der dritte weltkrieg geht dereinst auf meine kappe. ich dramatisiere? meinetwegen.

und es hat wieder geregnet. rub rubner glaubt ja steif und fest
daran, dass der sommer nun nahtlos in den spätherbst übergegangen
sei. ich glaube jedoch an was ganz anderes. ein beispiel meiner glaubensbekenntnisse
geben wir heute abend in der ATTAKKE ROYAL RADIOSHOW bekannt. da werden sich
einige menschen aber wundern. es gibt kein richtiges im falschen, schrieb
mal theodor wiesengrund adorno. ich schreibe es gleich mal ab. es gibt kein
richtiges… so!
mal red ich wirr, mal red‘ ich in gedanken, es gleicht eins dem anderen. draussen
schreit ein vogel oder ist es der in mir drinnen. fieb. fieb. schreits von
weitem her. im sedanland ist wieder ruhe eingekehrt. das ist sehr schön.
dass endlich ruhe einkehrt. im sedanland war seit der eröffnung noch
keine ruhe, nur leichtes wiegen oder schrilles biegen. wenn, dann sowas.

die anderen hatten gerade noch einen schluck eines getränkes
genommen, angebaut in der nähe von reims. ich nicht. die anderen sind
in schampuslaune und einer sagt sogar, es hüße champuslaune. ich
glaub‘ gar.

moment mal… aaaaah immer noch ruhe. schön. gleich kommt
helm helmo und hat sicher wieder dufte ideen wie man die welt verändern
könnte. zum beispiel folgende: goofy erschiesst lupo und dann sich selbst.
keine schlechte idee, aber möglicherweise noch nicht ganz ausgereift.

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beim bäcker und im sedanland

was ich heute alles erlebt habe geht auf keine kuhhaut.
boah. eine menge jedenfalls. heute ist ja wieder montag bei uns. weil wir
doch gestern alle x-trem am leiden waren (siehe auch eintrag 30. juni). heute
sind wir aber alle und ich betone ALLE wieder voll rohr gut drauf. gestern
waren wir ja auch schon gut drauf, aber heute… junge junge. da sind wir
aber verdammt hyper europalettenmäßig gut druff. es rappelt richtig
und klappert und dreht sich alles im kreise. und jetzt… ach du jeh… jetzt
kommt auch noch der sagenumwobene smax (manche sagen auch essmex, wieder andere
nennen ihne fredl, warum weiss ich auch nicht.) und jetzt geht es wirklich
nicht mehr anders. ich und alle anderen bewohner des sedanlandes sind jetzt
nicht mehr zu halten. hier ist karneval in rio gepaart mit nikolaustag. rub
rubner kniet auf dem boden und macht die säge. r.k. wirbelt im flic-flac
durchs zimmer, ich zittere am ganzen leib und mir schlägt das herz bis
zum hals. hui bin ich glücklich. r.k. rettet sich ans andere ufer und
läuft davon. rub rubner schwanden vor wenigen sekunden sämtliche
sinne und ich bin ganz benommen, etwa wie eine seegurke so benommen. und das
nur vor lauter glücklichkeit. hurra. so einfach ist’s manchmal. gerne
sind wir ja auch deswegen schon angeglükkt, weil wir heute beim bäcker
saßen und der zukunft direkt ins auge blicken durften. das hatte was
von reunion, von la reunion. die schwüle hitze und die kühlen berge,
kreolische küche und wasserfälle in ganz und gar heimeliger umgebung,
alles auf einmal und das beim bäcker um die ecke. die sonne stand flimmernd
am firmament. rostfarbene ziegen weideten sich am ufer des flusses. zinfandeltrauben
kämpfen mit schwertern gegen eine herrschar von primitivo. hunde und
katzen wirbeln wie wild vor meinem geistigen auge umher. massenhysterie! viva
la reunion.