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wasser für die massen

rabbatz machen die hier vorm sedanland. riesige maschinen rackern
wie blöde. die strasse wird aufgeschlitzt und operiert. das finde ich
gut. darauf hat sich die strasse doch schon so lange gefreut. jetzt ist es
soweit. ich freue mich mit ihr.

und sonst freut es mich auch. ich freue mich quasi so vor mich
hin. kochclub, transparenz, schlachthof. nicht in dieser reihenfolge, aber
sehr wahrscheinlich. der rennradfahrer erik zabel erzählt etwas interessantes
über winde die von hinten und seitwärts kommen. das hört sich
sehr beindruckend an. das hört sich aber auch gar nicht gut für
den jannnnn ullrich an. ich hab’s ja schon gesacht: der texaner gewinnt. mist.
wie ich sehe fahren die herren sehr schnell auf regennasser fahrbahn um die
kurve. da täte ich aber aufpassen. schnell landet man im gebüsch
oder im fettnapf.

so. und nun kommt gleich r.k. hier rein gestürzt und wir
schnüren unsere wanderstiefel für einen spaziergang in eine andere
strasse dieses wunderbaren westends. vorbei an wühlenden maschinen, meterhohen
pfützen, kebabhochhäusern, kolonialwarenläden, stahlstrumpfstrickereien
und zahlreichen schutzmännern, die auf ordnungsgemäßes abstellen
zwei- und mehrrädriger kraftfahrzeuge achten. sehr wichtig für den
erhalt der volksgemeinschaft. und wir können uns ein bild von all dem
machen. das wird ein spass. ich kann leider nicht hören, ob es noch regnet,
das baumaschinenungeheuer vor der tür, macht einen unangemessenen lärm.
es scheint zu trocknen. gleich ist es vorbei mit dem regen. alles andere geht
irgendwie weiter. wir sind gespannt.

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am ende kommt der anfang immer näher

r.k. hat sich ein rennauto gekauft. damit fährt er jetzt
am sedanplatz im kreis. und das schon seit stunden. rub rubner spielt mit
seiner modelleisenbahn und ich unterhalte mich gerade mit rudy pevenage auf
belgisch über pommes frites saucen und das morgige einzelzeitfahren.
über was man sich mit belgiern halt so unterhält. ausserdem schreibt
mir helm helmo aus seinem schwarzen monolyten höchst anregende elektronische
epistel. da, im schwarzen monolyten, da muss es ja heiss hergehen. die sind
da nur am feiern. während ich hier im gesaltungsphantasialand achterbahn
fahren muss. ich könnte aber auch mal auf den balkon treten und „brenne
rom“ brüllen. ich könnte auch zu gilbert becaud gehen und ihm
eine schleimige substanz über den kopf giessen. na der würde sich
bestimmt freuen. gilbert becaud ist einer von den überaus sympathischen
herren, die den ganzen tag auf den bus warten und sich die zeit mit dem konsum
von alkoholischen getränken vertreiben. und wenn gilbert becaud genug
konsumiert hat, hört er sich an wie ein ausserirdischer aus dem film
„mars attacks“ von tim burton. att attatt att attatattatt att att.

so und dann gehen hier alle schon im wochenendkostüm vorbei.
die werden sich noch wundern. aber sei’s drum. hauptsache ihr süßen
kleinen leser und leserinnen dieser zeilen kommt morgen in rauhen mengen zu
meelbiin transparent. 10:00 – 18:00 uhr. frankenstrasse fümpf. und nehmt
genug geld mit. die meedels haben sich die hände blutig genäht,
die haben sich die nächte um die ohren geschlagen. die haben ihre familien
für den erfolg geopfert. und jetzt müsst ihr da auch alle hin und
die beiden huldigen. die hamms doch so verdient. was hamm die’s verdient.
wir gehen da auch hin, denn wir müssen ja breakdance machen und sklavendienste
verrichten. wie immer. diesen finnischen modefrauen sind wir einfach verfallen.
kannste nix machen. wehe!

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radiomaschinenmenschenverachtung

heute war nichts zu machen. gestern haben mich die herrschaften
des lokalen lokals von um die ecke gezwungen verschiedene variationen der
erlesensten schnäpse zu verköstigen. daher die mutlosigkeit am heutigen
tage. wir schleppten uns zum ausgang. als hochmotiviert würde ich die
zustände nicht bezeichnen. dazu langt es heute nicht.

wir bereiteten stattdessen gewissenhaft unsere sendung vor.
radio verstehste. heute hatten wir eine sendung zu vertreten und deshalb…
nur eine stunde. das beste unserer bisherigen sendungen sollte präsentiert
werden. wir fuhren also nach osnabrück um abzurechnen. wir fuhren also
ans meer um zu tauchen. wir fuhren also mit der eisenbahn durch transsibirien
um uns dem schicksal zu ergeben. wir hatten also die nase voll und kauten
auf selbstgemachter birkenrinde herum. wir sangen also tschechische lieder
und kamen so bei der damenwelt gut an. wir zwangen uns also gegenseitig zu
bizarren geständnissen. wir fuhren also mit dem dodge unter die eichen
und waren voll rohr gut drauf. es war ja noch hell. wir konnten häuser
und sträucher sehen, derren schönheit wir sonst nur erahnen konnten.
der abendhimmel war ein gedicht. uns fehlte es an nichts. dafür sorgte
auch heute wieder der gut frisierte helm helmo. wir sendeten eine stunde,
in denen wir die vorzüge des finnsichen modelabels meelbiin anpriesen.
dort liebe kinder und geschätzte fashion victims, ist am samstag, den
26. juli 2003 das atelier so weit geöffnet, dass man hineinschauen kann.
so weit, dass einem hören und sehen vergeht. die freundlichen damen zeigen
alles her was sie haben und wir machen dazu breakdance. das können wir
wenigstens.

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felix sedanland

ein klükk. r.k. hat mich nicht zur minna gemacht, weil
ich das klassenbuch unsachgemäß in völlig bizarre farben gehüllt
habe. aber mir war danach. und das mitten im ausgehenden juli. also jetzt
in diesem grauton und mit diesem gesammelten dingens am anfang. man konnte
es ja sehen.

während hier ein quietschender und knarrender tanklastzug
vorbeirast. ich glaube er hatte es eilig. die ölpreise purzeln ja gerade
in den keller. und das ist auch schon alles. arbeit und tanklastzüge
plus das frollein ariane, welches mit r.k. eng umschlungen am arbeitsplatz
sich… äh.. oho das geht zu weit. ich muss doch sehr bitten!

hihihi. nur spass gemacht. sie wirken eigentlich sehr sachlich,
fast verzweifelt, ja indigniert, ich möchte sogar behaupten sie sind
abseitig, versponnen, entkräftet, sang- und klanglos. irritiert. maniriert
um nicht zu sagen mariniert. ein furchtbarer anblick, wie er schöner
nicht sein könnte. fast wie ein sonnenuntergang. eher wie ein sonnenaufgang.
wie die helle mittagssonne und der abendmond zugleich. so wunder wunderschön.
ein anblick, den ich nie vergessen werde. rub rubner auch nicht. er bricht
gerade weinend zusammen und betet einen rosenkranz nach dem anderen. ich wende
mich zitternd und krude im hirn ab. mein leben wird nie wieder so sein wie
zuvor. orare et laborare. höchstens. vielleicht auch nur orare. laborare
hatte ich ja schon genug. orare und ein bißchen facinus, aber nur eine
stunde am tag. wenn mir der schlauberger von um die ecke jetzt wieder die
falschen fälle vorwirft, dann soll er bloß herkommen. ich habe
kein latinum, nicht mal ein kleines. aber das hat sich der herr bestimmt schon
gedacht. er hat bestimmt gleich mehrere latinen. ich könnte wetten.

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angereecht

ruhetag. in frankreich. nicht jedoch bei uns. von morgens bis
abends haben wir uns angebrüllt und gute arbeit geleistet. „juhuu!“
haben wir geschrien und „du dumme sau!“ und „bist du noch arg
mit mir?“. natürlich sind wir uns keine zwanzig sekunden lang arg.
aber so ca. 10 sekunden schon. r.k. und ich machen unsere arbeit. da ist das
manchmal so.
was bin ich froh, dass wir das hier haben. dass das hier so ist. man sollte
jeden tag seinem jeweiligen herrn danken, dass er so gütig ist. uns wird
wohl so schnell kein erdbeben heimsuchen. da glaube ich jedenfalls eisern
an die seismologen unter meinen freunden. die werden sich das doch nicht aus
den fingern gesogen haben? nur um mich zu beruhigen. ich kenn einen der ist
nachts mal aus dem bett gefallen und dann hat er gedacht, er habe einen herzinfarkt
gehabt – gut, da fällt man schnell mal aus dem bett… – und da ist er
zum arzt gegangen. der aber konnte nichts feststellen. später stellte
sich heraus, dass sich tatsächlich ein kleines erdbeben ereignet hat.
mitten in wiesbaden. das ist ja allerhand. ich wohnte seinerzeit in einer
anderen stadt und konnte dem ereignis so nicht beiwohnen. schade. ich hätte
bestimmt ähnlich reagiert. ich wäre aber dann wie ein irrwisch durchs
haus geirrwischt, hätte einige insomnia-friends angerufen und ihnen von
meinen herzfrequenzen erzählt. die hätten vielleicht augen gemacht.
und hätten sich aufgeregt wie verrückt… „bist du verrückt?!?!?!“
schreit mich der liebenswerte herr auf dem photo unten rechts an. er sähe
aus wie ein chinese auf den photos, schreit er und ist ungehalten. was das
soll, will er wissen und batscht mir eine, dass mir hören und sehen vergeht.
so geht’s hier zu. so ist das nämlich. gewalt, gewalt und ich sage es
abermals: gewalt. das ist nicht schön. da wäre mir ein erdbeben
lieber. manchmal jedenfalls behaupte ich solcherlei. aber oft spinne ich mir
auch eine realität zusammen, die so nicht ist. der herr auf dem bild
rechts ist nämlich in echt sehr freundlich. er glaubt zur zeit, dass
ich „das“ mal hatte. was auch immer „das“ ist.

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uffgereegt

erst fällt der blöde armstrong hin und dann wird er
übermenschlich. ich hasse die übermenschlichen. wahrscheinlich auch
deswegen, weil ich auf geradezu abstruse weise menschlich bin. so verdammt
menschlich. geradezu unappetitlich menschlich. man müsste mal meine wohnung
sehen, wie menschlich die ist, dagegen ist mein arbeitsplatz wieder sehr unmenschlich,
ja ausserirdisch möchte ich sagen. aber wenn ich bei der tour de frongs,
bei so einem berg und mit meinem unullrichesquem beinwerk hinfiele, da würde
ich mich grad zu irgendeinem belgier am strassenrand setzen und dessen getränke
wegtrinken. aber ich würde nicht aufstehen, anschliessend nochmal aus
der pedale rutschen und dann einfach wegfahren, dass den anderen hören
und sehen vergeheht. der armstrong ist doch kein mensch… ach kann er ja
auch gar nicht sein, er ist ja texaner. aber ärgerlich ist es ohnedies.
und am schluss steht da noch diese schwäbelnde semimoderatorenpappnase
und erzählt uns, dass das alles beim zeitfahren locker aufzuholen wäre.
ja schämen die sich denn gar nicht? das war’s! der texaner gewinnt.

rub rubner ist vor lauter ärger und weil er das gewusst
hat zum frühstücken aus dem haus gegangen und seit dem nicht mehr
aufgetaucht, so hat er sich geärgert. r.k. ist vor wut nach hause gegangen
und ich bin vor zorn derart gelähmt, dass ich weder ein noch aus weiss.
deswegen zeichne ich hier auch unverdrossen karikaturen, die von einem grandiosen
tour-sieg ullrichs handeln. er nimmt auf der vorletzten etappe dem texaner
neun stunden ab und gewinnt so die tour 2003, 2004 und 2005, sowie obendrein
1999, 2000, 2001, 2002. dann hätte er ja schon acht mal gewonnen… naja
jedenfalls wenn man den plusquamperfekt nicht ganz ausser acht lässt
und sie auch sonst nicht alle hat.

dieser jan ullrich… ein teufelskerl.

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de frongs

dauernd muss ich vom wetter schreim. es ist aber auch so präsent.
ich hatte noch nie im leben ein so großes fenster, wie das hier im sedanland.
susanne zur freiheit. da muss ich immerzu in die sonne blinzeln und hab jetzt
davon schon einen tinitus im auge. vor lauter sonne. die sonne geht gar nicht
mehr weg.

am wochenende war es sehr aufreizend. ich habe mit meinem belgischen
kumpel de dirk und dem folkmusiker maximilian wendling auf meiner terrasse
gesessen und dem R.E.M.-konzert gelauscht. der wind übertrug doch tatsächlich
das ganze konzert auf die gegenüberliegende wand. wir konnten sogar die
lustigen ansagen des (charismatischen) sängers hören und mitlachen.
wir waren mittendrin. das war eines der schönsten erlebnisse aller zeiten.
den anderen gings aber auch so. dass die so laut sind, hätte ich nie
gedacht. da hat der (charismatische) sänger bestimmt ohrstöpsel
benutzt… ach nee solche bands haben ja monitorkopfhörer im ohr. was
man darauf hört, weiss ich nicht. vielleicht was ganz anderes. vielleicht
ein konzert von manowar oder ein hörbuch von ernst jandl. das würde
dem (charismatischen) sänger gut zu gesicht stehen.

und zudem habe ich mir die tour de frongs angeschaut und wie
sich die herrschaften da über die hügel quälten. der jannn
hat gute beine. haben die immer wieder gesagt. also gehe ich mal davon aus,
dass der wirklich gute beine hat. mit meinen beinen, wären man jedenfalls
deutlich langsamer über die pässe gekommen. etwas schneller geht’s
mit denen von rub rubner und nahezu mit lichtgeschwindigkeit mit den x-tremsportlerbeinen
von r.k. da wäre uns das gelbe trikot sicher gewesen. r.k. fährt
ins gelbe trikot, die poltimänner bringen abduschaparow und rub rubner
und ich holen r.k. die getränke. dann können wir endlich r.k. das
wasser reichen. wenigstens dieses eine mal.

tschüssikowski. oki dok. bis denne. hold’m high. mahlzeit.
tschaudi…

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wiedersehen mit anderen frisuren ist das schönste glück

frisurentechnisch sind wir ja hier ganz vorne dabei. männe
mit frisuren. ich zum beispiel trage stets ein topmodische jacky kennedy frisur.
damit kommt man hier im umkreis gut an. besonders bei der damenwelt. die steht
nämlich kopf hier vor der lokalität. wenn ich’s doch sage…

das helle der sonne wird vom blattgrün in feinstes tageslicht
verwandelt. das macht uns mut. da kann ich mich ja gleich mal auf meinen block
schwingen und um den bock fahren… nein umgekehrt. kurz ein paar minuten
die beine bewegen, was anderes sehen und dann wieder frisch ans werk. so mache
ich das.

freunde aus benachbarten fachzweigen rufen unentwegt an und
preisen mir die vorteile der band R.E.M. an. ich glaube ihnen kein wort. das
letzte was ich von dieser musikkapelle gehört habe, war eine platte namens
„automatic for the people“. es langt. ich will nicht mehr. auch
nicht wenn die in unserer verschlafenen kleinstadt aufspielen. helm helmo
ist sogar im begriff eine karte geschenkt zu bekommen, doch erzögert
noch, weil er so bescheiden ist. ich rate ihm zu nehmen. er gibt ja auch sehr
viel.

er hat genommen. so ging die geschichte aus. dafür muss
er sich jetzt den weinerlichen michael stipe anschauen und wie er der erde
was erzählen will. also der weltenerde. nicht der blumenerde. die hat
dafür keine ohren. immer wenn jemand michael stipe sagt, kommt wenige
buchstabenfolgen später das wort charismatisch. das lob ich mir.

schönes ende dieser woche wünschen wir.

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klassenkampfer

nun sab kein org. ich kämpfe nicht gegen und nicht mit
dem internet. es ist mir schlicht ein freundliches medium. es ist da wo es
ist und es hat seine prima tücken. haben die intellektuellen denn gar
kein respekt vor der spontanen idee? vor der seele nicht und nicht vor unendlicher
geilheit. das schon gar nicht. das klassenbuch spricht mit den leuten. es
sagt ihnen was gerade ist. manchmal mehr als alles andere. die leserschaft
weiss ganz genau wovon ich spreche. den wicky-und-die-starken-männer-laden
kukk ich mir heute noch an. wenn es keine photomontage ist.

auja. und basketballspielen will auch jemand mit mir. endlich
freunde. ich wünsche aber gute genesung aller angeknacksten körperteile.
und wer es will, dem lege ich auch meine heilenden hände auf. das hilft
meistens, jedoch nicht immer. also obacht vor quacksalbertum und falschen
versprechungen liebe kinder.

herrjeh. und die westendbewohner, besonders die westendbewohnerinnen
werden es schon bemerkt haben. es ist mächtig was los bei den ewig-auf-den-bus-wartenden.
die machen geräuche, das ist ja nicht zu fassen. bescheuerte langweiler.
sollen lieber mal ein buch lesen oder sich zugfahrpläne merken. dann
wären die mit was anderem beschäftigt. grummel.

so ist der tag. eins kommt zum anderen. die kreativität
wird von der schwere des sommers gerade ein bißchen die wand entlang
gedrückt. da müssen wir jetzt durch. ich muss nachdenken…

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diese drei herren

die wellritze lang zu radeln, war als wäre ich im death
valley. es war sehr hell und ich sah gar nicht wo ich hinfuhr. so riss ich
ein filmteam um, das glaube ich jetzt noch da liegt und jammert. ich rief
noch eine entschuldigungsformel hinterher. dann war ich auch schon am horizont
verschwunden. dabei riss ich noch ein filmteam um.

r.k. und rub rubner machen heute einen auf lau. hinzu kommt
noch, dass r.k. die musik von isaac hayes als schwülstig empfindet. das
muss aufhören. rub rubner ist entschwunden. das muss ebenso aufhören.
er sitzt zu hause und träumt von einem leben in hülle und fülle
und von oliven, mehrfachsteckdosenleisten, korinthenplantagen, hochhäusern
und kolonialwarenläden. r.k. fühlt sich uäh. wie er sagt. er
fragt mich ob ich mich auch uäh fühle. doch ich fühle mich
ganz im gegenteil ziemlich huah. mit einer tendenz zum ziuuh. gleich muss
ich alle sinne beisammenhalten. gleich kommt eine junge dame aus der benachbarten
frankenstrasse und stellt hohe ansprüche an unsere schaffenskraft. da
muss ich mich wohl zusammenreissen. doch mit dem huah-gefühl mit der
tendenz zum ziuuh könnte es klappen. darauf stehen doch die menschen.
sie wollen immer, dass man frohen mutes ist. ich bin es. kann nicht klagen.