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olympiasongsucht

dass mir nichts mehr einfällt ist natürlich quatsch. darauf können sie lange warten.
man sagt, das fällt mir nämlich gerade ein, dass eine peinlichkeit über die man allzu freizügig spricht eine attitüde ist. dem kann ich nur zu prosten. ich bin seit langen jahren, spätestens seit 1988 einer großer fan des offiziellen olympischen schwülstigen gesungels welches die zdf-olympiasongeditoren für uns freizeithomos bereitstellen. whitney houston, sowas halt… ich bin ja schon den tränen nahe, wenn man ein paar sich abrackernde sportler analog zum schmalzbrotlied der saison zeigt und wie sie sich freuen wenn sie nach beendigung des abrackerns feststellen, dass sie sich als erste abgerackert haben. meinen diesbezüglichen höhepunkt hatte ich, als ich im jahre 1992 pünktlich zu den olympischen spielen im plattenladen stand und die angestellten nach einem song fragte, in dem die textpassage ?amor amor amor? (gipsy kings) vorkam. in einem plattenladen zwangen sie mich sogar den song mehrfach vor immer mehr hinzugezogenen bediensteten zu singen. ich musste die cd haben. ich sang. ich hab mir sogar irgendwann eine nigel kennedy cd gekauft, nur deswegen. soeben ist es wieder ausgebrochen… il divo… ich schäme mich so sehr. bitte helfen sie mir.

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georg kreisler gibt es nicht

die mutter eines freundes hat mal behauptet ich würde ausschließlich über computer und rennautos reden. da bin ich empört vom stuhl gekippt, habe nachgedacht und bin zu dem schluss gekommen, dass ich mich sehr sehr wenig über computer unterhalte und wenn dann ausschließlich über die der marke apple. aber was ich mit an sicherheit grenzender wahrscheinlichkeit behaupten kann: ich unterhalte mich NIEMALS über rennautos. ich kenne keine rennautos, ich habe noch nie in einem gesessen, ich wünsche mir keines, ich kenne keinen der eins hat. mir sind rennautos ein greuel. ich hasse rennautos. männer mit rennautos haben, dieser these stimme ich zu (prost!), ein winziges glied, welches sie zur minna macht, weshalb sie ihr heil in der flucht mittels eines rennautos suchen. wer heutzutage noch nicht begriffen hat, dass man die armen bäumchen da draußen in der bratwurstmatrix beschützen muss, indem man zum beispiel einen vw passat fährt, der soll sich in sein rennauto setzen und flugs die nächste schlucht ansteuern. ich glaube ich kann also beweisen, dass ich mich nicht für rennautos interessiere und mich demzufolge auch nie, ausser in diesem text, aber sonst wirklich niemals über rennautos äußere. die frau wohnt in einem haus ohne strom und ohne tv-gerät, ohne computer und rennauto und ohne glanz und gloria. in vielen momenten bewundere ich den mut dieser frau, aber ich stelle auch fest, dass ein solches leben zwar den kühnerern meiner träume entspricht, nicht jedoch zwingend den frohsinn begünstigt.
doch kommen wir zu einem ganz anderen thema. georg kreisler im fernsehen. ich dachte ihn gäbe es gar nicht (mehr). ich bin froh ihn zu sehen und damit wäre das thema georg kreisler auch abgehakt. bald kann man an dieser stelle wieder die abenteuer des kleines schlozz emil bienenschlau lesen. mal sehen was er so erlebt, ich sehe ihn ja morgen. es gibt kein buch mit dem titel ?emil bienenschlau gibt es nicht?.

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wolleschiebummsche

wir hören jetzt immer amerikanischen sprechgesang im fahrzeug, weil wir ja jetzt ein autoradio der marke alpine mit ipod anschluss besitzen, worauf wir sehr stolz sind. man kann es aber nicht klauen, denn man kann die front abnehmen, in ein brillenetui packen, in die tasche stecken und davonlaufen. aber nur, wenn man ich ist oder die finnin. dem r.k. und dem schlozz würde ich das auch erlauben, denn die beiden sind schließlich für alles verantwortlich. sie sind sehr nett herren, wer mag darf mal vorbeikommen und ihnen an die oberarme greifen oder in den schritt. dort wird man auf jeden fall fündig. vielleicht sogar pfündig – ich glaube aber nicht, das wäre dann übertrieben.
auf alle fälle fahre ich dann mit der finnin gerne über die rheinbrücke und dann hören wir sprechgesang, manchmal auch aus dem lande, in welches wir einen großteil unserer steuern investieren. ich nicke dann auch mit dem kopf und mache entsprechende handbewegungen und sage bihatsch zur finnin. sie zeigt mir den vogel. die finnin strickt in ihrer freizeit viel und reichhaltig, schon das alleine macht aus ihr nicht unbedingt eine bihatsch, wobei man das nicht eindeutig ermitteln kann, sicher gibt es auch bihatsches, welche gerne stricken, dem klischee entspräche das jedoch nicht. gerade strickt sie einen beutel. und im 10-minutentakt zeigt sie mir einen topflappenartigen runden gegenstand, bei dessen anblick ich in einen hypnotischen halbschlaf falle, in welchem mich die finnin nachhaltig manipuliert. meist sitze ich wie ein äffchen auf einer stange über der spüle und rolle mit den augen. dann sagt die finnin ?da!? und reicht mir einen banane.
aber mal was ganz anderes: ich habe schon mehrere flaschen wachgetränke zu mir genommen und jetzt ist es bald ein uhr in der nacht. ich muss noch ganz ganz viel machen, denn morgen geben sich die deadlines ein stelldichein. morgen ist aber heute. weil ich den rotz, den ich jetzt poste als freitag bezeichnen werde. und da kann man mir schon glauben. ein freund hat mal behauptet und behauptet es noch, hitler hätte mal in irgendeinem zusammenhang gesagt: ?und da kann man mir schon glauben.? wobei die betonung auf „mir“ liegt. und jetzt muss ich immer lachen, wenn er (der freund) erwähnt, man könne ihm da schon glauben. mit der betonung auf „schon“. oder wars auf „mir“? irgendsowas.
das war übrigens der gleiche (freund), der mir beigebracht hat, ?aufwiederhähnchen? zu sagen, statt tschüss oder tschö mit ö oder tschüssikowski. das ist jetzt nicht witzig. da muss man dabei gewesen sein. interessant was?!?!

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die kecke ibudolja nastasiha elegowinda schnupp

?sag mal, spinnst du? hast du tomaten auf den augen?? motzte der schreck den pompatz an, während er eine kiste stutzies vom regal holte. ?halt mal!? sagte er und reichte dem pompatz die kiste mit den stutzies. ?oh das sind ja lauter bunte stutzies, woher hast du die denn alle?? ?die habe ich gesammelt. unten am fuße des laburischen quarzes, im wäldchen bei nagori-bissirsk, bei den feldern der springer des volkes der pluk, wovon sie hier ja eine ist.? sprach der schreck und zeigte auf die kecke ibudolja nastasiha elegowinda schnupp die mit aufrechter körperhaltung in der geschwindigkeit der phase einer welle ein kiköhnigliches textchen in den sockel einer schreibtischlampe eingab…
lange lange saß ich in der nacht da, in meinem terrassentürzimmerchen und blickte hinaus in den schnee, den ich nicht sah, weil es dunkel war und frug mich im moment der schwärzesten dunkelheit ob ich mich zu solcherlei schwachköpfigen satzkonstruktion hinreissen lassen dürfte, wo ich doch vorbild sein will. ich fand keine antwort ? stattdessen las ich einen eintrag der kecken ibudolja nastasiha elegowinda schnupp, welche sich in frechdächsischer manier über unser junkfoodbestellverhalten äußerte. da war sie mir sehr sympathisch, denn unser junkfoodbestellverhalten gehört an den pranger gestellt, wenn nicht sogar in den kerker diverser milizen geworfen und gepeinigt bis zum gehtnichtmehr. doch lesen sie selbst. also wird sie, die kecke ibudolja nastasiha elegowinda schnupp am nachmittag zurück nach rüsselsheim reisen und von unseren zahlreichen sonderbarkeiten berichten, was mir kurzfristig die funschamröte ins gesicht trübe. sie wird sich sicher fragen, ob das wirklich die reale arbeitswelt ist, in die sie bei uns und beim nicht minder obskuren modelabel soar hineinschnuppern durfte und wo der pfeffer der lebensfreude so schön in der nase kitzelt. vielleicht wird sie sich deswegen für ein leben in einer versicherung oder gar drunten in den schlünden der hölle der sparkassen-broker entscheiden und zeitlebens ein blaues kostüm um ihr seelchen wickeln. oder aber sie wird am freitagabend nach hause kommen und sagen: ?mutter, vater und falls ich geschwister habe, dann auch bruder und schwester, ich muss mit euch reden. ich habe mich entschlossen, meinen linearen lebensweg an diesem wunderschönen 3. februar des jahres 2006 zu verlassen und fortan wird mein werdegang der fahrt einer geisterbahn mit achterbahnelementen gleichen, was jedoch für mich eine echte alternative zum einheitsbrei wäre. was sagt ihr dazu?? und die eltern und eventuellen angehörigen, die dem vortrag lauschten, würden die hände über den kopf zusammenschlagen und so zur salzsäule erstarren. doch die kecke ibudolja nastasiha elegowinda schnupp würde ihr rot/weiß karriertes tischtüchlein an den ecken zusammenknoten und an einem stock befestigen, um den abenteuerlichen weg des ungewissen anzutreten. so wär?s mir am liebsten. aber mich fragt ja wiedermal keiner.

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DIE LIGA DER GERECHTIGKEIT

„zwei
expressos por favore,“ brüllte der pompatz quer durch den wimmernden
esel, in dem sich die geburtstagsschar versammelt hatte. der schreck,
der gerne mitfeiern wollte hatte den italienischen aushilfskellner
salvatore l’oca di fischio, genannt die pinzette, engagiert und der
machte jetzt einen auf dicke hose. „naturlisch der err! biette schenn.
due espressi per il figlio d´un rospo.“ „oh, das hast du aber schön
gesagt,“ freute sich der pompatz und schlang eilig die beiden noch
glühenden zwergenportionen hinunter. „pling pling, “ sagte da das
sektglas des schlozz emil bienenschlau, der ja heute geburtstag hatte
und „ähem…“ sagte er selbst, „liebe freunde. heuer ist mein
löblingstag. wie anständig von euch allen es ist, trotzdem den langen
weg hinauf aus dem tale in den pimpernden esel anzutreten, um mit mir
und meinem plingelnden sektglas ein paar happen sud einzunehmen. ich
schwöre beim habakuk, ihr werdet es nicht bereuen.“ erklärte er
aufgeregt und zückte die klampfe. „einige takte tanzmusik werden euch
wieder zu räson bringen, ihr lausebengel und –bengelinnen.“ „oh wie
schön, er spielt ein stück auf seiner klampfe!“ rief frau glück und
klatschte in die hände, wobei ihr erbsengelenk ein schmatzendes
geräusch machte. „uuh!“ zuckte der schreck zusammen und „kwi kwa kwuk!“
quiekte das kiköhn irritiert. „macht nichts, das ist doch nur mein
erbsenbreigelenk, welches mit maggi und anderen feinen gewürzen nun ein
neues dasein fristet innerhalb meiner schluderigen handgelenke. macht
euch nichts draus, ich kann karate und zerlege euch alle in eure
einzelteile, wenn ihr weiterhin aufmuckt,“ grinste sie und alle
lachten. „kann ich vielleicht jetzt anfangen?“ fragte der schlozz
ungeduldig. „noch zwei exprrrressos!“ schrie der pompatz und „ach nee,
lieber vier… nein neunzehn expressos, herr wirt! und eine tasse
nudelsud zum nachspülen,“ krisch sich der pompatz die lunge aus dem
leib. „der wirt bin immer noch ich!“ empörte sich da der schreck. „ma
non sono abbastanza affatto più lunghi!“ bemerkte die pinzette in
grammatikalisch eher suboptimalem italienisch. „kwik!“ piepste da das
kiköhn betröppelt und der pompatz, der inzwischen kreislaufmässig auf
180 war, nahm sich dem kiköhn zärtlich an und streichelte ihm über das
haupthaar. „nicht betröpfelt sein, kleines kiköhn, du weißt schon, die
sind manchmal so, aber im herzen sind sie ein herz und eine seele. die
halten zusammen wie pech und schwefel. das sind spaßvögel mit rauher
schale und dreiminuteneiweichem kern. die hamm sich lieb und die sind
immer für einander da, ich befürchte jedoch der aushilfskellner hält
uns zum narren.“ „schnüff!“ sagte das kiköhn und tupfte sich die
tränchen vom äuglein. „na na na, wer wird denn hier weinen, ich
wiederhole lieber nochmal mein ansinnen an diesem, nämlich schlicht und
ergreifend meinem freudentaumeltag und verkünde hiermit, dass ich nun
in wenigen sekunden die klampfe aus dem sack holen werde um euch ein
lied zu trällern.“ „nichts da!“ rief da der kapellmeister boebelsund,
der seit einigen minuten lässig an der bar lehnte und an einem
streichholz kaute. „schlage vor, du zählst bis vier.“ da zählte der
schlozz bis vier und die kapelle des kapellmeister spielte den vom
schlozz emil bienenschlau vor eingen jahren selbst komponierten song
„oh yeah, oh yeah und yeah again, heut wird ich neunundzwanzig, was bin
ich doch so jung oh yeah!“ an worauf der pompatz seinen nudelsud quer
durch den raum sprühte, weil er so lachen musste. „jetzt habe ich eine
nudel in der nase!“ schüttelte er sich während alle ihre tassen
hochschmissen und unisono fragten „was gibt’s denn da zu lachen?“ „na
hört euch den text doch mal aaaaahaaaaan!“ sang der pompatz in der
stimmlage von rené kollo „mir wird ganz anders!“ „das ist doch mein
lieber pompatz, ein stimmiger song auf dem mein ganzer ruhm basiert,
ich denke lalala, ich denke laaaa laaaa laaa, ich denke wir sollten ihn
noch einmal hören!“ gab der schlozz in der manier des an seiner eigenen
kotze zu grunde gegangen sängers bon scott wieder und nahm dabei den
inwzischen in extase geratenen r.k. auf die schulter der dazu
luftgitarre spielte, während das kiköhn und frau glück im hintergrund
und in weiten lilafarbenen gewändern zum geschehen in gospelhafter
ausdrucksweise den herrn und das drumherum lobpreisten. da war stimmung
im widerborstigen esel und das wiegenfest des schlozz emil bienenschlau
wurde angemessen gefeiert, während seine eltern schockiert auf der
couch saßen und am eierlikör nippten.
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neues vom wie immer blog

ich reg mich ja nicht auf und es ist ja auch schon wieder mal viel zu spät, aber als der dödelige scheng remy von matt neulich meinte, dass bloggs die klosprüche des internets seien und sich hinterher entschuldigt hat, weil sich alle voll uffgereecht haben, da habe ich gedacht… mööööp… mir doch egal. alle wollen ja immer so sein wie jung von matt, während ja wir eher jung und matt sind und selbst mit dem jung wird?s langsam knapp. hier in den blühenden landschaften der bundesrepublik tut man sich ja mit allem, was es nicht schon am 4. juli 1954 gegeben hat schwer. was man da alles liest über bloggende blogger. und dann gibt es leute die haben ja früher in der antike (2003) schon ihren ranz ins netz gestellt und die sagen das sei jetzt out, man mache etwas anderes lässt man verlauten. och ? denke ich da. so out möchte ich nicht sein, aber ich machs trotzdem.
naja, denke ich mir. so sitz ich jetzt hier und schreibe den zustand auf. trinke becks lemon und werde so auf meine nicht mehr so ganz jungen, aber durchaus matten tage noch alkopop-abhängig. und obwohl ich mal vor ca. einem jahr einen text für das jugendamt in frankfurt über alkopops geschrieben habe, weiss ich jetzt gar nicht mehr ob becks lemon auch ein alkopop ist. bier find ich kacke, aber becks lemon ist klasse. mir hat mal ein von biederem und plumpen chauvinismus zerfressener mensch erzählt becks sei frauenbier. aber was wäre denn dann becks lemon, frage ich mich der ich von biederem und plumpen chauvinismus zerfressen bin? die finnin trinkt es gerne und ich trinke es ihr gerade weg. har… wenn sie also jetzt in düsseldorf in welchem sie gerade weilt das internet an macht und kukkt, dann weiss sie bescheid und dann kann sie sich schon mal eine gerecht strafe ausdenken. doch für becks lemon geh? ich über laaiischen.
übrigens: dass jedes mal 10-15 millionen menschen ?wetten dass…? schauen ist ein wunder oder betrug am system der gfk. oder es kukken alle nur um sich zu überzeugen, dass der wirklich unsägliche thomas gottschalk immer noch genau das selbe dumpfbäckige gestammel abseiert wie zuvor und davor und vor 10, 15 und 20 jahren. und besonders brisant wird es wenn der unsägliche thomas gottschalk etwas zum thema rockmusik sagt, dann hole ich gerne auch mal meine virtuelle pumpgun raus und ziele aufs TV-gerät. visionen von alten männern mit umgedrehten baseballcaps auf dem schütteren haupt und hochgekrempelten ärmeln von glitzernden jackets kombiniert mit jeans treiben mich schließlich zum wahnsinn.
klapp, sagte das buch in welchem das kiköhn gerade las. ?kwi kwa kwuk… ach herrjeh, er regt sich stets so auf.. zum beispiel über den rotgesichtigen dicken mann welcher eine zweifelhafte funktion beim fußballverein bayern münchen inne hat.? ?wer?? fragte der kleine schlozz emil bienenschlau.

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HEULSUSI

heulsusentechnisch bin ich ganz weit vorne dabei. es geht quasi einer im heulsusenbereich. neulich im heulsusenbereich. ich finde öffentliche einrichtungen, messen, ikea, bioläden, parkhäuser… alle sollten je einen heulsusenbereich haben. nur für heulsusen. harte spacken haben keinen zutritt. heulsusen schon. heulsusen können die welt verändern, wenn sie sich zusammenschläßen. aber wenn sie so organisiert wären, dann wären sie sicher keine heulsusen. jetzt habe ich das wort heulsusen so oft geschrieben, dass es mir eigenartig vorkommt. ich möchte mich gerne einem anderem thema widmen, doch welchem?

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am fusse des laburischen quarzes

?kwi kwa kwuk,? sagte der pompatz, und der schlozz sprach: ?hier stimmt was nicht. so war das nicht gedacht, mir ist, als fände ein paradigmenwechsel statt,? übertrieb er maßlos. ?bloß weil ich mal das liebe kiköhn nachgeäfft habe… menno…,? motzte der pompatz und schlurfte in seinen filzpantoffeln richtung kamin wohinein er sein würstchen hielt, denn er hatte hunger.
?hunger, hunger, diese aufgepumpte spinatwachtel kann an nichts anderes denken, ich breche ihm die beine!? knurrte benito di pizza frascati genannt die heizung und warf das märchenbuch aus dem fenster des 122. stocks des wolkenkratzers, in dem er sich gerade befand. ?haben sie dir in dein nicht vorhandenes hirn geschissen? das sind die abenteuer des kleinen schlozz emil bienenschlau. das buch hat mir rocko rubinetto siffredi zur bar mizwa geschenkt. ich hänge sehr daran und ich befürchte, dass ich dich nun leider töten muss.? ?oh meiner seel, jetzt fang ich aber gleich an zu flennen!? höhnte benito die heizung. ?hier, kukk dir das mal an? sagte er und zeigte auf siffredis krawattenknoten und schnippte ihm mit dem zeigefinger ans kinn. der ließ sich diese unverfrorenheit natürlich nicht gefallen und nahm frascati in den schwitzkasten. ?aua? au? ah? aua? hilfe!? krisch frascati aufgeregt und fing an zu heulen. ?ja was ist denn das hier für ein dampfender haufen affenscheisse, ich tret euch gleich in den arsch!? brüllte der gerade in diesem augenblick zur tür hereintretende lorenzo sunny firenzo und trat den beiden rangelnden angehörigen einer kriminellen vereinigung in den dafür vorgesehenen hintern. ?aua!? und ?au!? riefen die beiden opfer der auf hochglanz polierten krokodilslederschuhe und standen wie betröppelt da. ?er hat angefangen!? rief rocko rubinetto siffredi, ?nein, er!? konterte benito di pizza frascati und dann wieder: ?gar nicht!? ?doohooch!? ?hmmneee!? und so ging das noch den lieben langen tag bis der inzwischen vor wut ganz lila angelaufene lorenzo sunny firenzo den schalldämpfer zur dämpfung des mündungsknalls auf seine beretta 93R schraubte und in die luft schoss.
?oho wie sinnlos!? ereiferte sich der schreck da und warf den mafiaschundroman, den er jakobina niedlowskaja schimm aus dem schreibtischfach geklaut hatte ins lodernde feuer, welches unter seinem topf, gefüllt mit feinstem sud aus schleimpilzen, loderte. ?steinpilze?!? rief da der schlozz emil bienenschlau. ?nicht ganz, lieber schlozz, aber eventuell könnte ich dir eine kelle abgeben, dann musst du nicht darben.? der schlozz freute sich und sprang aufgeregt von einem beinchen aufs andere. er war ja noch so klein, aber er rauchte dafür auch schon wie ein fabrikschlot. ?ich muss mir mal genüsslich einen imbel anzünden,? sagte er und nahm einen kräftigen schluck aus dem haferl. ?wie die geschichte ausgegangen ist, hätte ich schon gerne noch erfahren. was schmeisst du denn den roman von der tochter des großkonsuls aus dem fenster des 122. stocks des wolkenkratzers, in dem du dich gerade befindest?? ?wer, ich?? rief da der schreck verdutzt, denn er stand ja nun gemütlich an seinem lodernden feuer und rührte im sud. vom wolkenkratzer weit und breit nichts zu sehen. ?du musst mich verwechseln,? bemerkte er und bröselte ein paar gramm surogat in den sud.
draussen in buljan sankorask, am fuße des laburischen quarzes klirrte es indes vor lauter kälte, so dass die zungen der passanten an den straßenlaternen kleben blieben. ?kwi kwa kwuk….,? sagte da das kiköhn, dass zusammen mit dem pompatz am fenster des schlingernden esels stand und hinaus blickte. ?kwi kwa kwuk,? wiederholte es. da blickte der pompatz das kiköhn mit tränenerstickten augen an, nahm es in den arm und war froh mit dem kiköhn auf dieser klirrenden welt zu sein.

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haehnchennuggets haben damit nichts zu tun

r.k. zückte sein zwei meter langes zweihandschwert geschmiedet in den tiefen des vulkanischen schlundes von tschakuski-glomm, gehärtet im blut winselnder wohnungsmakler. ?liebes schwert, gerne würde mit dir gerne mal ein paar köpfe vom rumpf trennen, aber das gesetz spricht eine andere sprache, leider habe ich daher keine verwendung für dich.? und ?schwerter zu pflugscharen!? und er begann das schmiedefeuer zu entzünden, als der wirklich klitzekleine, fast gnomenhafte zwerg und geradezu aberwitzig zierliche schlozz emil bienenschlau herein kam. ?mach das nicht. man kann nie wissen!? rief er dem sich am blasebalg abrackernden r.k. zu, welcher erstsaunt zusammenzuckte: ?meine güte… wie klein du bist… jetzt schau dir das doch mal an!? ?ach sei ruhig, ich weiss es wohl und es hat gute gründe, so passe ich in jede schublade und ecke nirgendwo an.? als r.k. das hörte fing er an zu weinen und sprach: ?och mein lieber schlozz, das habe ich nicht gewollt, denn schau, so klein bist du ja gar nicht. das sagt man doch nur so. du bist in wahrheit sogar recht groß, und wenn ich?s mir recht überlege, so bist sogar… meiner seel… ein riese.? und er schaute erstaunt am scheinzwergigen schlozz hinauf. ?ich kann dein hübsches antlitz gar nicht mehr sehen, denn es ist in den wolken verschwunden.? ?ja da staunst du, r.k.!? schallte es aus den wolken. r.k. taumelte benommen zum radio und schaltete es ein. die beliebte sendung des beliebten radiomoderator gjoern tront arne boebelsund spielte den beliebten hit ?beliebt ist nur des bosses mofa?. ?da hör nur!? der beliebte hit ?beliebt ist nur des bosses mofa?, das macht mich ganz sentimental, darf ich dir den kopf abschlagen?? ?nichts da!? sagte der schlozz, ?aber vielleicht dem nächsten der hier in deine hobbyschmiede eintritt.? und sie setzten sich auf das eigenartige möbelstück von ikea, welches im schweizer fernsehen mehrfach täglich mit… ach egal.
draussen schien die sonne ganz gut gelaunt zu sein, jedenfalls strahlte sie über beide supernoven, die sich an ihrem rande tummelten. auf der wiese vor der schmiede des r.k. tummelten sich die eigenartigen kreaturen aus buljan sankorask. der schreck sprang mittels eines pogostocks umher und schwang dabei ein lasso, dass sich alle nase lang in den zweigen der apfelbäumen verfing. der pompatz und das frollein niedlowskaja-schimm bügelten sich die haare. frau glück schüttelte ihr platinblondes haar und schaute dabei in ihren über und über in rosa gehaltenen barbiepuppenspiegel: ?ich bin sooo schön. jetzt kuckt wieder keiner, aber ich bin echt unglaublich schön. das kann ich manchmal gar nicht glauben, wie schön ich bin, schau doch mal kiköhn welche sagenhafte schönheit mein sehr angenehmes wesen umspielt!? ?oh, tatsächlich!? gluckste das kiköhn und hüpfte auf und ab ?das ist mir zuvor gar nicht aufgefallen, aber jetzt wo du?s sagst… stimmt… mein lieber scholli, du leuchtest ja sogar in den hellsten farben, vor lauter schönheit. du kommst sicher eines tages groß raus.? ?das will ich meinen.? sagte frau glück und blendete sich mit ihrem eigenen spiegel der in diesem augenblick in der sonne schmolz wie ein dolomitieis. ?kwi kwa kwuk!? sagte das kiköhn leise und schaute zu boden. ?das kann nur der schmied r.k. reparieren!? empfahl der schreck vorlaut. ?kommt mit, ich weise euch den rechten weg. hier rüber… wenn sie mir folgen möchten… so jetzt noch über dieses mäuerchen… aaah sehr gut und hier die straße hoch und dann noch schnell die treppe rauf und nun wieder runter… hier bitte links und festhalten… so… genau hier ist es richtig… nur noch diesen gang entlang und dann wären wir da. nach ihnen meine damen.? sprach der schreck galant. ?nichts da!? sagte das kiköhn ?der mann geht vor. das hat tradition.? das ließ sich der schreck nicht zweimal sagen, riss die eingangstür ein und trat in die schmiede des r.k…

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BANANIA

mein lieblingsblog zum thema „mein garstiger alltag“ ist zur zeit der von jakobina niedlowskaja-schimm, die sich aktuell über das phänomen der klabusterbeere
gedanken macht., worauf sie prompt von jüngeren knaben und älteren
herren mit anzüglichkeiten und zum teil aberwitzigen aberwitzen bedacht
wird. das wort winterkirsche kannte ich übrigens noch nicht. aber dank
ihr und wikipedia bin ich jetzt im bilde. über all sowas würde ich ja
auch gerne schreiben, aber ich bin ja gefangen in meinen
sankoraskischen wahnvorstellungen, realität kommt mir da eher bizarr
vor. zudem habe ich immer das gefühl, dass gleich irgendjemand kwi kwa
kwuk sagt oder ein gewisser gjoern trond arne boebelsund meine gedanken
mit eigenartigen liedern unterbricht. so kurbelt man rum an der kurbel
des lebens und manchmal ist schreiben zäh wie teer. oder man sieht
christoph maria herbst wie er dieter hallervorden nachmachen will und
es nicht kann. oder man schielt auf eine fliege oder man stellt sich
vor, wie man in ein paar monaten in ein haus in aarbergen zieht und
dann nicht mehr so ohne weiteres in eine kneipe um die ecke gehen kann,
was man ja auch jetzt schon nicht mehr macht, aber dann kann man’s noch
nicht mal mehr ohne weiteres. dann denkt man darüber nach ob man in der
orthographie wohl ein totaler matschklumpen ist und dann denkt man mal
so und mal so, wobei meistens die anderen schuld sind, dann denkt man
darüber nach warum banania banania heißt obwohl es doch gar nicht nach
banane schmeckt. gibt es eigentlich noch den sarotti mohr? denkt man
dann und warum mohr und warum nicht neger, und warum überhaupt und wenn
schon, warum dann ein orientalisch gekleideter typ schwarzer hautfarbe,
warum kein mexikaner? ach das hat ja alles keinen sinn denkt man
abschließend. ich muss jetzt ein praxisleitsystem entwickeln, damit ein
renomierter zahnarzt noch renomierter wird und in diesem falle finde
ich das auch gerechtfertigt, weil der zahnarzt ein el sympathico ist.
was ja auch ich von mir behaupten kann. ich bin zwar etwas ruckartig
und manchmal umständlich und ausschweifend und mit noch viel mehr
blödsinnigkeiten ausgestattet, das ist der zahnarzt nicht, aber ich
schon, aber auch ich bin voll okay. wie der zahnarzt. oder ich lese was
wolfgang büscher so an den deutschen grenzen erlebt hat oder ich plane
unsere reise nach touloun im august diesen jahres. oder ich prüfe
nochmal nach ob banania wirklich nicht nach banane schmeckt. es muss
doch einen grund haben warum es so heißt.
„wenn dieser mit
schmierigem stuhl bis zu den ohren aufgefüllte schwätzer nicht endlich
sein maul hält, dann reiss ich ihm den kopf ab und scheiss ihm in den
hals“ bemerkte benito
di pizza frascati genannt die heizung wütend. „kwi kwa kwuk… vorsicht
pompatz er hat ein schiessgewehr dabei!“ doch der pompatz in seiner
eigenschaft als
retiarischer gladiator, warf sein netz und danach den dreizack und es war wie popcorn….