Artikel
0 Kommentare

ICH WÄRE GERNE HEINTJE

meine eigene party habe ich vergessen. das jammere ich jetzt schon seit den frühen stunden des sonntags vor mich hin. jammer jammer popammer. da bin ich heim, habe mich auf die couch gelegt und festgestellt, dass spitzensportler von dopingakne gezeichnet sich auf dem beamer nicht gut machen. auch die meisten anderen menschen im bildungsfernsehen sehen zumeist scheisse aus. da lobe ich mir noch meine kurzsichtigkeit, die mich vor dem allerschlimmsten bewahrt.
sonntagmorgen ließ sich meine freundin und kupferstecherin byny nicht beeindrucken von meinen technischen errungenschaften, schon aber vom frühstück und vom kaffee der finnin. jedenfalls tat sie so die byny. wir saßen nun beim frühstück und frühstückten und ich ließ mir die party erzählen. meine güte. ich wäre gerne eine unterhaltungstante, aber ich habe versagt. das am vorabend von mir höchstpersönlich verspeiste und zuvor mit einem beil zerhackte krüstchen ist schuld an allem. und zwar an allem.
den miniblogger habe ich auch nicht kennengelernt. ich habe allerdings festgestellt, dass man mir sein gesamterscheinungsbild mittels gehirnprojektoren nachts heimlich in mein gedächtsnis projeziert hat, so dass ich das gefühl hatte ich kenne ihn schon ewig und drei tage. erstaunlich. leider habe ich ihn anschliessend wieder vergessen. schade. er schien nett zu sein. platipuss kannt ich ja schon jahrelang. wir haben uns schon in berlin geliebt und zugleich gehasst. anschliessend wieder geliebt. dann waren wir uns scheiss egal und nun lieben wir uns wieder. auf eine gewisse weise. wie pickeldi und frederick. wie ernie und bert. nicht aber wie ratz und rübe, welche keine liebe in sich trugen. aber vielleicht wie marianne und michael. manchmal auch wie schneewittchen und die sieben zwerge. ach ja. mit boebelsund und dem knipsende emil könnte ich mich ja jeden tag am kaminfeuer treffen und ein gläschen eierlikör trinken. apropos eierlikör… och menno…

ach und nochwas, dass sich niemand in sicherheit wiegt und dachte er könne sich vor unseren mit photobooth ausgestatteten imac stellen und sich zum kasper machen ohne dass wir da nicht irgendwann was draus machen. vergesst es ganz schnell wieder.

p.s.: unsere rechtsabteilung hat handlungsbedarf angemeldet. lang lebe die sowjetunion.
p.p.s.: das ist das allerletzte mal gewesen, dass ich das verrückte, retouchierte huhn in meinem blog abgebildet habe. und meine bank werde ich auch wechseln. das bringt ja alles nichts.

Artikel
0 Kommentare

WAS ICH ALLES HABB

meine bandscheibe spricht mit mir. sie sagt: „also es ist so: neulich, da habe ich mich echt voll geärgert. ich hab zweieinhalb stunden an der kasse im kackstadt angestanden und dann… was ist passiert? ich hab mein portemonnaie vergessen. dachte ich jedenfalls. in wirklichkeit haben die mir’s geklaut. da bin ich direkt durchgedreht und hab so vor mich hingeflucht, als auf einmal so’n typ vor mir stand. riesengroß und dick wie zwei ölfässer war der. hatte nen gelben mantel an, was ja schonmal total beknackt aussah und drunter nen oberabtörnermäßischen bänkerflanellanzug. so’n achtziger jahre teil, voll untight und total out und dazu so braune spacko latschen, wie so’n italienischer hackfleischexporteur. da dacht ich, kannst mich mal kreuzweise und was glotzt du mich so blöd an aus deinen schweinsritzen. da hat der typ mir voll eine gedachtelt, so dass ich rücklings in den nächsten hundehaufen gepurzelt bin. da wars erstmal schön weich, dacht ich bei mir, aber in wirklichkeit hat’s gestunken wie die sau und ich so… verdammte hacke, immer ich. voll beleidigtmäßisch bin ich dann richtung heimi heim, wollt aber vorher noch’n päckchen impels kaufen drüben beim schäferschorsch und dann hatte der zu. da war’s erstmal sense mit quarzen und ich voll rohr am arsch. krasser abtörn, ging mir voll aufn sack. als ich zuhause war, ist mir grd noch der schlüssel abgebrochen, so dass ich wie bescheuert gegen die tür getreten habe, was mir jetzt noch schmerzen verursacht. aber als ob das alles nicht schon genug wäre, komm ich so voll ahnungslos in meine bude und da machts so trättsch trättsch und somässisch. ich so licht an und dann kukk ich mir auf die krokos und was muss ich sehen? ich steh voll mitten im see. kam mir vor, wie die typen in dem oderflutfilm. da war ich natürlich sofort beleidigt und hab die kommode gekickt als wär ich beckham und gerd müller in einer person, so bomber-der-nationmäßisch und prompt fällt auch noch das scheiß telefon runter und zack mitten in die bescherung. das darf doch wohl nicht warstein. das teil kann ich grad wegschmeissen. und wie ich so nachdenk über meine fucking sitschuäischen, da seh ich aus den augenwinkeln, dass da in der küche der kühlschrank aufsteht. ich so: häää? waaaas? und kuck so rein in das teil, bis mir auffällt, dass der volle kanne leer ist. klar, dass ich da gekotzt hab vor wut. der kühli leer, ist natürlich oberkackomatentechnisch voll der ripp. das kann sich ja jeder vorstellen. ich dann schräg am abfahren und will mir ne hopfenkaltschale rausholen und da fällt mir wieder ein, dass der ja leer ist. hätt ich mir ja denken können, aber nein…. ich immer schräger am abfahren bis fast der kessel kocht, ruf ich den fränkie an und der so: booah nee oder, das glaub ich jetzt nicht. das muss ich mir jetzt nicht geben, dass du mir hier hessi-james-mäßisch ’n brötchen mit bauarbeitermarmelade ans ohr quasselst. macht der mich da blöd an, der penner, denk ich mir und…

Artikel
0 Kommentare

ZUHAUSE IM BALLONG

huhu gnädige leserschaft. zunächst darf ich verkünden, dass mich auch die vierte woche in folge mit 4 stunden schlaf in der nacht zum happy glückshasen macht. ich bin voller flusen und erlebe einen innigen drang zur erschaf(f)ung. es funzt, würde man heutzutage sagen. mein ideenreichtum ist schier unbegenzt. und damit das so bleibt werde ich jeden abend von einem marsmenschen angebimmelt, mit welchem ich sodann megaplasmaomegakommunikative operationen durchführe. das ist alles immer immens und überlebenswichtig. der marsianer bestückt mich hin und wieder mit top banana weltraumtechnologie und manipuliert mich mit diversen ankündigungen. das hält mich frisch. denn hier auf der arbeitsstelle der verzagten ist es oft ganz anders. zum beispiel der klitze klitze klitze klitzekleine schlozz emil bienenschlau. das ist ja so einer. der müsste mal strammen schrittes, mit erhobenem schulterblatt und tiefer fester stimme ausgestattet in mein kaminesques büro schreiten und sagen: „hey alter recke und wissenschaftler, schlauberger, glücksbärchi, ideengeber, superdesigner, kupferstecher, freund, superstar und spitzenmanager in personalunion gimme five, denn das leben ist eine grandiose abfolge von auschweifendem sex, kaviarexzessen, saufgelagen, 80 stunden wochen, geldsegen, phantasmagoria und ein himmel auf erden. wir sind die größten und ich zu erst!“ doch darauf muss ich noch warten, denn in wirklichkeit sagt er: „ach och hh hh hh hmm ach naja lalalala und eijeijei!“ damit muss ab heute schluss sein. ich werde ihn stählen popählen. ich werde mit ihm durchs stahlgewitter reiten, dahin wo die sonne aufgeht und dann werde ich sein haupt schlachten und in drachenblut tunken um anschliessend mit den göttern fußball… ach was… handball zu spielen. fortan werden wir speisen an der tafel der glückseligkeit, der tapferkeit und der unendlichen rühmlichkeit und nichts kann uns mehr aufhalten, denn uns ist heute… ach da kommt er ja… ach och hh hh hh hmm ach naja…

Artikel
0 Kommentare

YOUNG AND FREE

heute und nach mehreren modifikationen eines fragebogens kam immer das gleiche raus: ich bin 24 jahre alt. na dann habe ich ja noch mal glück gehabt. ob ich mich jetzt lieber rechtzeitig von der finnin trennen sollte? ich denke nicht. ich mag alte frauen. ich werde ihr lieber einen tee kochen und ihre eine decke bringen.

außerdem läuft bei ttt gerade ein beitrag über banksy. er wird nächste woche bei southeby’s versteigert. mir egal. das establisment hat eh bessere torten und dachterrassen.

Artikel
0 Kommentare

FINNIN FEIERT. ICH IM KERKER.

wenn ich jetzt aus dem zimmer heraus ans licht trete, dann starren mich
alle an. alle damen, die da draussen in unserer wohnung „huh huh huh!“
und „ohoo!“ schreien. das weiss ich genau und dann bin ich unter
zugzwang. dann muss ich was lustiges sagen oder eine ulkige verrenkung
machen und dazu bin ich nicht in der lage. also verbringe ich die zeit
am MBP und schreibe dem emil bienenschlau absinthphantastische
gewaltphantasien ins ichat während er sich ein glas cola holt. ein
wunder der technik, aber auch des geschmackes vom kleinen schlozz emil
bienenschlau. und mit moderner technik habe ich soeben kontakt zur
finnin aufgenommen, aber sie ignoriert mich. sicher empfindet sie mich als albern und kindisch.
das kann schon sein. aber warum nicht auch mal albern sein. jetzt
meldet sich de schlozz vom internet ab und nun bin ich von der
außenwelt abgeschnitten. zwischen mir und der aussenwelt befinden sich
lachende und glucksende damen. so bleib ich hier und langsam legt sich
der schleier der dunkelheit über mich und die einrichtung des
finnöhnenzimmerchen. ich hole den schlaf von heute nacht nach. später
werde ich dann rausgehen und mich wie fred astair benehmen.

Artikel
0 Kommentare

MÜDE UND DUMM

oh weh und ach zu gleichen teilen. es ist 4:44 uhr und mir ist
schwummi. man hat so seine termine und will die auch einhalten und so
sitze ich nun hier und hoffe dass mich der sender arte inspiriert oder
der inhalt meines kühlschrankes oder meine rauschende heizung oder
itunes musicstore oder der „guten morgen tee“ den mir die finnin vor
dem zubettgehen aufbereitet hat. ich weiss es nicht. trübe ansichten
englischer provinzstädte helfen mir nicht. diese doofe aussprache des
wortes chic schon gar nicht. andy warhol und elisabeth taylor… ein
bißchen. oder dass ich hier schreibe. auch nicht. ich mache ja was. es
ist ja was da. die zweifel nagen am gestalter. wenn ich mal jemanden
fragen könnte… doch die mir zur verfügung stehende menschheit schläft
den schlaf der gerechten. eigentlich weiss ich auch gar nichts zu
schreiben, aber ich muss unbedingt die kamera meines neues
mobiltelefons ausprobieren.

Artikel
0 Kommentare

KINDER DIE RAPPEN

noch schlimmer, viel schlimmer als die darstellung von jugendbewegungen und randgruppen in deutschen fernsehpoduktionen, sind rappende kinder. eltern, die ihre kinder zu rapzwecken missbrauchen lassen, müssen sofort verhaftet und verbannt werden. regisseure und produzenten, die für die darstellung von rappenden kindern verantwortlich sind müssen geteert und geferdert und mit der peitsche durch die stadt getrieben werden, bis sie zur vernunft gekommen sind. rappende kinder mit roten baseballkappen, rumgedreht aufgesetzt und mit komischen zähnen. das ist das schlimmste was auf der ganzen welt gibt. sie tragen jeansjacken mit bemühten buttons und hosen in den farben türkis, pink oder gelb. kinder die rappen (ja, auch rauschgift konsumierenden knaben von muscial youth) gibt es nicht in der wirklichkeit und ich weiss auch nicht wer den tv-verantwortlichen diese abstrusen gedanken ins gehirn (…) projeziert hat. ich warte ja nur darauf, dass auch 3sat, arte und der zdf-theaterkanal rappende kinder im sendeportfolio haben. dann ist wirklich alles aus.

und nein – ich will auch keine rothaarigen kinder mit frechen sommersprossen, lustigen gesichtern und bizarren zahnspangen sehen. ich habs satt.

Artikel
0 Kommentare

TJA

da bin ich direkt nach der ankunft des ewig von sich selbst quasselnden manfred k. nach hause gegangen, weil ich ja doch so ein alter mann bin und so müde war wie eine schiffsladung rentner nach einem besuch bei marianne und michael und dann sitze ich hier um 4:36 uhr und überlege mir wie schön es jetzt mit einem döner wäre. so ist das also. und ich gehe mal davon aus, dass das mit 40 nicht besser wird. senile bettflucht, schnabeltasse, demenz, inkontinenz, schüttelfrost, welke haut, schlappe hautlappen (besonders unter den armen und am hintern wie mir die niedlowskaja heute eindrücklich erklärt hat). heute war ich curt cobain und dann darth vader. das ist was mir noch bleibt. das und meine liebe zur lieben finnin und zum wundersamen, aber dennoch klitzekleinen schlozz emilio bienenschlau.

Artikel
0 Kommentare

JA PLEASE

huch, es ist schon wieder nach ein uhr nachts. da sitz ich nun auf meiner weissen couchgarnitur und werfe einen galanten blick auf die gelben tulpen. ich glaube die gentechnologie hat es möglich gemacht, dass die blüten ewig halten. ein hoch auf die gentechnologie.
jetzt endlich ist es vollbracht unser neues werk, nämlich dieser internetauftritt, welcher uns glaube ich vortrefflich gelungen ist. eigentlich war das der relaunch für 2006, ist jetzt aber spät geworden. 2007 gibts erstmal kein relaunch mehr. man macht sich ja unmöglich. weils ja doch so ist: wer zeit hat seine eigene website zu bearbeiten, der hat wohl auch sonst zeit genug. und das stimmt ja auch wir haben so viel zeit, da weiss man manchmal gar nicht wohin mit der vielen zeit. drum trinken wir manchmal sogar parallel zum würfelspiel eine flasche jägermeister oder lassen uns die haare wachsen. oder wir beschäftigen uns intensiv mit dem erscheinungsbild der eigenen küche, analog zur reinemachefrau. so eine reinemachefrau ist was feines, jedoch bin ich geradezu süchtig meine küche täglich nach flecken und unreinheiten zu untersuchen. und beschwerlich ist das schreiben bei der dusternis am schwarzen macbook, welchem die tastaturbeleuchtung fehlt. da wär ich froh wenn die firma aus cupertino mir endlich den großen bruder mit der endung pro wieder zurückschicken würde. da leuchtet die tastatur. das ist eine gute erfindung. wahrscheinlich auch von thomas alpha edinson, dem erfinder von fast allem, was leonardo de vinci nicht mehr geschafft hat zu erfinden und wozu der typ von fischertechnik aus dem schwarzwald noch zu jung war.

wenn im tv punks gezeigt werden, ist das meistens eine groteske angelegenheit. punks sind ja ohnehin schon eine groteske angelegenheit (das muss ich sagen, ich werde in wenigen tagen 40 jahre alt), aber im fernsehen, sind sie fern der heimat. das ist unerträglich. wer jungendbewegungen im fernsehen abbilden möchte, sollte sich zuvor mal informieren was die einzelnen teile der jungenbewegung den ganzen tag so treiben. jedenfalls reden sie nicht andauernd berlinerisch und kauen dazu kaugummi. es gibt weltweit auch höchstens drei punks die kaugummi verspeisen und davon wohnen zwei in japan und einer in buenos aires. also liebe regisseure, vergesst das mit dem kaugummi, zudem wurde in der freien wildnis zuletzt 1982 im ratinger hof zu düsseldorf der letzte punk gesichtet, der anderen menschen den mittelfinger entgegengestreckt hat. das ist amtlich verbucht. und es gibt auch nicht für jeden toten popper bei burger king einen whopper. es lebe der big king xxl, aber das wussten sie ja bereits.