das fahle licht der einzigen straßenlampe weit und breit streifte nur
nachlässig die sauberen fratzen von jack fat rabbit, robby das kissen,
porno helmo und bull bang ninger, als drüben im restaurant ? zum
pürierten esel? die bombe hochging. ?möööp!? brummte bull bang ninger
und robby das kissen merkte an: ?welcher von der syphilis verderbte
sohn einer westsibrischen wanderkurtisane hat sich diese hyänenscheisse
ausgedacht?? ?ruhig!? murmelte porno helmo ?ganz ruhig. ich muss für
fünf minuten meinen huthalter seiner eigentlichen bestimmung
übergeben!? er schraubte von einer am straßenrand geparkten harley
davidson swingshlyver thunderfart baujahr 1965 den verchromten
pleumator ab, bließ hinein und blickte dann hindurch, ins licht der
straßenlaterne, während er sich mit der anderen hand eine zigarette
drehte. jack fat rabbit, der die ganze zeit geschwiegen hatte hob
sein von narben, wiedernatürlichem haarwuchs und minesotaakne
verunstaltetes haupt, schaute die anderen mehre minuten an und heftete
den anderen dann ein bankett blutrauschender einblicke in die
brachialambitionierte abwesenheit menschlichen verstandes ans ohr: ?die
bombe geht auf das konto von lorenzo sunny firenzo und seinen brüdern
al brond fraidy l?amour und benito di pizza frascati genannt die
heizung. wir machen folgendes…?
?uii das ist aber spannend!? rief das kiköhn und presste sich zwei
gekochte fleischtomaten auf die ohren. ?jetzt kann ich nichts mehr hören.
zum glück? ?ich?? schrie da frau glück. ?das war aber eine schöne
geschichte. schade, dass ich gar nicht zugehört habe.? frau glück und
das kiköhn standen im schlingernden esel und fächelten dem vor
aufregung ohnmächtig gewordenen schreck mit ihren halstüchern gewebt aus
reinstem hummelhaar luft zu. der schreck stöhnte wie ein betrunkener
stör und räkelte sich ausschweifend auf dem schmutzigen boden seiner
eigenen wirtschaft, als der wind mit einem mal die holztür öffenete.
hinein bleckte das beschwingte morgendlicht des 14. januar 1952. ?noch
54 jahre und dann ist jetzt!? bemerkte das kiköhn. ?da sollten wir
schnell noch einen kuchen backen und dann setzen wir uns mit dem
schreck und unseren surischen hummelhaardecken aufs fensterbrett und
wähnen uns am barte des propheten!? ?beim barte des propheten? ächzte
der schreck ?das sähe euch ähnlich, aber was soll?s ich mach mit. was
habe ich denn für eine wahl?? ?nun? sagte frau glück ?ihr könntet
genauso gut mit einem rostigen drahtesel die frischplanierte chaussee
runtergondeln und dabei fröhlich ein liedchen pfeifen.? „das macht zwar
keinen sinn, aber es wäre eine option.“ der schreck strahlte über beide
ohren und machte sich sofort auf, um mit einem rostigen drahtesel die
frischplanierte chaussee runterzugondeln. diese idee stand auf einem
kassiber, welches er soeben zusammengerollt in einem astloch des
dielenbodens fand.
?den sind wir los!? sagte frau glück, während das kiköhn den kuchen
anschnitt. und dann schlugen die beiden wieder das buch über die
gefährlichen abenteuer von jack fat rabbit, robby das kissen, porno
helmo, bull bang ninger, lorenzo sunny firenzo und seinen brüdern al
brond fraidy l?amour und benito di pizza frascati genannt die heizung
auf, als gjoern trond arne boebelsund mit seiner band ?die schunkelnden
elektro boys? den superhit ? från tidigt till sen lyfta jag glad
batongen och avbryta din konversation? anspielte. da weilte auch der
schreck, der ja aufgrund der extremen rostigkeit seines drahtesels
nicht weitgekommen war, nicht länger auf der flucht und er tanzte wie
ein irrwisch und führte verschiedene breakdance variationen auf. ?da
erkenne ich hollow backs, banana mills und den helicopter. wenn er mich
jetzt noch ordentlich applejackt, dann bin ich dabei.? freute sich das
kiköhn, dass mit verschränkten armen am rande der tanzfläche in seinen
frischpolierten adidas run dmc von 1987 stand. frau glück war ähnlich
angetan: ?zum glück ist er zurückgekehrt, der schreck. er ist ein
wahrhaftig begnadeter tänzer, ich bin ganz wirr im köpfchen!?
na?! da wird doch nicht etwa…? wie?s weiter geht: demnächst an dieser stelle.
fuer das kikoehn ein herkules mit fackeln
eine ganze welt besteht manchmal aus drei eigenartigen worten, deshalb… ?kwi kwa kwuk!? rief das kiköhn und kratzte mit seinen quadratischen füßen ein lustiges muster ins parkett. das kiköhn war fröhlich und gluckste und dann sagte es frohgemut: ?da schau, ich habe mich und meinen leib aus dem bettenlager geschält und bin nun wach und ich könnte sofort und ohne mich in obendreiniges und weiteres kleidergewirr zu stürzen zum tafelmacher gehen, um eine tafel schokolade mit apfelsinen-zimt-honig-vanille-kirsch-marzipan-haselnuss-geschmack käuflich zu erwerben. gibst du mir gäähäääld?? ?grummel!? sagte der pompatz und kramte aufwändig in seinem geldkörbchen, gefüllt mit knöpfen und geld aus allen herren ländern und streckte spätestens eine dreiviertel stunde später dem kiköhn einen batzen geld hin. doch da war das kiköhn bereits umgefallen und lag zitternd am boden und zitterte. ?kreisch! ach du grüne neune!? murmelte der pompatz, warf das ganze geld aus dem fenster, hob das schlotternde kiköhn auf und trug es zum söfchen. dort entzündete er ein stövchen und sprach ?aber du kleines liebes kiköhn, was ist nur mit dir. warum nur bewegen sich deine glieder vibrationsartig im rythmus eines gitarrrensolos von alvin lee? bin ich schuld oder das wetter?? er schritt in seinen tigertatzenpantoffeln zum schränkchen und suchte nach dem tigel mit gänseblumenmagarine und strich dem kiköhn etwas davon auf die stirne. ?wie glatt und wohlig du bist. so weich wie ein pflaumenteig, so rosig wie eine multivitaminbrausetablette und dein äuglein, die ja jetzt in diesem moment geschlossen sind, die sind… und das weiss ich aus meiner untrüglichen erinnerung, die in meinem gigantischen gehirn ein kuscheliges zuhause findet, deine augäpfelchen sind wie zwei funkelnde tropfen, die sich aus einem frischgezapften bergbächlein im wirbel einer kleinen kaskade lösen und am ufer an einem enzianenpflänzchen anhaften um in der sonne zu glitzern wie mondengestein von einem der 48 bekannten saturnmonde, nämlich dem mit dem namen dione. und deine wimpern wiegen sanft im passatwind und flunkern mir vor, als sprächen sie eine sprache der liebe und frömmeligkeit. und ei der daus? redete sich der pompatz in rage ?auch deine augenbrauen verleiten mich zu einer absurden ansammlung von assoziationen, für die man mich schon oft tief unten in den kerkern irgendwelcher unappetitlichen milizen ausgepeitscht hat. darüber gibt es filme und ich weiss auch wo. ich glaube, ich bin vor verzückung ganz wirr und ich kann meine beine nicht mehr spüren!? ?kwi kwa kwuuuuuk!? rief da das kiköhn blinzelnd ?sie sind sicher eingeschlafen, lieber pompatz. das kommt daher, dass du dich nur unter umständen mal von a nach b bewegst. los kleiner pompatz, lauf zum kühlschrank und hol mir eine kanne von dieser köstlichen französischen halbfettmilch, die trotz ihres 1,5%igen fettgehaltes sehr sahnig und cremig schmeckt.? das machte der erleichterte pompatz auch sodann und über seinem gigantischen kopf, in welchem sein gigantisches gehirn wohnte, in dem viele erinnerung ein kuscheliges zuhause finden, schwebten mehrere äußerst kitschige herzen aus phantasieplastik. ?kwi kwa kwuk. schneller lieber pompatz. meine kehle ist ganz kitzelig,? gluckste das kiköhn und der pompatz stemmte seine fäuste in die hüften, schaute das kiköhn kopfschüttelnd an und sagte abschliessend: ?eijeijei du kleines ungeduldiges kiköhn, was hat man eine freude an dir. in deiner anwesenheit fühlt man sich wie nach einem bade in einem jungsbrunnenesquen see in floria, wie ich ihn mal in der geschichte eines comiczeichners aus amerika las, dessen kongeniale übersetzerin übrigens dr. erika fuchs war und nun stehe ich hier, ein Herkules mit Fackeln! Sie sollen lodern, leuchten, knistern und auch knackeln!?
?uiih!? sagte das kiköhn ?Mir fällt die Bude über dem Kopf zusammen, und ich bin hilflos dem blinden Wüten dieser Höllenmaschine preisgegeben.? und beide lachten sich schlapp.
JAKOBINA NIEDLOWSKAJA-SCHIMM UND DIE LUMME
?supi!? und ?eine portion chicken mc nuggets mit körri-sose!? schrie jakobina niedlowskaja-schimm, doch ihr vater der großkonsul stellte ihr ein haferl lupinen in kleegrütze hin. ?iss!? sagte er liebevoll ?damit du vielleicht eines tages etwas größer wirst. es sind ja nur noch vierundvierzig zentimeter, dann bist du ein meter groß.? ?menno!? sagte jakobina da motzig, schob die unterlippe nach vorne und fiel in einen narkoleptischen halbschlaf mit folgendem traum:
sie saß in einer großen, übernatürlich, ja geradezu grillenhaft bizarr in ihren ausmaßen seinenden voliére und laß einem kleinen hässlichen vogel einige zeilen aus dem buch ?da brat mir doch einer einen storch – 1000 ganze legale vogelzubereitungsarten in der pfanne? vor. der vogel, eine trottellumme (uria aalge) von der gattung der lummen saß da und sagte ?kreisch kreisch?. da band jakobina ihm den schnabel mit einem starthilfekabel zu. ?endlich ruhe! schau dich doch mal an, als tag- und dämmerungsaktive trottellumme gehörst du zur gruppe der meeresvögel. das besondere an dir ist die spitze form deiner eier. aber immerhin schützt diese form deine eier vor dem herunterfallen aus dem nest, da du ja schon aus prinzip nur an steilhängen brütest. wenn ich das gewusst hätte, ich hätte dich schon als frühstücksei zu mir genommen.? da verdunkelte sich der himmel und der pompatz trat in die voliére ein, was die tochter des großkonsuls aber nicht persönlich beobachten konnte, weil erstens die voliére so groß und zweitens ihre augen so klein waren. als der die lumme sah rief er: ?oh eine lumme. die kommt mir wie gerufen.? er schnappte sich das kreischende vieh und spielte mit ihr schwarzwaldfußball. ?immer hochhalten… du musst den ball immer hochhalten!? gluckste der behäbige pompatz. ?hepp!? rief jakobina die sich inzwischen das trikot der sankoraskischen nationalmannschaft übergestreift hatte und der pompatz legte ihr mit einem geschlenzten kick die lumme genau auf den fuß, von wo er von jakobina kurz angehoben und dann mit einem saftigen abzug in den belgrader nachthimmel befördert wurde. ?das erinnert mich an uli hoeneß beim elfmeterschiessen im endspiel um die europameisterschaft 1976 in belgrad.? sagte der aus dem nichts aufgetauchte gjoern boebelsund und stimmte den song ?flieg nicht zu hoch mein kleiner freund!? an und die lumme rief: ?ich kann fliegen! jippie!? doch die freude währte nur kurz, denn die flugbahn bildete zur überraschung der physikalisch vollkommen unbedarften teilnehmer dieser geschichte, eine parabel und so landete die trottellumme mitten auf dem grill von emil bienenschlau der sie sofort mit cognac übergoss und sein feuerzeug zückte. zum mittagsessen gab es flambierte trottellumme vom grill an körri-sose und alle aßen mit.
FREUNDE VON UNTERSCHIEDLICHER ANMUT
das sedanland war noch klitzekalt und nur ein kleines feuerchen, eines das der kleine schlozz emil bienenschlau zuvor mit brennglas und zuckerwatte entzündet hatte, britzelte und brutzelte in der mitte knackend vor sich hin. der schlozz war oft schon in grausigster früh im lande der sedanen, so früh wie man r.k. oder den schreck dort noch nie gesehen hatte, denn der schreck und auch r.k. kamen beide aus buljan sankorask, dem lande des schlendrians. in buljan sankorask wurde sogar alljährlich die ankündigkungsweltmeisterschaft ausgetragen, zu der kamen schlendriane aus allen herren ländern und gaben sich bei falschen versprechen und worthülsen ein stelldichein. es war stets lustig und manchmal versuchten sich die bewohner des sedanlandes daran einen titel zu erringen und scheiterten doch immer knapp. der großmogul schaute dem treiben in seinem kleinen aber feinen ländchen etwas zwiegespalten zu, denn er war ein feiner und aufrichtiger mann, doch rieb er sich angesichts der horrenden eintrittspreise genüsslich die hände und sagte: ?die öcken kann ich gut gebrauchen, das verdeck meiner kabrioletten könnte eine aufbesserung vertragen, schließlich ist es aus feinstem schmetterlingshaar gewebt und kostet ein vermögen, har har har.?
wie gesagt, auch r.k. und der schreck kamen aus buljan sankorask, bis sie schließlich nach einer langen fahrt mit einem kähnchen aus balsaholz, einmal um die ganze welt und wieder zurück, ihre glücklichkeiten im lande der schroben sedanen fanden, wo sie schließlich als tingelische schumbrabanden mehr geld verdienten, als sie ausgeben konnten.
es war also noch früh in der tagesseiung und der schlozz stand schlozzend am feuerchen, da traten der pompatz und das kiköhn in den lodernden esel ein. ?kwi kwa kwuk!? lachte das kiköhn fröhlich und ?brumm!? machte der pompatz und sie wärmten ihre klammen finger am feuerchen. ?heute sind wir wieder alle beisammen, mir ist schon ganz schlecht vor aufregung und ich bin schlangenlinien gefahren mit meinem auto mit dem komplizierten namen.? ?oh, das kann ich verstehen, mir gings nicht anders.? brummte der pompatz. sie freuten sich beide dusslig, dass sie wieder beisammen waren, aber sie konnten es natürlich nicht zugeben, da sie beide richtige machos waren und nur bedingt im stande waren auch mal gefühle zu zeigen. eisern lutschten sie an ihren eiszapfen und frästen mit ihren zähnen keltische muster hinein, als der schreck, frau glück und r.k. schreiend und rot angelaufen in der tür standen: ?heisa, jippie und juchhee!? sangen sie zu der melodie des liedes ?im krug zum grünen kranze? und fielen sich gegenseitig in die arme. nur der schlozz und der pompatz, die mit ihren zähnen aus den eiszapfen inzwischen ganze liedzeilen in ihre eiszapfen geknuspert hatten, blieben stehen und verschränkten ihr arme vor der jeweiligen brust. ?knurr!? sagte der schlozz ?mein lied heißt love to love you baby! und deins?? ?i was made for loving you! und deins?? ?love to love you baby, aber das sagte ich bereits.? ?na dann ist ja gut!? ?genau!? ?eben!? ?von mir aus schon!? ?phh!? ?fffzzz!? da mischte sich die kiköhne ins gespräch ein: ?kwi kwa und kwuuuuk. ihr habt euch doch beide lieb, warum trinkt ihr mit uns nicht eine tasse sud, der schreck hat gerade welchen gekocht, umarmt euch und seid was ihr seid: zwei freunde von unterschiedlicher köpergröße mit ähnlichen fahrzeugen und noch ähnlicheren ipods. in dem moment schlug die tür auf und der kapellmeister stand dort mit aufgeblähten backen und ganz violett im gesicht. alle starrten ihn an, es war mucksmäuschen still und nur das feuer knackte leise und manchmal auch laut und dann schlug die kapelle das lied ?never let me down again? an, der schlozz und der pompatz bildeten den kopf einer polonaise und so schlängelten sich alle fröhlich singend durchs sedanland und in der mitte führte jakobina niedlowskaja schimm mit einem fürchterlich hässlichen kolibri auf dem arm einen sankorasksichen fruchtbarkeitstanz auf und alle fruchteten mit.
WIR UND UNSERE AUDOS
„meiner!“, sagte der schlozz emil bienenschlau und zeigte auf seinen VW passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35i. der kapellmeister ließ den kopf hängen und schlich von dannen, während seine kapelle, das original boebelsund swing orchestra, ihm zu gedenken das lied „ich bin ein kleiner matrose auf dem schiff ins nimmermeh, odelay wou wou und abermals wou!“ anstimmte. dann fuhren der schlozz und der pompatz ihre VW passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35ies wie zwei raudies bei voll ausgefahrenen gängen die straße entlang und lehnten sich jeweils nach rechts und nach links, bzw. der linke fahrer lehnte sich nach links und der rechte nach rechts, so dass sie nur noch auf zwei reifen fuhren und die wagen im 60-grad-winkel geneigt nebeneinander herfuhren, wobei beim linken fahrer die rechten und beim rechten fahrer die linken räder in der luft standen, aber weil sie kein ordentliches differential hatten drehten sich die räder mit und so kamen die beiden crazy renndriver auf die idee, dass sich beide in der luft stehend reifenpärchen berühren könnten, so dass die funken nur so spritzten und funkelten. das machten sie auch, die beiden crazy renndriver und was soll ich euch sagen: es spritzte und funkelte wie nicht mehr recht gescheid. da rief der schlozz: „und jetzt die anderen reifen auch noch!“ „au ja!“ gluckste der pompatz. gesagt getan und so berührten sich jetzt alle reifen. also, der rechte vorderreifen des linken fahrzeugs berührte den linken vorderreifen des rechten fahrzeugs, der linke vorderreifen des linken fahrzeugs berührte den rechten vorderreifen des rechten fahrzeugs und der rechte hinterreifen des linken fahrzeugs berührte den linken hinterreifen des rechten fahrzeugs, während der linke hinterreifen des linken fahrzeugs den rechten hinterreifen des rechten fahrzeugs berührte und so weiter und so fort. „nein nein!“ schrie da der schreck aufgeregt. „ich hab nachgezählt, mehr reifen sind an einem VW passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35i dieser baureihe nicht dran.“ „glaubst du?! zähl nochmal genau nach!“ sagte da r.k. und hob sein schwert…
WEST ENDE
wenn man den bildern bei immobilienscout24.de glauben darf, dann werden wiesbadens wohnungen zu 89,6% von blindwütigen, geschmacklosen monstern bewohnt. selbst wohnungen die weit außerhalb unserer finanziellen möglichkeiten liegen, werden in einer art und weise eingerichtet, die befürchten lässt, dass der nazionalsozialismus in der einrichtungsgestaltung noch immer sein abscheuliches unwesen treibt. schlimm. nicht nur, dass wir (royalkomm/stijlroyal) ein größeres büro suchen, nein wir (finnin/ich) suchen auch eine größere wohnung, am besten mit dachterrasse, aufzug, garten, mitten in der stadt, am waldrand, mit 2 parkplätzen, riesiger wohnküche, 4 zimmer mit balkon oder terrassenanschluss, mit blick auf den wald, 200qm wohnfläche, zwei bäder, am liebsten maisonette und ach ja… so richtung taunusstraße wäre schön für (seien wir mal realistisch) sagen wir 500,00 ? 800,00 euro. wie siehts aus liebe hausbesitzer… vielleicht so ab märz, april, mai. das muss doch möglich sein. es ginge auch die gegend um buljan sankorask, jedenfalls weit weg vom westend. ich kann das westend nicht mehr sehen. es macht mich krank. ich kenne jeden winkel im westend, denn ich habe seit 1986 und wenn ich in wiesbaden wohnte, im damned fucking westend gewohnt. wenn wir durch die straßen fahren und nach einem parkplatz suchen (grummel), dann weiss ich schon aus 500m entfernung welche lücke ein parkplatz und welche eine einfahrt ist. jeder türkische gemüsehändler weiss wie ich mich ernähre, bei allen pizzahändlern weiss man um meine abhängigkeit von sardellen. ich kann diese lumpigen discountsupermärkte nicht mehr ertragen, ich muss brechen, wenn ich im bioladen in die stechenden, unfreundlichen augen der bioladenfrau schaue, obgleich ich mich doch um eine ausgewogene und faire ernährung bemühe (auch wenn ich nicht den passenden look dazu trage). ich will keine türkischen knaben mehr hören, die immer noch so reden wie dragan und alder 1996, weißt du. konkret. ich hasse kopfsteinpflaster. ich hasse die düreranlagen und das sommervölkchen im walkmühltal, welches jonglierend und erdbongrauchend auf der wiese rumliegt und mit stöcken gummibälle aus dem bach angelt. und tiefergelegte bmws hasse ich auch (auch wenn ich das geräusch zerberstender frontspoiler an geschwindkeitsbegrenzungshügelchen mag). es war ja auch alles sehr schön die letzten 100 jahre, aber jetzt ist es einfach genug. man ist erwachsen. man hat sich abgerackert. man will kiefern vor der hütte stehen sehen und bei eleganten südländern elegantes gemüse für elegantes geld einkaufen. man möchte einfach mal andere wege fahren und gehen. einfach mal andere dreckige stadtluft atmen, andere straßen überqueren, an anderen theken anstehen, andere fleischwürste kaufen. so! wenn jemand was weiss: haysner@stijlroyal.de bitte melden.
YEAH
der pompatz blickte entsetzt auf den
kalender. es war schon der 3. januar und er hatte noch keine ahnung,
was er nächstes silvester machen könnte. er kratzte sich am bart und
sprach „o gott, ich weiss gar nicht was ich nächstes silvester machen
könnte. vielleicht gebe ich eine party auf der ich auf einem sofa sitze
und die anderen spiele für feinmotoriker durchführen, das wär ja mal
was anderes.“ dann aß er das kalenderblatt auf, denn es durfte keiner
wissen, was darauf stand.
draußen hatte ein böses gefräßiges
monster den ganzen schnee weggefressen, so dass die welt aussah, wie
ein matschiger acker mit bleiernen karzinomen versehen. da durchpflügte
der klitzekleine schlozz emil bienenschlau mit seinem VW passat 240 GLS
730 turbo bytronic injection Z35i die landschaft und spritzte alles
voll. „oho, so einen habe ich auch!“ rief der pompatz angesichts des VW
passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35i. „auch ich habe einen
VW passat 240 GLS 730 turbo bytronic injection Z35i, nur kostet meiner
weniger steuern, weil ich mein apple G3 ibook in den auspuff eingebaut
habe.“ „du hast den bogen raus pompatz.“ sagte der schlozz bewundernd
und verblüfft zugleich und der kapellmeister boebelsund klung sogleich
den schlager „oh herrlicher pompatz, was bist du pyramidengleich ein
frommer haderlump umbta umbta umbtata!“ an. es war eine wunderbare zeit
und alle hatten gute laune und genug zu essen. „das stimmt zwar“ sagte
der pompatz „aber leider hat mir der schreck und sein missratenes
gefolge je einen löffel und ein glas geklaut und so muss ich darben.
wenn ich die erwische, dann…“ da stimmte der gjoern boebelsund
spontan den song an: „einst schlug ich ihn in afrika, später dann in
rom, doch spaß gemacht hat’s beides nicht, er hatte ein glaukom!“ der
schreck saß mit seiner hauszierde indes hinter einem espenbüschlein und
schlotterte wie espenlaub, als das kiköhn vorbeispazierte und aus ihrem
körbchen, das sie wie eine schiffschaukel hin und her schwang, etwas
von dem selbstgemachten entlaubungsgift hinauspurzelte, was dem schreck
höchst unangenehm war. derlei bloß gestellt blieb ihm nichts anderes
übrig als sein zappelndes und kreischendes weib dem pompatz zum frass
hinzuwerfen und zu türmen. doch auf diese täuschung ließ sich der
pompatz nicht ein, denn er hatte sofort gerochen, dass es nicht die
echte i-riz war, die der schreck ihm hinwarf, denn die der schreck ihm
hinwarf war aus marzipan gefertigt, während die echte i-riz ja
bekanntlicherweise aus persipan besteht. „egal!“ rief der pompatz da
und lief schreiend davon. das inspirierte gjoern boebelsund zu dem lied
„yeah!“. von den tantiemen erwarb er sich einen original VW passat 240
GLS 730 turbo bytronic injection Z35i, was zu irritationen auf dem
parkplatz führte. doch darüber später mehr.
das jahr bricht, aber es kotzt nicht
prost neujahr rotzgören. die zeit der märchenerzählungen ist vorbei. jedenfalls für heute. ein schönes neues jahr beginnt auf das ich mich zunächst mal freue, obgleich das den jahreswechsel begleitende fest wie der letzte kufladen auf einer ausgedörrten almwiese war. ausser der gulaschsuppe war das irgendwie nicht meins. vielleicht noch der kartoffelsalat, der hätts beinah rausgerissen, aber wer bin ich denn, dass ein kartoffelsalat die sitschuäischen retten könnte?!
also klares wasser, das giesse ich mir in den schlunde am abend, am mittag und schon am morgen. glu glu glu sagt die finnin und äfft mich nach. glu glu glu mache ich. klares kühles wasser, klar klares wasser, trübes wär der rede nicht wert. wer schwärmt schon von trübem wasser? ich goss mir also klares wasser all über all hin und fühlte mich wohl mit der finnin, den rudimenten des kartoffelsalates und vom restschnee auf der terrasse gekühltem wasser. jetzt sitze ich hier und frage mich ob in der fernsehschmonzette hanibal, die gerade vom sender radio tele luxemburg ausstrahlt wird, die szene in welcher ein junger mann teile seines eigenen gehirnes verspeist, geschnitten, beschnitten oder ungeschnitten seiner daseinsberechtigung nachkommen wird. ich glaube aber nicht.
der 1. januar ist die geisel der menschheit. ich freue mich auf all die menschen die gebeugten kreuzes und mit schalem blick morgen in der frühe den weg zur arbeitstelle antreten müssen, denn ich werde dann noch schlummern und wummern und lasterhafte zersägungen veranstalten, was die finnin auf den plan rufen wird. ich bin lustlos und nicht bereit. sei auch du nicht bereit. urlaub geht.
DER DÄNISCHE PRINZ
gerade legte der sturm noch einen hohlen
zahn zu und pfoff wie irr um die ecken, da tat sich drinnen im
warmeligen stübelein mitten am rande des sedanlandes, da wo auch mal
der pompatz zuhause war, bevor er noch siebzehnmal umzog, dort schwang
der schreck sein federlein und zeichnete sich nicht nur um den eigenen
kopf, sondern gleich noch um den kragen. „oh wie schööööön!“ und „kwi
kwa kwuk!“ riefen abwechselnd frau glück und das kiköhnchen, während
hinten in der küche des zeichners weib mit dem abwasch beschäftigt war.
„ja, schaut nur, ihr zwei ethnologische possen, das seit ihr, wie ihr
gerade mit handpüppchen die geschichte des suppenwürfels nachspielt.“
„oh, heisa! stimmt man kann jedes detail erkennen. schau nur kiköhn wie
du die möhrchen und die sellerie in kleine fitzelchen zerschnippelst
und wie ich einen eimer fett hinzugebe. sagenhaft!“ das kiköhnchen
räusperte sich und sprach: „ich möchte dieses werk erwerben, ich zahle
jeden preis, aber ich möchte es daheim über dem anheimelnden kamin
baumeln sehen, damit ich mich every day daran erquicken kann. kwi kwa
kwuk. kwi kwa kwuk!“ der schreck lachte schallend und dann sagte er:
„och kein problem, spenunzen stehen uns gut zu gesicht, nicht wahr
i-riz mein entzückendes gespons, die du uns stets eine gute ratgeberin
auf erden bist, spenunzen sind uns ein herzlich willkommenes element in
unserem ohnehin schon prunkgewundenen heime. na, dann lass mal die
scheine rüberwachsen, wir hoffen du hast’s passend.“ das kiköhn
klimperte etwas in seinem geldbeutelchen herum und wedelte kurz darauf
mit einem batzen kleiner, nicht registrierter scheine mit loser
nummernfolge und rief: „fang!“ und schon schneite es knisterndes geld
auf den schreck hinab, welches das weib i-riz im gleichen moment mit
dem geldstaubsauger aufsaugte und so für ordnung und einen vollen
geldstaubsaugerbeutel sorgte. dann zogen frau glück und das kiköhn
davon um den anderen drüben im rülpsenden esel das grandiose werknis zu
präsentieren. „knarch, knarch, knarch!“ sagte der schnee und das kiköhn
hob mahnend den finger „du weißt was ich jetzt denke.“ sagte sie zum
schnee. der schnee nickte.
im rülpsenden esel angekommen, empfing
sie der schreck mit einer tasse dampfenden sud. „wie kann das sein?“
gruselte sich frau glück. „du hier?“ krächzte das kiköhn. „wie ist das
bloß möglich? das ist doch nur mit einem wurmloch zu erklären oder mit
einer paranormalen erscheinung.“ der schreck grunzte und schneuzte sich
in ein taschentuch, danach spuckte er an die decke, so dass das sputum
im langen faden von der decke baumelte, denn er hatte gummibärchen
gegessen, dann sagte er: „ach kinder, wenn ihr wüsstet. mal sind wir
hier, mal da und heute zur feier des tages da sind wir…“ da stimmte
jählings die kapelle des kapellmeisters, singer & songwriters
gjoern boebelsund das lied „ich fuhr einst nach bulgarien in einem
speisewagen“ an und übertönte somit die worte des schrecks, die ein
lang gehütetes geheimnis hätten preisgegeben, wenn es nicht so laut
gewesen wäre. der schreck lachte und schlenderte hinter den tresen, wo
er den wirt gab und schüttete den gästen je ein haferl sud ein.
„haferl???“ rief der schlozz emil bienenschlau da, „das ist doch ein
dibbe.“
draussen schneite es indes bindfäden. das schneetreiben
wurde immer kurioser und wenn man genau hinschaute sah man eine
papayahafte form sich im schneetreiben abzeichnen, die aussah wie eine
riesenhafte mango im schwarzen gewand und mit schnee auf den schultern:
es war der pompatz in seinen roten turnschuhen, der mit knarchendem
schritte die allee der kosmonauten entlang stapfte, auf den lippen ein
ulkiges liedchen und mit einem fläschchen onkelschnaps in der linken
hand, denn er war seines zeichens ein linkshändler. kurz darauf, es
waren seitdem höchstens drei stunden vergangen, schwang er mit einem
ruck die pforte des rülpsenden esels auf und begann sofort an zu
quasseln wie die asseln in assyrien: „sein oder nichtsein; das ist hier
die frage: obs edler im gemüt, die pfeil und schleudern des wütenden
geschicks erdulden oder, sich waffnend gegen eine see von plagen, durch
widerstand sie enden? sterben – schlafen – nichts weiter! und zu
wissen, daß ein schlaf das herzweh und die tausend stöße endet, die
unsers fleisches erbteil, ’s ist ein ziel, aufs innigste zu wünschen.
sterben – schlafen – schlafen! vielleicht auch träumen! ja, da liegts:
was in dem schlaf für träume kommen mögen, wenn wir die irdische
verstrickung lösten, das zwingt uns stillzustehn. das ist die
rücksicht, die elend läßt zu hohen jahren kommen. denn wer ertrüg der
zeiten spott und geißel, des mächtigen druck, des stolzen
mißhandlungen, verschmähter liebe pein, des rechtes aufschub, den
übermut der ämter und die schmach, die unwert schweigendem verdienst
erweist, wenn er sich selbst in ruhstand setzen könnte mit einer nadel
bloß? wer trüge lasten und stöhnt‘ und schwitzte unter lebensmüh? nur
daß die furcht vor etwas nach dem tod, das unentdeckte land, von des
bezirk kein wandrer wiederkehrt, den willen irrt, daß wir die übel, die
wir haben, lieber ertragen als zu unbekannten fliehn. so macht
bewußtsein feige aus uns allen; der angebornen farbe der entschließung
wird des gedankens blässe angekränkelt; und unternehmen, hochgezielt
und wertvoll, durch diese rücksicht aus der bahn gelenkt, verlieren so
der handlung namen. – still! die reizende ophelia! – nymphe, schließ in
dein gebet all meine sünden ein!“
„das hast du dir doch gerade
ausgedacht?!“ frug da der der erstaunt schlozz. „stimmt!“ sagte der
pompatz und fegte sich den schnee von den schultern.
das gasthaus zum schlotternden esel
nachdem der kleine schlozz emil bienenschlau bemerkt hatte, dass der pompatz das gleiche schiffchen fuhr wie er selbst, da stapfte er vergnügt mit dem fuße auf und rief: ?hurra, hurra!? und schnell stimmte der kapellmeister boebelsund mit seiner kapelle ein, mit dem lied ?oh weh mein trümpfes stümpfchen, wie heisch ich dich so sweet, zwei, drei, vier…? und alle sangen mit. ein heidnischer spaß, der mit der verbrennung eines weihnachtsbaumes sein segenreiches, aber nur vorläufiges ende fand, denn draussen fiel der schnee vom firmament und bildete auf dem lande einen weissen teppich, der war wie backpulver von dr. oetker. darauf fuhren die kiköhne und frau glück mit ihrem schlitten den hügel hinunter und sagten beide unisono ?heisa!? und ?möööp!?, denn sie waren so begünstigt vom schicksale, dass es eine wahre freude war. eins ums andere mal zogen sie ihre winzigen, aus pinzettenbein gefertigten schlitten den berg hinauf und fuhren anschliessend mit lautem hallo hinunter ins tiefe tal der supervixen. drinnen im gasthof ?zum schlotternden esel? kochte der schreck eine köstliche suppe aus graupen, hummelnacken und fliederbeinen. ?die wird dir gut tun? sagte er zur tochter des zamojranischen großkonsul rejna niedlowsk dem zweiten, die verträumt alte handgranaten aus dem zweiten weltkrieg ins kaminfeuer warf. jakobinowa niedlowskaja-schimm war vor wenigen tagen aus buljan sankorask, dem niedlichen nachbarland des sedanlandes, angereist und war seit dem bockig und steifköpfig. solcherlei neigungen waren für den ausgebildeten psychologen und kuperstecher, sowie besitzer mehrerer säureminen nahe buljan sankorask eine herausforderung. er sagte ?komm jakobinowa, nimm ein löffelchen von jenem sud, den ich dir vor augenblicken in dein papptellerchen goss, er ist noch heiß. er ist sogar heißer als ein passagierflugzeug, welches von islamischen terroristen in flammen gesetzt wurde. ich würde dessenungeachtet behaupten, er sei noch heißer als das innere eines makaroninüdelchens in käsesauce.? ?so heiß?? rief jakobinowa da entzückt und verschlang den gänzlichen sud auf einen happs. ?uiii, lecker, mmmh, yummi, oho, mir ist ganz schlecht.? ?das kommt davon.? murmelte der schreck augenrollend und stellte der würgenden tochter des zamojranischen großkonsuls einen plastikeimer hin.
draussen im dichten schneetreiben kletterten indes frau glück und das kiköhn abermals das berglein hinauf und schnaupten dabei wie lokomotiven, wobei ihr atem gefror und mit lautem klirren zu boden fiel. ?hey kleines kiköhn und hey noch kleinere frau glück? rief der pompatz ?was klettert ihr euch dumm und dusselig, da drüben steht doch ein sessellift. aber vergesst es, er ist festgefroren und das schon seit jahren. also lasst uns doch einen teller sud drüben im schlotternden esel einnehmen, ich weiss es genau, der schreck hat eine hervorragende rezeptur auf lager.? gjoern boebelsund, der pompatz und der schlozz warfen ihre instrumente weg oder tauschten sie gegen löffelchen ein und liefen aufgeregt rüber in den esel, wohin schon, man konnte es sehen, wenn man mit einer leeren klopapierrolle vor den augen genau ins dickicht des schneertreibens starrte, wobei einem die augäpfel an der parfümierten pappe festfroren, der eleusinische rk stapfte, wobei er mit den armen ruderte. im schlotternden esel angekommen stemmte er die fäuste in die hüften und sprach: ?sagt mal, ihr sorglosen tropfe, habt ihr euch schon mal gefragt, warum wir alle so alberne namen haben? gut, frau glück heisst wirklich so und auch der schreck kann sich nicht beschweren, aber was meint ihr anderen dazu? empfindet ihr das nicht als erniedrigung, frechheit und anmaßung? ich frage euch, wann wacht ihr endlich auf und kämpft um euer recht? revolution now!? alle starrten betreten zu boden, dann fand das kiköhn als erstes wieder die worte: ?kwi kwa kwuk!? gluckste es frohgemut und frau glück sagte ?ja warum denn nur revolution? haben wir nicht alle ein genug an sud und weissem schnee drinnen und draussen und zur not haben wir ja noch von dem köstlichen soylent grün in der rostigen kiste drunten im siedenden schlunde der säureminen.? ?ist soylent grün nicht sogar aus köstlichem menschenfleich hergestellt?? bemerkte gjoern boebelsund, ?au ja!? freute sich frau glück. ?kwi kwa kwuk? sagte merkte das kiköhn an. ?mir solls recht sein.? brummte der schreck. ?interessante theorie.? meinte das frollein niedlowskaja-schimm und ?ach du grüne neune das ist ja kaum auszuhalten wenn das stimmt ich könnte wetten die welt gerühte in gewissen aufruhr und man bediente sich einer scheusslichen sprache der verunglimpfung von allen sachen wenn das ans tageslicht kommt ich glaube wir sollten so tun als sei nichts gewesen ich meine wenn wir das hier jemanden erzählen dann ist echt die kacke am dampfen und sie dampft ja jetzt schon das kann man sehen wenn man sich hier über den tisch beugt und runter in dieses loch blickt das sich hier seit tagen aufhält da könnte der wirt ja auch mal für mehr ordnung sorgen immerhin ist es seine kneipe oder ist es eher eine wirtschaft wo ist eigentlich der unterschied was meinst du schreck oder ist dir jetzt alles egal man muss doch mal was unternehmen wir quatschen und quatschen und quatschen und quatschen und alles was ihr dazu zu sagen habt ist kwi kwa kwuk und hurra ich glaube ich spinne ich könnte jetzt einen big king xxl vertragen das könnte ich vertragen ich verlange eine kutsche zum nächsten drive in und zum henker ich habe mir ja grad neulich eine eigene kutsche mit hervorragenden rössern erworben bei ebay für den spottpreis von sagen schrei…? r.k. steckte sein blutiges schwert in die scheide während der kopf vom pompatz auf dem boden zerbarst. ?kwi kwa kwuk!? piepste das kiköhn und ihm trat die feuchtigkeit in die augen. ?warum habt ihr das nur getan böser böser r.k.?? rief emil bienenschlau. ?wir haben doch nur spaß gemacht. schau nur, der kopf ist aus schmalz gefertigt, er sieht dem vom pompatz nur täuschend ähnlich.? ?ach so!? sagte der schlozz und atmete auf und der pompatz trat hinter dem nachtschränkchen hervor, hinter welchem sich die sinnestäuschung abspielte. ?und schau nur!? rief r.k. und hielt dem schlozz und den anderen sein schwert hin. ?das ist ja auch reinstem, jedoch gefrorenen gurkensalat geschmiedet.? da stapfte der schlozz vergnügt mit dem fuße auf und rief: ?hurra, hurra!? und schnell stimmte der kapellmeister boebelsund mit seiner kapelle ein, mit dem lied ?oh weh mein trümpfes stümpfchen, wie heisch ich dich so sweet, zwei, drei, vier…? und alle sangen mit.





